Songs Of Hope & Resistance

In traditionellen, zeitgenössischen und kritischen Liedern erzählt Delf Maria Hohmann vom Anliegen, den Interessen und Erlebnissen, dem Freud und Leid der Einwanderer, Fischer, Holzfäller und Ureinwohner Nordamerikas. Zu seinem beachtlichen Repertoire dieser Lieder in Englisch, Französisch, Jiddisch, Deutsch, Inuktitut und Cree begleitet sich Delf Maria Hohmann auf Gitarre, Banjo, Dulcimer, Konzertina und Autoharp. Mit Pete Seeger, dem Vater des nordamerikanischen Folk Song Revivals, trat er für dessen Projekt Clearwater für den Schutz des Hudson River u.a. in der Carnegie Hall in New York und der Massey Hall in Toronto auf.
Der aus Fulda stammende Musiker, der seit 1983 in Kanada zuhause ist, lebt und arbeitet seit 1985 in St. John's, Neufundland, als Musiker und Komponist, Ethnologe, Radioautor, Dozent und Übersetzer.
Vor fast vier Jahren hat er schon einmal sein Publikum in Heubach begeistert. Dieser Abend wird vom Kultursommer Main-Kinzig-Fulda unterstützt. Achtung: Im Flyer des Kultursommers steht ein falscher Termin: Das Konzert findet nicht am 18., sondern am Samstag, 10. Juni statt! Leider hat sich auch im Faltblatt des Vereins ein Fehler eingeschlichen - dort ist "Sonntag, 10. Juni" zu lesen - aber wie gesagt: Wir laden für Samstag, 10. Juni, ein.

Wann: am  Samstag, den 10. Juni 2017 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: (0661) 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Droht ein neuer Antisemitismus?

Ricarda Steinbach, die Direktorin der Point Alpha Stiftung in Geisa, geht der Frage nach, ob Deutschland und Europa ein neuer Antisemitismus droht. Schon 2015, nach den Anschlägen auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, gab es eine beachtliche Zahl jüdischer Franzosen,die ihre Koffer packten, um nach Israel auszuwandern. Der Hinweis auf die anti-israelische und antisemitische Grundhaltung vieler Menschen aus den Herkunftsländern der Flüchtlinge aus dem Mittelmeerraum hat reale Grundlagen. Welche Folgen hat das für das jüdische Leben hier? Welche Konsequenzen hat das beim Thema Integration? Was kann Politik tun?

Wann: am  Samstag, den 20. Mai 2017 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Blick in den Alltag der jüdischen Gemeinde Wüstensachsens

Die Lebensbedingungen und den Alltag der jüdischen Bewohner von Wüstensachsen als Teil der lokalen und deutschen Geschichte wird Inge Hohmann (Petersberg) in einem Vortrag beleuchten. Der Schwerpunkt wird auf dem 19. Jahrhundert liegen, auf der sozialen, politischen und ökonomischen Situation der jüdischen Dorfbewohner.
Die Ähnlichkeiten der Lebensbedingungen in Landgemeinden wird sicherlich interessante Rückschlüsse auf das Leben der Heubacher Juden erlauben.

Wann: am  Montag, den 24. April 2017 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Folk und mehr

Vor drei Jahren hatte das Duo in Heubach seinen ersten öffentlichen Auftritt, nun kommen sie wieder: Jenny Manns (Heubach) und Norbert Hahnel (Eichenzell) präsentieren Folk-Songs und handgemachte Gitarrenmusik. Neben vertrauten Stücken und Geheimtipps aus dem Schaffen großer Kolleginnen und Kollegen bringen die beiden Musiker auch eigene Lieder mit.

Wann: am  Samstag, den 25. März 2017 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: (0661) 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Annes Kampf

Welch ein Gegensatz: "Das Tagebuch der Anne Frank" und Adolf Hitlers "Mein Kampf". Die Kabarettistin Marianne Blum und der Fuldaer Schriftsteller Guido Rohm lassen in einer dramatischen Lesung die beiden Texte aufeinandertreffen. Eine spannende, bedrückende Begegnung, die in Heubachs ehemaliger Synagoge, die ja ab 1935 auch Heubachs Rathaus war, vor einem besonderen Hintergrund stattfindet.

Wann: am  Samstag, den 4. Februar 2017 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Nach der Schule: Freiwilligendienst? Was bringt das? Und worauf muss man achten?

Ausbildung abgeschlossen oder Abitur in der Tasche - und dann? Immer mehr Jugendliche nutzen die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst im Ausland zu absolvieren, bevor sie in Richtung Berufseinstieg oder Studium gehen. Moritz Marpe (Bad Wildungen), der gerade ein Jahr in Paraguay hinter sich hat, bringt Licht in den Dschungel der verschiedenen Möglichkeiten und Anbieter.
Er wird nicht nur über seine persönlichen Erfahrungen berichten, sondern auch beleuchten, worauf bei der Auswahl der Entsendeorganisation zu achten ist und wie man sich vorbereiten kann. Eine gute Möglichkeit der Orientierung für künftige Freiwillige und deren Familien.
Die Veranstaltung richtet sich besonders an Heranwachsende, die das Abitur und das Schulzeitende noch nicht unmittelbar vor sich haben. Denn auch ein Freiwilligendienst will gut vorbereitet sein. Auch für Eltern eine gute Möglichkeit, sich zu informieren.

Wann: am  Samstag, den 28. Januar 2017 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Leise pieselt das Reh

Eine musikalische Weihnachtslesung der besonderen Art präsentieren Almut Schwab, die Akkordeonistin von „Klezmers Techter“, und Hartmut Volle. Die Texte dieses Programmes zur Weihnachtszeit sind besinnlich und heiter. Manche mehr, manche weniger. Damit wir zwischen Glühwein, Spekulatius und Kerzenschein nicht völlig im Weihnachtssentiment versinken, präsentiert Schauspieler Hartmut Volle Geschichten mit Widerhaken und Ironie – geschrieben mit spitzer Feder. Mit von der Partie sind neben anderen die Autoren Robert Gernhardt, Bert Brecht, Karl-Heinrich Waggerl, Gerhard Polt, Marie-Luise Kaschnitz.
Almut Schwab wird mit Akkordeon und Hackbrett musikalische Kommentare beisteuern. Besinnliche Weisen werden mit ungewöhnlichen Klängen verwoben, unerwartete musikalische Perspektiven in Beziehung zu den Texten gesetzt.

Wann: am  Sonntag, den 4. Dezember 2016 um 17:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Der Retter des „Pianisten“

Erst Roman Polanskis Film „Der Pianist“ machte den Namen bekannt: Der Nazi, Lehrer und Wehrmachtsoffizier Wilm Hosenfeld rettete unter anderem dem polnischen Musiker Władysław Szpilman das Leben. Hermann Vinke hat Hosenfelds fast vergessene Lebensgeschichte aufgeschrieben. Hosenfeld, der Lehrerssohn aus Mackenzell bei Hünfeld, wird später Dorfschullehrer in Thalau in der Rhön. Er tritt aus Überzeugung der NSDAP bei, kommt im 2. Weltkrieg als Soldat der Wehrmacht nach Polen - und verliert seine tiefe Menschlichkeit nicht. „Ich versuche jeden zu retten, der zu retten ist“, schrieb der deutsche Hauptmann 1944 aus dem besetzten Warschau an seine Ehefrau Annemarie in Thalau. Hosenfeld kam nicht mehr in die Rhön zurück: Er starb in sowjetischer Gefangenschaft. Hermann Vinke hat nach immensem Quellenstudium eine Biographie verfasst, die ein großes Leben, die aber auch Geschichte aus einer besonderen Perspektive beschreibt. Zur Lesung wird es einen Büchertisch geben.

Wann: am  Sonntag, den 6. November 2016 um 17:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Im Gedenken: - ein Gedicht wird Bild

Am Anfang war der Text: "Kinderschuhe aus Lublin" heißt ein Gedicht des Autors Johannes R. Becher (1891 - 1958). Es schildert auf bedrückende Weise Mord und Vernichtung im Konzentrationslager Lublin, das uns heute eher unter dem Namen Majdanek bekannt ist. Die Auseinandersetzung mit diesem Text hat die Fuldaer Malerin Britta Blenk zu einem Bild angeregt, parallel zu der Lesung aus Wilm Hosenfelds Biographie gezeigt wird. Britta Blenk wird dabei auch berichten, wie sich ihr Weg vom Text zum Bild gestaltetet hat, dem sie den Titel Im Gedenken: gegeben hat. An die Bild-Vorstellung schleißt sich die Veranstaltung mit Hermann Vinke an, der aus seiner Wilm-Hosenfeld-Biografie liest.

Wann: am  Sonntag, den 6. November 2016 um 17:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Chormusik und Texte zu Abend und Nacht

Das überregional bekannte Fuldaer Vokalensemble InterMezzo und der Journalist Uwe-Bernd Herchen gestalten ein Konzertprogramm unter dem Titel „Seht ihr den Mond dort stehen …?“. Herrliche A-cappella-Arrangements wechseln sich mit Literaturzitaten und Betrachtungen zu Abend und Nacht ab, mal besinnlich, mal augenzwinkernd heiter.

Wann: am  Samstag, den 5. November 2016 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Exkursion nach Würzburg: "Shalom Europa"

Das katholische Würzburg ist nicht nur eine Stadt mit einer reichen – oft dramatischen – jüdischen Geschichte: Es ist auch eine Stadt, in der es heute wieder lebendiges jüdisches Leben gibt. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde ist der amtierende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland. Dr. Josef Schuster. Angegliedert an das Jüdische Gemeindezentrum ist das „Shalom Europa“, ein Haus,das Dokumentationsstätte und Museum zugleich ist. Dorthin soll uns eine Exkursion führen. Wir treffen uns in Heubach und fahren von dort in Fahrgemeinschaften nach Würzburg. Nach einer Führung durch das Museum gibt es, angeleitet von dem Würzburger Historiker und Pädagogen Aribert Bach, einen Rundgang durch das jüdische Würzburg. Die Kosten liegen je nach Teilnehmerzahl ungefähr zwischen fünf und zehn Euro.Die Fahrt ist separat abzurechnen. Start in Heubach ist um 9.45 Uhr. Anmeldungen sind unbedingt erforderlich - bitte bis spätestens 3. Oktober per Mail unter info(at)synagoge-heubach.de oder telefonisch unter (0661) 402382. Informationen zum Museum "Shalom Europa" gibt es hier: www.shalomeuropa.de '''Wann:''' Sonntag, 9. Oktober, Abfahrt 9.45 Uhr am Parkplatz Bürgerhaus (Theodor-Heuss-Straße, Heubach)

Wann: am  Sonntag, den 9. Oktober 2016 um 09:45
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Jehuda und Tamar - Umkehr von ganz unten

Im Rahmen der 24. Jüdischen Bibelwoche in Kurhessen-Waldeck laden der Evangelische Arbeitskreis "Christen-Juden" in Kurhessen-Waldeck und der Förderverein zu einem Vortrag ein. Referent ist Chajm Guski. Der aus dem Ruhrgebiet stammende Sprachwissenschaftler wurde 1978 geboren. Er publiziert in der „Jüdischen Allgemeinen“, in der er regelmäßig Begriffe des Judentums erklärt und ist Blogger zu jüdischen Themen. Chajm Guski ist ferner Organisator des Minchah-Schiurs, einer Lernstunde am Schabbatnachmittag zu rabbinischen oder allgemeinen Themen aus jüdischer Sicht. Er betreibt die Webseite talmud.de. Jehuda und Tamar (1. Buch Mose, Kapitel 38) – das ist die Geschichte von einem Mann und einer Frau, die im mehrfachen Wortsinn ganz unten angekommen sind. Underdogs. Es ist aber auch eine Geschichte davon, wie sich diese zwei Menschen als große Helden erweisen.

Wann: am  Mittwoch, den 21. September 2016 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Kultursommer: Jazz mit Heiko Ommert

Zu swingendem Jazz und Bossa Nova laden Heiko Ommert (Saxophon) und Kurt Adolph (Gitarre) ein. Berthold Müller (Schlagzeug) und Götz Ommert (Kontrabass) ergänzen die Formation. Dieser Abend ist eine eigenständige Veranstaltung und wird nicht vom Förderverein, sondern von Jazz Events Kalbach-Eichenried organisiert. Unterstützt wird das Jazz-Vergnügen vom Kultursommer Main-Kinzig-Fulda. Der Eintritt ist frei; die Organisatoren bitten um eine Hut-Spende.

Wann: am  Sonntag, den 4. September 2016 um 19:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Heiko Ommert; Telefon: (09742)1530.; E-Mail: HO(at)FernsehladenEichenried.de
Salto Vocale: Die Vielfalt des A-capella-Gesangs

Das Fuldaer Vokalensemble Salto Vocale gastiert in der Synagoge in Heubach. Das Programm spiegelt die vergangen zwei Dekaden des Schaffens und die musikalische Vielfalt des Repertoires von Salto Vocale. So wurden bekannte und fast vergessene Leckerbissen aus den Archiven ausgegraben und mit brandneuen Stücken gewürzt. Das Programm reicht von Musik des 16.Jahrhunderts, über Arrangements aus den 30er und 40er Jahren des 20.Jahrhunderts bis hin zu aktueller Popmusik. Mal ist das Ensemble a capella zu hören und mal wird es am Klavier begleitet.

Wann: am  Samstag, den 9. Juli 2016 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Jazziger Start in den Kultursommer: OUTSIDE4 kommt

Die Musik von OUTSIDE4 steht in der Tradition des freien Jazz und Blues. Material verschiedenster Herkunft – darunter auch Choräle, Volkslieder und Jazz-Standards – bilden den Bezugspunkt der Improvisationen, welche sich zu weiten Spannungsbögen fügen. Ein Abenteuer für Vernunft und Sinne, streng und heiter, lyrisch und radikal. OUTSIDEbesteht seit 25 Jahren. Gründer und Kern sind Christoph Mangelsdorf (Alt- und Sopransaxophon) und Wolfgang Schoberth (Tenorsax, Bassklarinette, Bass), die seitdem im Duo und verschiedenen größeren Besetzungen auftreten. Die aktuelle Formation OUTSIDE4 wird komplettiert durch Martin Meyer (Gitarren), der mit den beiden auch im NOAH-Quintett agiert, und Thomas Mitsche (Schlagzeug), der durch sein Zusammenspiel mit den Gibsies und Mike Jehn and the hot strings in Erinnerung ist. Bei dieser Veranstaltung hoffen wir auf die Unterstützung des Kultursommers Main-Kinzig Fulda.

Wann: am  Samstag, den 11. Juni 2016 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Fest zum Zehnjährigen

Ende Mai 2006 war es so weit: Mit vielen lieben Gästen, unter ihnen auch aus Heubach gebürtige Juden, wurde das aufwändig renovierte Schul- und Gotteshaus seiner Bestimmung als Ort der Begegnung und des Austauschs übergeben. Für den Förderverein eine Gelegenheit, mit Dankbarkeit und ein wenig erstaunt auf zehn bewegte Jahre zurückzuschauen. Und den Blick nach vorn zu richten und gemeinsam mit den Gästen zu bedenken, was heute und morgen "dran" ist. Dazu laden wir für Sonntag, 22. Mai, herzlich in die ehemalige Synagoge von Heubach (Kalbach-Heubach, Friedensstraße 9) ein.
Das Programm:
• Ein Empfang eröffnet den Festtag um 12 Uhr.
• Um 12.30 und 13.45 Uhr stellen Vereinsmitglieder bei Führungen das Synagogen- und Schulhaus vor.
Parallel besteht die Möglichkeit, sich bei Gegrilltem, einer leckeren Suppe und später bei Kaffee & Kuchen zu stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen.
• Um 13 Uhr beginnt die erste Familienführung: Kinder aus der Uttrichshausener Grundschule zeigen anderen Kindern und deren Eltern die Synagoge und sorgen dafür, dass auch jüngere Besucher verstehen, was sie sehen. Eine zweite Führung starten die Kinder um 14.30 Uhr.
„Von verlorenen und gefundenen Schätzen“ – das steht als Thema über einer Gesprächsrunde, in der Menschen zu Wort kommen, die aus eigenem Erleben wissen, was es bedeutet, die Heimat verlassen zu müssen und in einem fremden Land neu anzufangen. Der aus Heubach stammende Pfarrer Karl Josef Gruber wird über den Weg seiner im Sudetenland geborenen Tante Maria Jäger sprechen. Hashem Savoji (Fulda) gibt Auskunft über seinen weg aus dem Iran über
England nach Deutschland und auch jemand mit ganz aktuellen Flucht-Erfahrungen soll zu Wort kommen.
Jazz mit Heiko Ommert & Friends wird gegen 16 Uhr den Festtag beschließen.

Wann: am  Sonntag, den 22. Mai 2016 um 12:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Glühen Herz und Stirne mir“ - Lyrik mit Høld & Nova

Texte von Emily Dickinson, Friedrich Hölderlin, Novalis, Rainer M. Rilke, Arthur Rimbaud, Percy B. Shelley, Edith Södergran, Paul Verlaine werden gesungen und gespielt von Erlin Høld & Lyz Nova (Gitarren, Bass, Schlagzeug, Effekte). Novalis? Hölderlin? Romantik? Deutschunterricht....?! Gesungen klingen die Texte anders, findet sich leichter ein Zugang zu den wallenden Worten dieser wilden Herzen. Auch wenn wir heute nicht mehr so schreiben könnten - hören und nachfühlen können wir es. Und vielleicht uns darin wiederfinden... Zwei Stimmen mit vier bis zehn Saiten von Jazzgitarre, E-Bass, Cavaquinho sowie mitunter Schlagzeug und Groove-Boxen - mal liedhaft-melodiös, mal expressiv-experimentell. Høld & Nova erzählen unter anderem von Hölderlins großer Liebe Susette, von seinen Fußmärschen und Liebesbriefen, vom schreibenden Bergbau-Ingenieur Novalis und wundersamen Begegnungen im Novalis-Haus, vom unartigen frühreifen Rimbaud und seiner Beziehung zu Paul Verlaine bis hin zu einer Reise durch schwedische Wälder im Mondlicht mit Edith Södergran.

Wann: am  Samstag, den 16. April 2016 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Näheres:  www.soundcloud.com/hoeld
Wieder da: Wandergeiger Benedikt Bindewald

Zu einem spontanen Konzert wird der Geiger Benedikt Bindewald nach Heubach kommen. Der aus Kalbach stammende und in Berlin lebende Musiker wird Werke von Telemann, Berio, Bach, Ysaie sowie eigene Kompositionen spielen.

Wann: am  Freitag, den 1. April 2016 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Vier Töchter, vier Schwiegersöhne - und ein Film mit Esprit und Humor

Die Verneuils, ein gut bürgerliches Ehepaar, hatten klare Vorstellungen vom Lebensweg ihrer vier Töchter. Doch das quirlige Quartett bringt seine Eltern, Monsieur Claude und seine Angetraute, mit der Auswahl der Ehepartner ziemlich in Bedrängnis. Denn die Traummänner sind alle nicht so, wie es sich die ein wenig konservativen, gut katholischen Verneuils gewünscht hätten. Mit deren Herkunft und Religion zieht „Multikulti“ ein, und das sorgt für allerhand erbauliche Irrungen und Wirrungen. Zum Glück bringt dann wenigstens Tochter Nr. 4 einen katholischen Franzosen an – aber auch das kann Überraschungen bergen … Regisseur Philippe de Chauveron zeigt, dass man das Mit- (und Gegen-)einander der Religionen und den Umgang mit Vorurteilen und festgefahrenen Denkweisen auch mit viel Witz und einer großen Prise Humor angehen kann. Ein Film, der zum Lachen einlädt – und auf diese Weise das Nachdenken erleichtert.

Wann: am  Samstag, den 12. März 2016 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Förderverein Landsynagoge Heubach; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Ich bin ein Kontinent - Bewegtbildtheater mit Martina Roth und Johannes Conen

Dem Werk der in Auschwitz ermordeten jüdischen Dichterin Gertrud Kolmar ist dieser Abend gewidmet. Er wird von Martina Roth und Johannes Conen gestaltet, die dazu Kolmars letztes Werk, "Susanna" in der Form des von ihnen entwickelten Bewegtbildtheaters in Szene setzen. Dabei werden die virtuelle und reale Spielebene nahtlos miteinander verbunden. Roth spielte nach ihrer Schauspielausbildung in Hamburg unter anderem am dortigen Thalia Theater und später in Leipzig, München, Darmstadt und Frankfurt. Sie entwickelte gemeinsam mit Prof. Johannes Conen das Bewegtbildtheater. "Ich bin ein Kontinent" ist der zweite Teil einer Trilogie, die sich vergessenen Dichterinnen widmet.

Wann: am  Samstag, den 27. Februar 2016 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Näheres:  http://cargocollective.com/bewegtbildtheater/
Lyrik gegen das Vergessen

Keine Zeit, kein Ort scheint auf den ersten Blick ungeeigneter zu sein, Gedichte zu verfassen, als die Konzentrationslager während der Nazi-Barbarei. Doch es gibt sie, die anrührenden, unter die Haut gehenden Texte, verfasst in Auschwitz, in Theresienstadt oder in den Ghettos der Deportationsorte. Es ist das Verdienst des Germanisten Michael Moll, sie gesammelt zu haben. Gemeinsam mit der früheren SPD-Europaabgeordneten Barbara Weiler hat er sie als Buch herausgegeben. Die Schauspielerin Ursula Illert wird eine Auswahl der Texte vorstellen. Anka Hirsch begleitet auf ihrem Cello. Bewusst liegt der Termin nahe am Gedenktag zur Befreiung der überlebenden Menschen in Auschwitz am 27. Januar 1945.

Wann: am  Sonntag, den 31. Januar 2016 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Näheres:  www.synagoge-heubach.de
Dirk Hardegen liest aus Rosie und der Urgroßvater

Rosie und ihr Urgroßvater sind ein interessantes Paar. Beide leben in New York, und Rosie besucht den hochbetagten Herrn regelmäßig in dessen Wohnung. Dann erzählt der - aus seiner Kindheit und Jugend im österreichischen Hohenems. Aus dem Städtchen hatte der Urgroßvater, der Jude ist, in der Nazizeit fliehen müssen. Ein bewegtes Leben begann, und die Erinnerungen sind Fenster, die Blicke in eine andere Welt öffnen. Monika Helfer und Michael Köhlmeier erzählen diese bewegende, wunderbar illustrierte Geschichte (Monika Helfer / Michael Köhlmeier, Rosie und der Urgroßvater, mit Illustrationen von Barbara Steinitz © Carl Hanser Verlag München 2010). Es ist ein Buch entstanden, das eine ganz breite Altersspanne von Lesern anspricht. Der Fuldaer Synchronschauspieler und Hörbuch-Sprecher Dirk Hardegen wird Episoden aus dem einfühlsamen Band vortragen. Ein besonderes Hörerlebnis erwartet die Besucher. Wann: am Sonntag, 13. Dezember 2015 um 17:00 Uhr Wo: Ehemalige Synagoge Heubach Kontakt: Fördereverein; E-Mail:

Wann: am  Sonntag, den 13. Dezember 2015 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Mehr als Musik: KLEZMERS TECHTER kommen wieder

Erneut in Heubach: Klezmers Techter. Schon zweimal haben sie mit ihrer Musik in Heubach begeistert - nun kommen sie wieder: Klezmers Techter – das sind Gabriela Kaufmann , Almut Schwab und Nina Hacker. Jetzt besteht erneut die Möglichkeit, das ungewöhnliche Frauen-Trio zu erleben. Die „Techter“ spielen nicht „nur“ virtuos, sondern sie verstehen es, ihre Zuhörer auch emotional anzusprechen und in die Wunderwelt der Klezmermusik mit hineinzunehmen. Dem Urteil von Klarinetten-Altmeister Giora Feidmann ist nichts hinzuzufügen: „Klezmers Techter are real representatives of the klezmer tradition.“ Die drei Frauen bringen musikalische Erfahrungen aus sehr unterschiedlicher Stilrichtungen ein, von der Klassik über Neue Musik bis hin zum Jazz. In tiefer Verbundenheit und mit großem Respekt vor dem musikalischen Erbe erzählen sie von Leid und Sehnsucht, von bitteren Zeiten, aber auch von großer Fröhlichkeit. Sie tun dies mit einer musikalischen Energie und einer unglaublichen Klangvielfalt – und mit spürbarer und ansteckender Freude am Musizieren.

Wann: am  Sonntag, den 15. November 2015 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Bastel- und Geschichtenzeit

Der Herbst lädt vielleicht mehr als jede andere Jahreszeit zum Basteln ein: Jeder Baum, jeder Strauch bringt "Material", das genutzt sein will. Vera Ramey lädt Kinder aus Heubach und der Region zum gemeinsamen Basteln ein. Und auch eine Vorlese-Geschichte hat sie dabei.

Wann: am  Samstag, den 31. Oktober 2015 um 15:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Fördereverein; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
"Halleluja!" - Der jüdische Shabat-G"ttesdienst

Wie läuft ein jüdischer Shabat-G"ttesdienst ab? Warum wird (fast) alles gesungen? Dürfen Christen mitsingen? Warum ist in jeder Synagoge der G"ttesdienst anders, obwohl doch der gleiche Text bestimmend ist? Diese und viele andere Fragen werden von einer Gruppe von Juden und Christen unter Leitung von Linde Weiland in der ehemaligen Synagoge Heubachs musikalisch beantwortet.

Wann: am  Donnerstag, den 15. Oktober 2015 um 19:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Henrike Stuwe; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Jüdische Bibelwoche Kurhessen-Waldeck mit Ruth Röcher

Dr. Ruth Röcher, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz, spricht über das Thema "Kann den Klatsch verwerflich sein". Die Veranstaltung ist Teil der Bibelwoche, zu der die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck einlädt.

Wann: am  Mittwoch, den 14. Oktober 2015 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Näheres:  www.jg-chemnitz.de
DOITSCHA Lesung mit Adriana Altaras

Wie sich das Zusammenleben in einer Familie gestalten kann, in der eine jüdische Mutter mit einem Nicht-Juden aus Westfalen und den beiden Söhnen lebt, schildert Adriana Altaras in ihrem spritzigen, facettenreichen Buch. Im Zuge der Reihe "Leseland Hessen" kommt die Autorin des gleichermaßen bewegenden und witzigen Textes nach Heubach.

Wann: am  Sonntag, den 27. September 2015 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach, Kalbach-Heubach, Friedensstraße 9
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
TUBIST, was Du bist

Das Fuldaer Theater mittendrin lädt dazu ein, (fast) alles über die Höhen und Tiefen der Tuba zu erfahren. Christoph und Barbara Gottwald räumen auf mit Urteilen und Vorurteilen über ein oft verkanntes Instrument. Das Publikum erfährt Dinge, die es noch nicht wusste, hört Klänge, die es noch nicht kannte - und genießt einen Abend, den es nicht vergessen wird. Eine Veranstaltung im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig Fulda.

Wann: am  Freitag, den 4. September 2015 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach, Kalbach-Heubach, Friedensstraße 9
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Five Pieces Feat. Joske Kruijssen

Nicht der Förderverein, sondern Jazz Events lädt zu diesem Konzert im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig Fulda ein. Die Frankfurter Formation Five Pieces steht für pfiffige Arrangements und musikalische Perfektion. Swing, Mainstream und Latin wird sie, gemeinsam mit Sängerin Joske Kruijssen, auch in Heubach bieten. Der Eintritt ist frei; es wird um eine Spende gebeten.

Wann: am  Sonntag, den 30. August 2015 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Heiko Ommert, Neue Straße 3, 36148 Kalbach-Eichenried; Telefon: 09742 / 1530; E-Mail: heiko-ommert(at)gmx.de
Näheres:  www.jazzeventsheikoommert.de
Ein ungewöhnliches Paar: Oboe und Harfe

Die Oboistin Silke Augustinski (Würzburg/Petersberg)und die Harfenistin Anna-Maria Frankenberger (Würzburg/Coburg)stellen Musik für das nicht ganz alltägliche Instrumentenpaar vor. Werke aus der Barockzeit werden ebenso erklingen wie Bearbeitungen mehr oder minder bekannter Opernmelodien. Aber auch folkloristisch geprägte Musik haben die beiden bei ihren Auftritt in Heubach dabei.

Wann: am  Sonntag, den 12. Juli 2015 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail:  info(.at.)synagoge-heubach.de -
„Getauft, ausgestoßen – und vergessen?

getauft
Der Schutz der christlichen Kirchen war für Juden in der Nazi-Zeit meist nicht viel wert: Nicht nur das Nicht-Eintreten für die verfolgten Juden, auch die Art des Umgangs mit den von ihrer Kirche getauften "ehemaligen" Juden ist für die evangelischen Kirchen Grund für tiefe Scham. In dem Buch „Getauft, ausgestoßen – und vergessen? Zum Umgang der evangelischen Kirchen in Hessen mit den Christen jüdischer Herkunft im Nationalsozialismus“ ist ein Autorenteam diesem traurigen Kapitel nachgegangen. Dazu gehören Monica Kingreen und Hartmut Schmidt. Sie werden ihre Arbeit in Heubach vorstellen.

Wann: am  Dienstag, den 9. Juni 2015 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Saxophon-Klänge mit dem Trio in Es

Das Trio in Es", das sind Pia-Maria Sauer (Altsaxophon), Ute Krönung (Baritonsaxophon) sowie Willi Genßler (Sopranino-, Altsaxophon und Tubax). Sie laden dazu ein, die Vielfalt des Saxophon-Klangs zu erleben. Unter anderem in der Komposition "Natur - Bild - Klang" von Pia-Maria Sauer, für die die junge Musiklehrerin aus Nüsttal-Rimmels mit dem Kasseler Kunstpreis ausgezeichnet wurde.

Wann: am  Sonntag, den 31. Mai 2015 um 18:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Ich schenk dir ein Märchen „anders herum“

Junge „Schauspieler“ aus Heubach und Umgebung aus Heubach und Umgebung stellen die Vielfalt jüdischer Märchen dar. Doch widmen sie an diesem Abend ihre Zeit nicht Gleichaltrigen, sondern sie erzählen Märchen für Erwachsene. Von Kindern für Erwachsene – Märchenstunde eben einfach mal „anders herum“. Wann: Sonntag, 19. April 2015 Wo: Ehemalige Synagoge Heubach

Wann: am  Sonntag, den 19. April 2015 um 19:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Zeit zum Basteln und Geschichten hören

Das Frühjahr und die Osterzeit nahen. Kinder aus Heubach und der Region sind zum gemeinsamen Basteln eingeladen. Und es gibt auch etwas zu hören: Vera Ramey, die den Nachmittag organisiert, hat auch eine Geschichte zum Vorlesen dabei.

Wann: am  Mittwoch, den 25. März 2015 um 14:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Filmabend

Der Todestag von Anne Frank jährt sich in diesem Monat zum 70. Mal. Sie, die uns durch ihr Tagebuch aus dem Exil und Versteck in den Niederlanden ein wichtiges Dokument und literarisches Werk hinterlassen hat, starb nach ihrer Deportation im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Ihr Todestag ist unbekannt. Mit einem Film erinnern wir an sie.

Wann: am  Mittwoch, den 11. März 2015 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Näheres:  www.synagoge-heubach.de
Gitarren- und Singergduo Florijan van der Holz und Omid Gollmer auf Tour

Omid Gollmer ist eine Mélange aus ruhigen und besinnlichen Klängen mit einem kräftigen Schuss Melancholie, aufgefüllt mit einer Beigabe hoffnungsvoller Träume. Dargeboten wird diese Mischung mal heftig durchgeschüttelt, mal sanft umgerührt - in jedem Fall ein Genuss.

Singer/Songwriter mit österreichisch-persischen Wurzeln aus Stuttgart - ein Nomade und Suchender, der sich immer wieder neu erfindet. Mal sanft wie der Abendwind, mal mitreissend wie ein Orkan nimmt Omid seine Zuhörer mit in seine Welt von Zweifeln und Glauben, Verlust und Hoffnung, Aufbruch und Neubeginn. Seine treue Begleiterin und Weggefährtin - die Melancholie - weicht dabei nur selten von seiner Seite. So ensteht eine mystische Atmosphäre und eine Songsprache voll von geheimnisvollen Andeutungen und vagen Metaphern, deren simple Wahrheiten mitten ins Herz treffen.


Florijan van der Holz Mit tiefgründigen deutschen Texten, unterlegt von multiinstrumentalen Loopstation-Station-Arrangements, schafft der sympathische Singer-Songwriter Florijan van der Holz ein Erlebnis für Auge und Ohr.

Wenn man genau hinschaut, liegen sie überall, diese Mosaiksteinchen. Warten, dass man sie aufliest. Einmal mitgenommen, bleiben sie nicht wie sie sind, verändern ihre Form, wandeln sich. Florijan van der Holz ist ein Suchender, stetig Ausschau haltend nach diesen besonderen Kleinoden. Das Ergebnis trägt er mit sich: Zauberhafte musikalische Collagen, in denen er Geschichten und Momentaufnahmen des menschlichen Lebens miteinander verquickt. Dabei scheut er sich nicht: Gewappnet einzig mit seiner Fantasie, verlässt er bereits ausgetretene Pfade und lässt Melancholie zu Glück reifen. Schafft es Kraft seiner Musik, der Realität zu entfliehen und seine Zuhörer in seine ihm ureigenste Welt zu entführen. Zwischen leisen Tönen und rhythmischen Akkorden bewegt sich der unscheinbare Barde, manchmal ruppig und ungehobelt, dann wieder zerbrechlich, doch alles in allem fließend. Alles in der Gewissheit, dass es das Gute im Leben gibt.


Näheres: Omid Gollmer; Florijan van der Holz


Wann: am  Dienstag, den 3. März 2015 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Wieder mal da: Die Gibsies

In Heubachs Synagoge hatten sie ihren ersten abendfüllenden Aufritt: Die Gibsies. Jetzt kommen die sechs "leicht angegrauten Herren" (Die Gibsies über sich selbst)wieder zu einem Auftritt nach Heubach. Zu der Formation gehören Gerwin von Monkiewitsch (Cello), Thomas Mitsche (Percussion), Heino Ackermann, Eckhard Siebers (Gitarren, Gesang) , Olaf Strödecke-Hülsemann (Flügelhorn) sowie Horst Menje (Sax). Swing-Standards, diesen und jenen Bob-Dylan-Titel und Vielerlei aus der Singer-Songwriter-Szene haben sie im Gepäck. Und für über Überraschungen sind die Gibsies sowieso gut.

Wann: am  Samstag, den 7. Februar 2015 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Lesung mit Dr. Wolfgang Hamberger

Fuldas früherer Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger gibt in einer Lesung Einblick in seine Begegnungen mit Juden und dem Judentum. In seinem Buch “Faszination Amerika – eine Freundschaft von der NS-Zeit bis heute” geht er auf diesen Fragenkreis ein, der ihn auch in seinem Dienst als Fuldaer Oberbürgermeister immer wieder bewegt und zum Handeln motiviert hat.

Wann: am  Sonntag, den 18. Januar 2015 um 17:00
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Rock Barock

Der Geiger Benedikt Bindewald aus Oberkalbach, seine Frau, die Sängerin Rilli Willow, und sein Bruder, Dr. Julian Bindewald, (Cello) laden "zwischen den Jahren" ein zu einem Abend mit barocker Musik und rockenden Liedern.

Wann: am  Dienstag, den 30. Dezember 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Ein Jahr in Israel aus der Sicht einer Freiwilligen

Hanna Lutat hat über die "Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste" nach ihrem Abitur in Fulda ein Jahr lang in Israel gelebt und gearbeitet. Die junge Frau aus Uttrichshausen berichtet an diesem Abend über die ganz individuellen Eindrücke und Erfahrungen, die sie in dieser Zeit gewonnen hat.

Wann: am  Sonntag, den 28. Dezember 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Meditatives mit Frank Tischer

Der Fuldaer Komponist und Musiker FrankTischer gestaltet einen Abend mit Klängen, die nach Innen gehen. Ruhe, Meditation, Besinnung - dazu lädt Tischer nach Heubach ein.

Wann: am  Sonntag, den 2. November 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Cantores Iuvenes: Vokalvergnügen mit Sängern aus Thüringen

Seit 1999 gibt es sie, die Cantores Iuvenes Saalfeld. Ein Männcerchor, der die Vielfalt der Gattungen, die Männerchor-Musik umfasst, auslotet und zur Freude des Publikums lebendig werden lässt. Das Repertoire reicht von Barock über Barbershop-Musik bis zu den Beatles.

Wann: am  Sonntag, den 19. Oktober 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Chaim Noll liest aus "Die Synagoge"

Heubach ist wieder ein Ort im "Leseland Hessen": Dank der Unterstützung durch diese Initiative kommt der deutsch-israelische Autor Chaim Noll in die ehemalige Synagoge. Im Gepäck hat er seinen Roman "Die Synagoge".
Und darum geht es: Ein kleiner Ort mitten in der israelischen Wüste während der Intifada. Im Zentrum des Romans steht die Synagoge, die einigen Bewohnern Rückhalt bietet, während andere sie ablehnen. Chaim Noll erzählt abseits bekannter Stereotype vom Leben im heutigen Israel, und gibt damit einen Einblick in die israelischen Gesellschaft. Achtung: Die Veranstaltung um 19.30 Uhr. Die Angabe "9.30 Uhr" im Veranstaltungsfaltblatt ist falsch.

Wann: am  Sonntag, den 12. Oktober 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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"Das ist Kunst"

Seit zehn Jahren ist Martin Menner solo auf den Bühnen unterwegs. Lesend, rezitierend, schauspielernd. Wer ihn, beispielsweise in seiner Inszenierung von Kleists Novelle „Michael Kohlhaas“ - auch in Heubach - erlebt hat, der weiß, dass es sich lohnen wird, mit Menner der Frage, (ob) was Kunst ist, nachzugehen. Max Kladow, der im Musuem arbeitet und nach eigenen Angaben vom Kunstaufseher zum Kunstversteher geworden ist, hilft dabei. Mehr über Menner gibt es im Internet: http://cms.martin-menner.de/

Wann: am  Samstag, den 27. September 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Tikkun Olam: Die Reparatur der Welt

Im Zuge der jüdischen Bibelwoche, die die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck anbietet, kommt die Kantorin und Lehrerin Deborah Tal-Rüttger nach Heubach. Sie spricht über "Tikkun Olam" (hebr. „Reparatur der Welt“) in der Hebräischen Bibel sowie in späteren jüdischen Schriften. Tikkun Olam bedeutet: Die Lebensweise der Menschheit pflegen und schützen. Wer Tikkun Olam praktiziert, kümmert sich darum, das was in der Gesellschaft zerbrochen ist, wieder ganz zu machen. Im Konkreten bedeutet das: sich einsetzen für soziale Gerechtigkeit, Ökologie, Achtsamkeit. Frieden, Tierschutz, Nächstenliebe ist Vorsitzende der Jüdischen Liberale Gemeinde Emet weSchalom in Nord Hessen. In ihrer Gemeinde ist Deborah Tal-Rüttger Kantorin, Lehrerin für Judentumskunde und Herausgeberin des Newsletters „Alon“. Sie ist stellv. Vorsitzende und Bildungsreferentin der Union progressiver Juden in Deutschland.

Wann: am  Donnerstag, den 18. September 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Der dreizehnte Jünger" - ein Clown

Peter-Ulrich Schedensack liest seine Erzählung "Der dreizehnte Jünger". Ein Clown als dreizehnter Jünger Jesu- kann das gut gehen? Wie kommen sie zusammen, was erleben sie miteinander? Der in die Gefolgschaft Jesu eingeschmuggelte Clown hat seine eigene Sichtweise, läßt Neues in den biblischen Geschichten ent- decken, ermöglicht manch eine erfrischende Einsicht....

Wann: am  Dienstag, den 19. August 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Der Klang jüdischen Lebens

Esther Lorenz (Gesang) präsentiert jüdische Lieder aus mittelalterlicher Zeit im Hebräisch der alten biblischen Texte, aber auch Gesänge aus dem heutigen Israel. Begleitet wird die Sängerin von dem Gitarristen Thomas Schmidt. Gedichte, Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor im Judentum vervollständigen ein musikalisches Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten beleuchtet. Das Konzert wird unterstützt durch den Kultursommer Main-Kinzig-Fulda.

Wann: am  Samstag, den 16. August 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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„Bis dass der Ton uns scheidet “

Das junge Frankfurter Chanson-Duo „Mutti war schuld“ -Laura Feth und Stefan Weber- präsentiert mit „Bis dass der Ton uns scheidet“ eine bunte Mischung aus Liedern der letzten 100 Jahre. Inhalt des unterhaltsamen Programms ist die Liebe in all ihren Facetten, welche in bekannten und unbekannten Melodien zum Ausdruck kommen. Das Publikum erwartet ein Genre-Mix zum Swingen, Schunkeln und Kuscheln, gewürzt mit nützlichen Tipps zum Umgang mit Neandertalern sowie den moderneren Vertretern der Gattung Homo sapiens. Beste Unterhaltung am Vorabend der Sommerferien.

Wann: am  Samstag, den 26. Juli 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Erlesenes zum Reisen

Kleine Fluchten zwischen zwei Buchdeckeln, die gedanklich an Sehnsuchtsorte führen, zum Reisen inspirieren und die Phantasie beflügeln - Jutta Sporer veranstaltet eine Kopfexpedition mit Texten verschiedener Autoren, Schriftstellerinnen und Reisender aller Art. Kommen Sie mit!

Wann: am  Sonntag, den 15. Juni 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Roger Hanschel solo

In Jazzkreisen hat er weltweit einen Namen: Der Saxophonist Roger Hanschel. Auf Einladung der Jazzfreunde Fulda wird er in der intimen Atmosphäre der Landsynagoge Heubach sein Solo-Programm „Karmic Episode“ präsentieren , das auch auf CD erschienen ist. Roger Hanschel gilt als einer der anerkannten Meister seines Instruments - nicht nur, was die deutsche Jazz-Szene angeht“ (Deutschlandfunk), war seit 1987 Mitglied in der legendären „Kölner Saxophon Mafia“, mit der er Tourneen rund um die Welt unternahm und insgesamt vier deutsche Schallplattenpreise gewann. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.

Wann: am  Sonntag, den 25. Mai 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Jüdisches Leben in Burghaun - Exkursion und Spurensuche

Mit einer Exkursion knüpfen wir an das Vortragsthema vom April an: Elisabeth Sternberg-Siebert, Fachfrau für die reiche Geschichte des Judentums im Hünfelder Land, wird in Burghaun an ausgewählten Orten über das Leben der Juden in der Gemeinde berichten, an das heute Stolpersteine ebenso erinnern wie der große jüdische Friedhof am Rand des Dorfs. Dauer: ca. zwei Stunden. Treffen um 14 Uhr vor der katholischen Kirche. Anmeldungen für die Bildung von Fahrgemeinschaften per Mail unter info[at.]synagoge-heubach.de.

Wann: am  Sonntag, den 18. Mai 2014 um 14:00
Wo:  Burghaun
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Stolpersteine: Erinnerungskultur am Beispiel Gelnhausens

Zur Geschichte Gelnhausens gehört es auch, dass es sich 1938 damit brüstete, als erste Stadt im Deutschen Reich „judenfrei“ zu sein. In diversen Projekten wird dieser traurige Teil der Geschichte der „Barbarossastadt“ aufgearbeitet. Zu den jüngsten Initiativen in dieser Richtung gehört das „Stolperstein-Projekt“. Rosemarie Bartel, Gail Lupton und Prof. Dr. David Lupton stellen die von ihnen auf den Weg gebrachte Idee vor.

Wann: am  Dienstag, den 8. April 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Klezmers Techter kommen wieder

Zum zweiten Mal in Heubach: Klezmers Techter. An ihren ersten Auftritt in Heubach werden sich noch viele erinnern: Klezmers Techter – das sind Gabriela Kaufmann , Almut Schwab und Nina Hacker – begeisterten im Januar 2013 ihr Publikum in der voll besetzten Synagoge. Jetzt besteht ein zweites Mal die Möglichkeit, das ungewöhnliche Frauen-Trio zu erleben. Die „Techter“ spielen nicht „nur“ virtuos, sondern sie verstehen es, ihre Zuhörer auch emotional anzusprechen und in die Wunderwelt der Klezmermusik mit hineinzunehmen. „Klezmers Techter are real representatives of the klezmer tradition“ - mit diesen Worten adelt Altmeister Giora Feidman" das Ensemble. Die drei Frauen bringen musikalische Erfahrungen aus sehr unterschiedlicher Stilrichtungen ein, von der Klassik über Neue Musik bis hin zum Jazz. In tiefer Verbundenheit und mit großem Respekt vor dem musikalischen Erbe erzählen sie von Leid und Sehnsucht, von bitteren Zeiten, aber auch von großer Fröhlichkeit. Sie tun dies mit einer musikalischen Energie und einer unglaublichen Klangvielfalt – und mit spürbarer und ansteckender Freude am Musizieren.

Wann: am  Freitag, den 14. März 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Demokratischer Rechtsstaat - eine jüdische Idee?

Klar, die Wiege der Demokratie steht in Griechenland, oder? Die Frankfurter Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck wird in einem Vortrag über Ursprünge des demokratischen Gedankenguts in der Bibel und im Talmud sprechen. Die für den Herbst 2013 terminierte Veranstaltung war ausgefallen. Klapheck, Jahrgang 1962, ist die Rabbinerin des Egalitären Minjan in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main. Vor ihrer Ordination im Jahr 2004 war die studierte Politologin jahrelang Journalistin für Tageszeitungen wie „Der Tagesspiegel“ und „die tageszeitung“ sowie Rundfunk und Fernsehen. Sie schreibt regelmäßig rabbinische Kommentare für die „Jüdische Allgemeine“ und verschiedene öffentlich-rechtliche Radiosender.

Wann: am  Dienstag, den 18. Februar 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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„Adressat unbekannt“ – eine Lesung

Uwe-Bernd Herchen und Walter Heller lesen „Adressat unbekannt“ - eine, wie Elke Heidenreich es nennt, „Briefnovelle“ von Kathrine Kressmann Taylor. Es ist ein 1938 erschienenes, dann Jahrzehnte vergessenes Werk einer Autorin, von der man heute kaum etwas weiß. Sie hat mit diesem Buch einen Briefwechsel hinterlassen, der einem auch heute noch den Atem stocken lässt und der beschreibt, wie rasch eine Diktatur Menschen einander entfremden und charakterlich deformieren kann. Das Datum der Veranstaltung ist kein Zufall: Die Lesung findet am Tag der Machtübergabe an die Nationalsozialisten, am Kapitulationstag der Weimarer Demokratie, statt - und exakt 75 Jahre nach einer Rundfunkansprache Hitlers, in der dieser „die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ ankündigt.

Wann: am  Donnerstag, den 30. Januar 2014 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Ein Krippenspiel - Kaspar & Gaya, Sebastian Scheuthle und Johannes Fuchs. Regie Manuel Jendry

Schauspieler, Clowns und Komiker bringen Hugo Balls bruitistisches Simultan-Krippenspiel zur Aufführung. In ihrer eigenen amüsanten Verschrobenheit stellen sie Engel, Esel, Ochse und Schaf, Hirten und Könige, Josef und Maria dar. In der Aufführung des Simultan-Poems, in dem drei- oder mehrere Stimmen gleichzeitig sprechen, singen, pfeifen und dergleichen, im Eigensinn des Organons, entdecken sie die Möglichkeit die Weihnachtsgeschichte zu erleben.

Wann: am  Sonntag, den 15. Dezember 2013 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Das Buch Rut. Geschichte einer Integration _ Erzählung durch Pfarrer Gruber

Die kleine, kunstvoll gestaltete Erzählung gibt Einblick in die Lage von zwei Frauen, die in Betlehem ihren Platz suchen und durch einen einflussreichen und vorbildlichen Mann finden. Am Ende wird die aus dem verfeindeten Nachbarland stammende Rut die Stammmutter des großen Königs David.
Der aus Heubach gebürtige evangelische Pfarrer Karl-Josef Gruber stellt diese oft nicht sehr beachtete biblische Geschichte vor.


Wann: am  Freitag, den 15. November 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Liebeswege Lesung mit musikalischer Begleitung - Paul Grün

Der Fuldaer Autor Paul Grün liest aus seiner neuesten Veröffentlichung „Liebeswege – Gedichte von Himmel und Erde“. Es ist eine zarte, nahezu orientalisch anmutende Lyrik, die den Besucher erwartet und – musikalisch untermalt – beschenken möchte.

Wann: am  Samstag, den 2. November 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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"Der Schrecken verliert sich vor Ort"

Heubach liegt wieder im „Leseland“: Monika Held liest aus ihrem Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“, er im Eichborn-Verlag erschienen ist. Darin geht es um einen Auschwitz-Überlebenden und die Geschichte seines Lebens. Es geht um Grausamkeit, aber auch um Mut, Hilfsbereitschaft - und um Erinnerung. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Leseland Hessen, die vom Wissenschaftsministerium und der Sparkassen-Kulturstiftung gefördert wird.

Wann: am  Sonntag, den 27. Oktober 2013 um 17:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Rauminstallation in der Mikwe

Rauminstallation von Angelika A. Beckmann (Petersberg). Die Arbeit nimmt Bezug auf den speziellen Ort, die Heubacher Mikwe. Die treppenartig angelegte Bildinstallation aus halbtransparenten, teilweise bemalten Papierbahnen, symbolisiert zum einen das Hinabsteigen zum Untertauchen und zumn anderen den regelmäßigen zeitlichen Rhythmus des Badens. (Foto: Ulrich Hrasky)

Wann: am  Dienstag, den 8. Oktober 2013 um 00:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Näheres:  www.angelika-beckmann.de
LiebesGeflüster - hebräische Liebes-Chansons von Elija Avital

Man verbindet mit dem Alten-Testament alles Mögliche, nur Erotik würde in unsere Vorstellungen gar nicht hinein passen… Oder?

Aber, feine, sinnliche Momente sind in vielen biblischen Geschichten und in biblischen Dichtungen zu finden, und zwar reichlich ! Ein Abend voller Sinnlichkeit aus gefühlaufwühlenden Geschichten, Liebe huldigenden Liedern aus dem Hohen Lied Salomons und zeitgenössischen israelischen Liebes- Chansons zusammen geflochten, frei erzählt und gesungen von Elija Avital erwartet Sie…


Wann: am  Samstag, den 5. Oktober 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Näheres:  www.frei-erzaehlt.de
Ausstellung "Drum immmer weg mit ihnen"

Eine Ausstellung, erstellt vom Evangelischen Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau, greift Luthers oft intolerante, ja aggressive Haltung gegenüber dem Judentum seiner Zeit auf. Auch wird die kirchenhistorische Vorgeschichte und die Folgewirkung des lutherischen Antijudaismus im Dritten Reich aufgezeigt. Auch die Frage „Was bleibt zu tun?“ wird gestellt.

Zu besichtigen vom 30. September bis zum Samstag, 5. Oktober jeweils vor den Veranstaltungen und nach Absprache.


Wann: am  Samstag, den 5. Oktober 2013 um 12:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Demokratischer Rechtsstaat – eine jüdische Idee?

Die Frankfurter Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck wird in einem Vortrag über Ursprünge des demokratischer Gedankenguts in der Bibel und im Talmud sprechen. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Bibelwoche der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Klapheck, Jahrgang 1962, ist die Rabbinerin des Egalitären Minjan in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main. Vor ihrer Ordination im Jahr 2004 war die studierte Politologin zunächst jahrelang Journalistin für Tageszeitungen wie „Der Tagesspiegel“ und „die tageszeitung“ sowie Rundfunk und Fernsehen. Sie schreibt sie regelmäßig rabbinische Kommentare für die „Jüdische Allgemeine“ und verschiedene öffentlich-rechtliche Radiosender.

Wann: am  Mittwoch, den 2. Oktober 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Luther, die Juden und die Toleranz

Mit Luthers Thesen von 1517 wurden für die Neuzeit Wege eröffnet, unter Berufung auf die Gewissensfreiheit und den Vorrang der allen zugänglichen Heiligen Schrift die Macht- und Lehrautoritäten in Frage zu stellen. Die Möglichkeit, eine neue Beziehung zwischen Juden und Christen zu leben, erschien in einer seiner frühen Schriften. Einige der späten Texte Luthers sind jedoch voller Judenfeindschaft. Toleranz ist in diesem Jahr das Thema der „Lutherdekade“, also jener Jahre, die im Vorlauf zum Reformationsjubiläum 2017 wichtige Themen der Reformationsgeschichte beleuchten. Über Luther, die Juden und die Toleranz spricht Prof. Dr. Martin Stöhr. Der evangelische Theologe ist ein ausgewiesener Fachmann für christlich-jüdischen Fragen.

Wann: am  Montag, den 30. September 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Der Junge im gestreiften Pyjama - Eine musikalische Lesung

Die unverstellte Sprache von Kindern nutzt der Schauspieler und Musiker Roland Seiler, um das Unbeschreibliche zu beschreiben: Texte vom Imre Kertész, der Auschwitz und Buchenwald als 14-Jähriger überlebte, des damals zehnjährigen Otto Dov Kulka der Auschwitz durchlitt und Historiker wurde, lässt Seiler sprechen, um ein Bild vom Grauen in den Konzentrationslagern zu geben. Und dann ist da Bruno, die Hauptfigur des Romans „Der Junge im gestreiften Pyjama“ des irischen Autors John Boyne. Bruno ist der Sohn des Lagerkommandanten von „Aus-Wisch“, der seinen ganz eigenen Blickwinkel auf das Grauen um ihn herum mitbringt. Die Texte ergänzt Seiler mit Folklore der Sinti und Roma.


Wann: am  Sonntag, den 8. September 2013 um 17:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Tag des offenen Denkmals

Der 8. September ist der Tag des offenen Denkmals. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmäler“. In der Heubacher Synagoge werden Führungen angeboten. Termine entnehmen sie bitte der Tagespresse und dem aktuellen Newsletter (bestellen unter E-Mail info .at. synagoge-heubach.de).

Wann: am  Sonntag, den 8. September 2013 um 12:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Luftschlösser und andere Immobilien

Jürgen Schwab: ...von schönen Dingen singen...

Handgemachte Musik und niveauvolle Texte präsentiert der Liedermacher Jürgen Schwab. In seinem Programm „Lufstschlösser und andere Immobilien“ stellt Schwab, der sich in der Tradition von Reinhard Mey und der Singer/Songwriter wie James Taylor sieht, „schöne Dinge“ vor - mal poetisch, mal augenzwinkernd. Musikalisch bewegt sich Schwa, der seine Lieder mit der Gitarre begleitet, zwischen Folk, Jazz, Pop und Chanson.

Foto: Ben Knabe


Wann: am  Sonntag, den 1. September 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Die 8 Ohren - Anka Hirsch

Vom Reisen – ein Koffer voller Geschichten, mit Musik aus allen Ecken des Globus. Dazu Globale Fundstücke lokal aufgemischt, lautet ihr Rezept für ein abwechslungsreiches und mitreißendes Bühnenprogramm. Tangos, Walzer und fetzige Tänze werden in origineller Weise, mit Einflüssen aus Jazz, Klezmermusik, Klassik und archaisch wirkenden Trommelrhythmen arrangiert

Wann: am  Samstag, den 10. August 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
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Asamblea Mediterranea - die Musik der Sepharden

Mittelmeer-Versammlungen, Begegnungen der musikalischen Traditionen und Kulturen der mediterranen Welt. In den uralten Melodien der Sepharden, der spanischen Juden, durchdrangen sich Musikkulturen aus Europa, Nordafrika und dem vorderen Orient. Asamblea Mediterranea lässt uns in der Musik der Sepharden einen Widerhall gegenseitiger Befruchtung und friedlicher Koexistenz von Juden, Muslimen und Christen im Spanien des Mittelalters erkennen.
Asamblea Mediterranea, das sind sieben Musikerinnen und Musiker, die sich ursprünglich auf völlig unterschiedliche Musikstile spezialisiert hatten. Sie arrangieren und komponieren ihre Musik aus Melodien und Texten der Juden in Spanien, Nordafrika, in der Türkei und Griechenland, die uns über Generationen überliefert wurden.

Die Veranstaltung wird vom Kultursommer Main-Kinzig-Fulda gefördert.

Kultursommer Main-Kinzig-Fulda -
gefördert vom
Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen


Wann: am  Sonntag, den 14. Juli 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Näheres:  http://www.kultursommer-hessen.de/
Lieder mit Bernd Baldus

Gitarre, Stimme, Mikrofon – diese Zutaten genügen Bernd Baldus, um einen Abend zu gestalten. Sein Repertoire weist eine beträchtliche Bandbreite auf: Es reicht von Wilhelm Busch über Bertolt Brecht, Erich Kästner, Donovan und Hildegard Knef bis zu Bob Dylan und Hannes Wader. Da geht es lustig zu – aber auch mal gallig und kritisch. Die nachdenklichen, ernsten Stücke prägen sein Programm ebenso wie die, in denen Witz und Humor aufblitzen.
Baldus, „gelernter“ Sozialpädagoge, ist ein vielseitig tätiger Künstler: Er ist in der Region nicht nur als Musiker, sondern auch als Bildender Künstler und Kunstpädagoge bekannt.

www.berndbaldus.de

Wann: am  Samstag, den 15. Juni 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Märchen mit Sarah Stein

Schalom / Salam
Sarah Stein erzählt aus dem reichen Erbe jüdischer und arabischen Geschichten. Es geht um Weise und Narren, kluge Frauen und Schelme. Geschichten verbinden Menschen aller Volker und Nationen. Sie bilden Brücken über alle kulturellen und religiösen Unterschiede hinweg.
Musikalisch begleitet wird Stein vom Trio Julietta (Annie Williams, Jeff und Julia Ballin), das mit seinem außergewöhnlichen Spiel die Zuhörer immer wieder überrascht und zum Schmunzeln bringt.


Wann: am  Samstag, den 18. Mai 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Folk und mehr mit Jenny Manns und Norbert Hahnel

Die Freude am gemeinsamen Musizieren führte Jenny Manns und Norbert Hahnel zusammen. Zusammen treten sie nun auch in Heubach auf. Die Vorlieben der beiden Musiker gelten bekannten Melodien der amerikanischen Folk-Szene, traditionellem deutschsprachigen Liedgut sowie Eigenkompositionen. Beide möchten ihre Musikbegeisterung mit Gesang und Gitarre im Rahmen eines kleinen Liederabends einem Publikum nahebringen. Eine Einladung, sich zu erinnern, zu träumen und mitzuwippen.


Wann: am  Samstag, den 20. April 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Synagogale Gesänge: Lieder aus einem Gesangbuch aus der Synagoge Wüstensachsen

Authentische Synagogalgesänge aus Wüstensachsen in der Rhön
Jede jüdische Kultusgemeinde auf der Welt hat eigene Melodien entwickelt zu den Gebetstexten im Gottesdienst und war stolz darauf. Die meisten deutschen Vertonungen gingen durch den nationalsozialistischen Terror für immer verloren.
Die Synagogalgesänge aus dem Rhöner Dorf Wüstensachsen aber wurden zum Glück in New York von einem ehemaligen Wüstensachsener Juden, David Grünspecht, aufgezeichnet. Auf abenteuerlichem Umweg über England nach Wüstensachsen zurückgekommen, wurden sie von einem speziell hierfür gebildeten Gesangsensemble und einem Instrumentaltrio unter der Leitung von Linde Weiland, der ehemaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Fulda, wieder zum Erklingen gebracht. Inge Hohmann, eine gebürtige Wüstensachsenerin, wird zwischen den hebräischen Gesängen kurze Informationen zur ehemaligen jüdischen Gemeinde Wüstensachsen geben.


Wann: am  Sonntag, den 7. April 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Ausstellung mit Bildern von Reinhard Wörner

Bilder zur Bibel und zu jüdischen Traditionen zeigt Reinhard Wörner in Heubach. Er gehört dem Egalitären Minjan, einer liberalen Gruppe in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, an.
Reinhard Wörner ist Lehrer und Kunstpädagoge, der in Hofgeismar und später in Langenselbold tätig war. Über sein Arbeiten sagt er: "Entsetzen über..., Angst vor..., Liebe zu... und Freude wegen... sind Antrieb zum Finden von Metaphern für: Zustände - Ereignisse - Befindlichkeiten. Signale lösen einen Prozess aus, der über Assoziationen zu den Bilder führt. Phantastische Elemente geben der Realität eine neue Dimension.

Die Ausstellung wird etwa 6 Wochen jweils samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr und während der Veranstaltungen geöffnet sein.


Wann: am  Montag, den 1. April 2013 um 18:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Näheres:  www.reinhard-woerner.de
Lesung mit den Schreibspechten

Die "Schreibspechte" sind eine Gruppe von Menschen, die Lust am Schreiben haben. Die Autoren sind im Fuldaer Raum ansässig. Kennengelernt haben sie sich 2002 bei einem Schreibkurs der VHS. Seit 2006 treffen sie sich regelmäßig privat, um gemeinsam an Texten zu feilen. Bisher haben die Schreibspechte gemeinsam zwei Bücher mit Kurzgeschichten und ein Gedichtband veröffentlicht.
Aktuelle Mitglieder der Gruppe sind zurzeit: Lothar und Karin Reichardt, Anna Rinn Schad, Gerlinde Kielburger, Gabriele Schütz und Ursula Gollbach.
Gemeinsam präsentieren sie Ihnen besinnliche und heitere Kurzgeschichten, aber auch Sagenhaftes aus der Rhön, sowie lyrische Blicke auf das Leben und die Welt.


Wann: am  Donnerstag, den 7. März 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Jazzmusik mit den Gibsies

Fünf leicht angegraute Herren aus der Rhön und dem Bergwinkel frönen ihrer Lust auf handgemachte Musik.
Heino Ackermann, Gitarre und Gesang, Gerwin von Monkiewitsch, Cello, Olaf Strödecke Hülsemann, Trompete, Flügelhorn und Mandoline, Thomas Mischke, Percussion und Eckhard Siebers, Gitarre und Gesang bedienen sich bekannter oder weniger bekannter Titel aus den unterschiedlichsten Stilbereichen zwischen Jazz , Rock und Folk und bringen diese in eine eigene Form. Es kommt den Musikern weniger auf Perfektionismus an, als darauf, sich an dem gemeinsam entwickelten zu erfreuen und die Freude an ihrer Musik mit anderen zu teilen.


Wann: am  Samstag, den 16. Februar 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Frauen machen Klezmer-Musik

Das Trio KLEZMERS TECHTER hat sich 1994 gegründet. Es ist eines der wenigen weiblichen Klezmerensembles. Es hat nicht nur mehrere CD-Aufnahmen eingespielt, sondern auch einen Preis beim internationalen Ensemblewettbewerb in Privas (Frankreich) gewonnen. Nach Auftritten an so prominenten Orten wie der Alten Oper Frankfurt, der Akademie der Künste Berlin und im Theater am Gasteig kommen sie nun nach Heubach.


Wann: am  Samstag, den 19. Januar 2013 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Chanukka

Wie bereits vor zwei Jahren, will Ihnen eine kleine Gruppe das Chanukka-Fest näher bringen: Mitglieder und Freunde der jüdischen Kultusgemeinde Fulda singen und erzählen über das Weihefest, dem einzigen nichtbiblischen Fest im Laufe des Kalenderjahres. Es erinnert an ein Ereignis um 165 vor der Zeitschrechnung, das bis heute lebendig erhalten wird.

Die Chanuccia war ein Leuchter im Tempel, der niemals erlöschen sollte. Nach der Überlieferung war aufgrund der Eroberung der Syrer nur noch ein Krug geweihtes Öl vorzufinden. Dieses Öl reichte für gerade mal einen Tag. Für die Herstellung neuen geweihten Öls werden aber acht Tage benötigt. Durch ein Wunder habe das Licht jedoch acht Tage gebrannt, bis neues geweihtes Öl hergestellt worden war. Daran erinnern die acht Lichter des Chanucca-Leuchters. Jeden Tag wird ein Licht mehr angezündet, bis am Ende alle acht brennen. Tatsächlich hat der Leuchter oft neun Arme oder Lichterhalter, das neunte Licht ist der Diener (hebr. Schamasch). Nur mit diesem dürfen die anderen angezündet werden.


Wann: am  Donnerstag, den 13. Dezember 2012 um 18:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Henrike Stuwe; Telefon: 06655-911673; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Chanukka – Ein Workshop für Kinder (15 - 18 Uhr)

Chanukka, das jüdische Lichterfest, ist ein fröhliches Fest voller Lieder, Geschichten, Spielen und leckeren Speisen.

Hast du Lust, mehr über das Wunder dieses Festes zu erfahren, gemeinsam zu singen, zu basteln, zu spielen und zu backen? Dann komme am Montag, den 10.12.2012, von 15-18.00 Uhr nach Heubach in die ehemalige Synagoge.

Du solltest dazu im 3., 4., 5. oder 6. Schuljahr sein und auch am 13.12.2012 Zeit haben. Hier wollen wir gemeinsam mit Mitgliedern der jüdischen Gemeinde Fulda in Heubach auftreten. Voranmeldung nötig! Die Plätze sind begrenzt. Anmeldungen an: Henrike.Stuwe (AT) gmx.de


Wann: am  Montag, den 10. Dezember 2012 um 15:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Henrike Stuwe; Telefon: 06655-911673; E-Mail: Henrike.Stuwe (at) gmx.de
Leseland Hessen Inge Geiler liest aus

Inge Geiler liest aus "Wie ein Schatten sind unsere Tage" - Die Geschichte der Familie Grünbaum

Wann: am  Montag, den 12. November 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Märchen zu Samuin, dem keltischen Hochfest, erzählt von Annette Martin (EMG) und Ingeborg Hack

Samuin bedeutet „Vereinigung“, d.h. die Lebenden sollen Verbindung aufnehmen mit den Seelen der Toten. Der Göttervater der Oberwelt verbindet sich mit der Göttin der Unterwelt und Feenwelt und gewährleistet dadurch das Gedeihen des Landes für die Zukunft.

Ein Abend mit Märchen und Geschichten von richtigen Männern und starken Frauen, vom kleinen Volk, der großen Göttin, von Druiden und von der Anderswelt, die immer sehr viel näher ist, als wir glauben.

Als aktives Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft wirkt Annette Martin im Präsidium als Schatzmeisterin. Drei Märchen-Hörspiel CD`s sind auf dem Markt zu den Themen: „Keltische Märchen“, „Märchen von Frauen und der Liebe“ und „Traumzeitmythen der Aborigines“. 2008 war Frau Martin die Ausrichterin des Märchenkongresses „Vom glücklichen Ende“ in ihrer Heimatstadt Bad Brückenau.

Ingeborg Hack lebt von und mit Büchern und Märchen, gibt Seminare in Märchenkunde und weiß, daß der Morgen - vor allem nach einem Märchenabend - klüger ist als der Abend.


Wann: am  Samstag, den 10. November 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: veranstaltungen (at) freiburg-bahai.de
Frank Tischer Balladen & Blues - ohne Band & auf Deutsch

Der Fuldaer Musiker Frank Tischer präsentiert in seinem neuen Programm eine Auswahl seiner schönsten Balladen und Klavierstücke aus vier verschiedenen Programmen (Balladen & Blues / Die Sternenlieder / So weit, so gut / Der Gral), kombiniert mit neuen Kompositionen.

Mit witzigen und romantischen Liedern und Geschichten versteht es Tischer, sein Publikum zum Lachen und Träumen zu bringen. Tischer versteht aber sein Programm nicht als Comedy, sondern er bleibt Musiker und spielt Konzerte – mit viel Humor.


Wann: am  Samstag, den 3. November 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Näheres:  http://youtu.be/8AvgujAnJo0
Walter Heller liest

Walter Heller, Pädagoge und Autor, Kulturpreisträger der Stadt Fulda, wird aus seinem jüngsten Buch "Kaspar Maul - Der Räuber vom Teufelstein" lesen, dessen Schicksal als Ausgegrenzter und Verfemter er in diesem Roman beschreibt.

Außerdem wird Heller, der unter dem Titel "Es haädd au nuch schlemmer könnd gewaär" Rhöner Anekdoten aufgeschrieben hat, einige seiner Texte in Rhöner Platt vortragen.


Wann: am  Mittwoch, den 10. Oktober 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon:  0661/402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Heiko Ommert Jazz & Bossa Nova Quartett

Lassen Sie sich verzaubern durch leichtfüßig gespielte Bossa Nova Standards von Antonio Carlos Jobim, und mit Jazztiteln, die einerseits swingend und andererseits mit südamerikanischen Stilen gemischt werden.

Das Jazz Quartett besteht aus professionellen Musikern, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder in anderen Besetzungen getroffen und zusammen musiziert haben. Die Stilistik umfasst den Main Stream des Jazz und auch südamerikanische Rhythmen. Die sich hier im Jahr 2012 gegründete Gruppierung spielt eine Mischung von Jazz und Bossa Nova bis hin zur Samba. Hierbei bleibt für jeden Musiker viel Freiraum zur Improvisation von der die Musik lebt.

Das Quartett setzt sich aus erstklassigen Musikern zusammen:
  • Am Piano, Martin Weitzmann aus Frankfurt. Martin ist aus der heutigen Jazzscene in Frankfurt nicht mehr wegzudenken. Spielt in zahlreichen Gruppierungen und organisiert Im Jazzkeller Frankfurt jeden Mittwoch die dortige Jazzsession.
  • Am Schlagzeug, Berthold Möller aus Lauterbach. Berthold studierte Schlagzeug am Drummers Collective, New York und bei Joe Morello (Dave Brubeck Quartett). Er ist Lehrer für Schlagzeug und Percussion an der Lauterbacher Musikschule.
  • Am Kontrabass, Götz Ommert aus Kalbach. Götz studierte an der Dr. Hoch´s Konservatorium in Frankfurt Kontrabass. Er ist in der deutschen Jazz Scene sehr bekannt und einer der gefragtesten Bassisten. Er spielt ua. mit Paul Kuhn, Peter Ponzol, International Gospel Five.
  • Tenor- und Sopransaxophon, Heiko Ommert aus Kalbach Eichenried. Studierte am Dr. Hoch´s Konservatorium In Frankfurt unter der Leitung von Christof Lauer Saxophon. Spielte im Alter von 18 Jahren mit Bruder Götz und Vater Horst Ommert im Aktuellen Sportstudio im ZDF. Zur Zeit tourt er fast jedes Wochenende mit einer Band.

Wann: am  Sonntag, den 23. September 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
"Das Nein des Jona" — Eine alte Geschichte — neu erzählt. Lesung mit Peter-Ulrich Schedensack

Wer war Jona?

Ein Träumer, der vor dem Auftrag flieht, Ninive den Untergang anzukündigen? Einer, der es besser wissen will als Gott? Was ging in ihm vor, was erlebte er auf seiner Flucht und im Bauch des grossen Fisches? Wie wurde er aus dem Meer gerettet? Wie erging es ihm in Ninive? Die alte Geschichte von einem Propheten, der nicht Prophet sein möchte, von einer Stadt, die den Neuanfang wagte - hat sie uns noch etwas zu sagen?"


Wann: am  Samstag, den 11. August 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
Concert Royal - Karla Schröter

Klassische Barockmusik
Bläserensemble auf historischen Instrumenten

Die Aufführung von Bläsermusik des 18. Jahrhunderts mit dem originalen Instrumentarium der jeweiligen Epochen und Länder ist das Hauptanliegen dieses von der Oboistin Karla Schröter ins Leben gerufene Spezialistenensembles. Hierbei bemüht sich CONCERT ROYAL, Köln ständig, Handschriften oder Erstdrucke "neuer" Werke, die seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr zur Aufführung gekommen sind, in Archiven und Bibliotheken ausfindig zu machen, um sie wieder zum Erklingen zu bringen.

Die Stammbesetzung des Ensembles besteht aus Oboen, Fagott und Cembalo. Ergänzt wird sie je nach Programm von Naturhörnern, Naturtrompete und Viola d'amore; in klassischer Besetzung durch Klarinetten und Englischhörner.

Durch das vielfältige Programmangebot wird das breite Spektrum der Musik höfischer "Hautboisten-Banden" des Barock und auch der Klassik wieder zum Leben erweckt.

CONCERT ROYAL, Köln war u.a. Gast bei Musica Flandrica Belgien, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, dem Rheinischen Musikfest Aachen, dem Deutschen Mozartfest, den Arolser Barockfestspielen, dem Festival Mitte Europa u.v.a.


Wann: am  Samstag, den 28. Juli 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
Vertonte Gedichte von und mit Lilienfeld

Lilienfeld ist das Quartett um die Sängerin Evelyn Lilienfeld, die von George Wagner, Gitarre, Klaus Schenk, Vibraphon und Schlagwerk und Gerhard Klink am Kontrabass umrahmt wird.

„Im virtuosen Zusammenspiel der akustischen Saiten- und Percussionsinstrumente bilden diese unverwechselbaren Klänge einen perfekten Soundteppich für die ausdrucksstarke Gesangstimme der Sängerin“ schreibt aktuell die Hersfelder Presse.

Das Programm besteht weitgehend aus Eigenkompositionen von George Wagner, „eine wunderschöne verträumte Reihe von akustischen Balladen, ein leises und doch intensives Zusammenspiel der Instrumente zum Gesang der Bandnamensgeberin.“ ( ebd.Hersfelder Presse) Die oft humorvollen, oft tiefsinnigen Gedicht-Texte spannen einen weiten Bogen, der von Themen wie Liebe und Beziehungsalltag über leicht-melancholische Verse bis hin zu romantischer Lyrik reicht.

Tucholsky, Ringelnatz, Rilke, Gernhard, Morgenstern und Kästner kommen so auf unnachahmlich-ausdrucksstarke Weise zu Gehör.

Nicht fehlen werden die „Lilienfeld-Klassiker“ wie englischsprachige Coverversionen von den Beatles bis Sting sowie Tangos von Astor Piazolla, mit denen sich Lilienfeld eine große Zuhörerschaft geschaffen hat.

Wann: am  Freitag, den 20. Juli 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
Dr. Michael Imhof: Fuldaer Juden im Mittelalter

Juden im mittelalterlichen Fulda - von der Verleihung des Marktrechtes durch Kaiser Heinrich II. (1019) bis zu ihrer Vertreibung durch Fürstabt von Baden-Durlach im Jahre 1671.

Juden sind wohl seit 1000 Jahren in der Stadt Fulda sesshaft. Ihre ersten urkundlichen Erwähnung stehen im Zusammenhang mit den mittelalterlichen Pogromen zur Zeit der Kreuzzüge (1235) und der Schwarzen Pest (1349) auch in Fulda. In ihrer rechtlichen Stellung gerieten die Juden zu Beginn des 14. Jahrhunderts aus dem kaiserlichen Schutz in die kaiserliche Kammerknechtschaft und schließlich mehr und mehr in die direkte persönliche Abhängigkeit und juristische wie steuerliche Willkür der Landesherren wie die der Fuldaer Fürstäbte. Sie waren ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Auf die Verfolgungen und Mordexzesse folgten aber auch Phasen der Normalität und eines konstruktiven Miteinanders mit der christlich geprägten Umwelt. Im ausgehenden Mittelalter waren die Juden Teil der Gesellschaft in den Städten der Reichsabtei Fulda. Den Kaufmannsgilden und Handwerkszünften waren sie aber ein ständiger Stein des Anstoßes. Sie galten als wirtschaftliche Konkurrenten und wurden fortwährend für wirtschaftliche Schwierigkeiten der christlichen Händler verantwortlich gemacht. Schließlich wurde die ca. 2000 Juden 1671 aus dem Territorium der Fürstabtei Fulda vertrieben, Innerhalb von drei Monaten mussten Sie ihren Besitz veräußern und ihre Heimat verlassen.

Diese Zeitspanne wird Gegenstand des reich bebilderten Vortrages von Dr. Michael Imhof sein.

Imhof ist Herausgeber und Mitautor des neuen Standardwerkes über die Juden in der Region Fulda.

Wann: am  Dienstag, den 5. Juni 2012 um 19:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Henrike Stuwe; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
ALIQUANDO - Lieder von Sehnsucht und Suchen

Linda Doernbach - Gesang, Harfen, Citole, Symphonia, Psalterium, Perkussion
Nancy Thym - Gesang, Harfen, Symphonia, Hackbrett, Tanz
Thilo Viehrig - Fidel, Rebec, Portativorgel, Gusli

ALIQUANDO heißt so viel wie "einstmals", "vor Zeiten" oder "es war einmal". Bei den drei Musikern Nancy Thym, Linda Doernbach und Thilo Viehrig werden die Zuschauer in die Welt vergangener Zeiten entführt. In ihren verschiedenen Programmen erscheinen Gestalten die längst verschwunden sind und es erklingt Musik, die vor langer Zeit verklungen ist.

Die Mitglieder von Aliquando haben es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, frühe Musik für mittelalterliche Kapellen, Kirchen und Burgen sowie bei historischen Festen so weit als möglich authentisch darzubieten, wie z.B. Burg Herzberg, die Doppelkapelle der Neuenburg, Schloß Burg, die Krypten von Kloster Memleben und Klosterhäseler, Florenberg, Stadtkirche Wittenberg, Handschriftenabteilung der Hessischen Landesbibliothek Fulda, u.a. Ein großer Teil des Programms besteht daher auch aus sakralen und religiös durchdrungenen weltlichen Liedern. Sie spielen und singen Marien-, Heiligen- und Pilgerlieder begleitet von Rekonstruktionen mittelalterlicher Instrumente nach historischen Vorlagen wie Harfe, Fidel, Rebec, Drehleier und Portativorgel. Durch historische Gewänder, Masken, Tänze und Theaterelemente sind die Programme auch dramatisch wirksam. So werden die Mirakelgeschichten der heiligen Maria musikalisch und szenisch dargestellt. Die sphärischen Klänge von Hildegard von Bingen wechseln sich mit den feurigen Rhythmen spanischer Marienlieder ab. Die 1-, 2- oder 3-stimmigen Lieder spiegeln den tiefen Glauben und das Vertrauen in Maria der Menschen im Mittelalter wider, aber auch eine Liebe und Lebensfreude, die an das Ekstatische grenzt. Viele Lieder sind von mitreißenden Rhythmen geprägt und wurden von den Pilgern auf den Kirchplätzen getanzt. Bei der Darbietung von Aliquando wird zu einigen Liedern, einschließlich eines Totentanzes mit Maske, getanzt. Da das ganze Leben im Mittelalter von tiefer Religiosität geprägt war, sind die Grenzen zwischen geistlichen und weltlichen Liedern fließend und oft ganz aufgehoben. Maria wird häufig wie die unerreichbare Dame des Minnelieds mit tiefsymbolischen, oft fast erotischen Texten verehrt. So erklingen auch weltliche Lieder bei Aliquando, sowie alte Balladen aus Irland und Schottland auf mittelalterlichen Instrumenten begleitet.

Ihr Repertoire reicht vom Freisinger Petruslied (das erste Lied in deutscher Sprache) des 9. Jahrhunderts bis zum Lochhamer Liederbuch (1520) und enthält Lieder und Musik von Hildegard von Bingen (1098-1179), den Minnesängern und Troubadouren des 12. Jhs., Neidhardt von Reuenthal (ca.1190 -1240), der Notre Dame Schule (13. Jh.), dem Carmina Burana Manuskript (13. Jh.), der Jenaer Liederhandschrift (13. bis 14. Jh.), den Cantigas de Santa Maria (13. Jh.), dem Llibre Vermell (14. Jh.), Guillame de Machaut (1300 -1377), dem Squadialupe Codex (italienisches Trecento), dem Codex Engelberg (um 1400), Oswald von Wolkenstein (1377-1445) und viele weiteren anonymen Werke. Dabei können sie sich auf die Epoche der jeweiligen Veranstaltung anpassen. Sie bieten auch Programme mit weltlichen Liedern und Instrumentalmusik sowie Tänze des späten Mittelalters und Frührenaissance mit Tanzanleitung für Besucher.

Nancy Thym ist für ihre Programme, die Erzählung, Harfenspiel und Lied verweben, international bekannt. In ihrer Heimat Kalifornien studierte sie zuerst Theater, Tanz und Ethnologie und später Volkskunde und Musikethnologie. Seit 1978 lebt Nancy Thym in Deutschland, wo sie sich hauptsächlich mittelalterlichen und schottischen Liedern und Balladen sowie außergewöhnlichen Bereichen wie dem Repertoire der Wanderharfenistinnen des 19. Jhs. und der Musik der norwegischen "krogharpe" gewidmet hat. Ihre Forschung wandelt sie stets ins Künstlerische um - Märchen untermalt mit Liedern und Harfenspiel, Balladenkonzerte zu verschiedenen Themen oder "lebendige Geschichte" Programme bei denen sie das Leben im Mittelalter darstellt oder Harfenistinnen verschiedener Epochen verkörpert.

Linda Doernbach ist bildende Künstlerin, Harfenistin und Sängerin. Ein Kunst- und Literatur-Studium erweckte ihr Interesse für das Mittelalter und sie befasst sich seit Jahren mit der Musik, der Kunst und dem Malmaterial dieser Epoche. Kunst studierte sie an der renommierten Städelschule, Staatliche Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main. Seit über 10 Jahren gibt sie Malkurse für Kinder beim Programm „Ein Tag im Mittelalter“ auf der Burg Herzberg in Hessen. Sie ist Workshop- und Kursleiterin an der Jugend Kunstschule der Kinder-Akademie Fulda und Dozentin an der Volkshochschule der Stadt Fulda.

Thilo Viehrig ist Instrumentenbauer und Musiker zugleich. Er absolvierte ein naturwissenschaftliches Universitätsstudium, eine Geigenbaulehre und ein Restauratorenstudium für historische Musikinstrumente. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit der Rekonstruktion und Spielweise historischer Instrumente, wobei sein besonderes Interesse den Instrumenten des Spätmittelalters gilt. Er baute das Musikinstrumentenmuseum am Institut für Aufführungspraxis Kloster Michaelstein auf und fertigte Kopien von historischen Musikinstrumenten (Streichinstrumente, Harfen, Clavichorde, Cembali, Portativorgeln) für verschiedene Museen und Musiker an. Zur Zeit beschäftigt er sich mit musikarchäologischen Projekten wie Rekonstruktionen nach frühmittelalterlichen Instrumentenfunden aus Nowgorod in Rußland. Er spielt verschiedene historische Streichinstrumente. Viele der rekonstruierten alten Instrumente, die bei den Vorstellungen von Aliquando gespielt werden, stammen aus seiner Werkstatt.

Zusammen arbeiten sie an einem Projekt ein Zentrum für frühe Musik in einem Gotischen Haus aus dem Jahr 1493 in der Nähe von Naumburg in Ostdeutschland aufzubauen.


Wann: am  Sonntag, den 3. Juni 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.gotisches-haus.com
Konzert mit dem Klarinettenquartett Windstärke 12

Aus einer Laune heraus, trafen sich vier Klarinettistinnen im Sommer 2007 und beschlossen in dieser Formation weiterhin gemeinsam zu musizieren. Hieraus entstand das Klarinettenquartett: Windstärke 12.

Vor zwei Jahren begeisterten die Musikerinnen ihr Publikum in der Synagoge Heubach mit einem Programm von Klezmer über Schubert bis Vivaldi sowie einigen Eigenarrangements.
Das Programm ihres neuen Konzerts wird noch bekannt gegeben.


Wann: am  Sonntag, den 22. April 2012 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Marlies Reitz; Telefon: 09742/496; E-Mail: joma,reitz(.at.)t-online-de
Die BlechBRASSers!

Heinz Zinkand, Leander Strott, Thomas Heimel, (zuweilen Felix Blum) : Flügelhorn und Trompete
Volker Lorenz: Bass;
Max Steffan: Posaune;
Carsten Kirst, Michael Röll : Posaune, Bariton; Basstrompete
Claus Häßler, Posaune
"...Die Formel: 7 Musiker mal 7 Blechblasinstrumente ergibt vielfältigstes "Gebläse". Sie spielen anspruchsvolle, extravagante "Blasmusik" gemessen an allen musikalischen Faktoren: Dynamik, Harmonie, Rhythmik; eine Herausforderung an die Akteure zum musikalischen Genuss der Zuhörer.
"Wir spielen angewandte Blechmusik in allen und für alle Lebenslagen", so die Musiker.

Vom Choral zu Dixie über Klassisches hin zu Filmmusik und Klassikern der Volksmusik reicht die Klangpalette. Eigentlich bekannte Stücke und Melodien - dargeboten mit einer gewissen Portion Witz und Verfremdung. Lassen Sie sich überraschen!


Wann: am  Sonntag, den 18. März 2012 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  www.blechbrassers.de
Exkursion Synagoge Heubach (8:00-14:00)

Exkursion Synagoge Heubach

im Rahmen einer Fortbildung Wochenblock IX // Reihe 15 // „Architekt/in, Planer/in Denkmalpflege“
vom 12.03.2012 – 16.03.2012

Instandsetzung: Historische Holzgefüge
Für angehende Architekten und Planer in der Denkmalpflege zeigt das Gebäude in eindrucksvoller Weise die ablesbaren Schritte von der Zustandserfassung bis hin zur Instandsetzung. Die einzelnen Gewerke bilden das breite Spektrum von „Beteiligten“, das Hand in Hand gehende Arbeiten in historischer Bausubstanz. Die Fenster, genauso wie die Fachwerk- und Dachkonstruktion, oder aber die Farbfassungen erzählen die wechselvolle Geschichte des Bauwerks, nicht nur in der Zeit in der es als Synagoge diente, sondern auch von der Zeit „danach“.

Arch. Jürgen Krieg

Wann: am  Freitag, den 16. März 2012 um 08:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach (8.00 - 14.00)
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742 930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  www.propstei-johannesberg.de
takt-los. A Capella

takt-los: That's what friends are for

Die Sängerinnen und Sänger des Chores takt-los aus Fulda verbindet sowohl eine langjährige Freundschaft als auch die Lust am mehrstimmigen Singen. Mit ihrem Auftritt in Heubach laden sie zu einem kleinen Streifzug durch vierzig Jahre Musikgeschichte ein. Titel wie Java Jive, King of the Road, Top of the World, Dream a Little Dream, Probiers mal mit nem Bass, For the Longest Time und That’s What Friends Are For hat takt-los in der Notentasche, wenn sich der Chor in Heubach vorstellt.


Wann: am  Samstag, den 10. März 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Der Marsch : Filmabend

Der Marsch ist ein Film (Länge 100 Min.) des Regisseurs David Wheatley über den Auswanderungsdruck aus den Entwicklungsländern aus dem Jahr 1990 nach dem Roman von William Nicholson. Er geht von einer unbestimmten Zukunft aus, in der aufgrund des Klimawandels große Teile Afrikas unbewohnbar geworden sind und in Europa die rassistischen Spannungen zugenommen haben.
Ein inzwischen schon zur täglichen Realität gewordenes Phänomen: die Migration von Afrikanern nach Europa auf der Flucht vor Armut - hier wird sie in einem fiktiven Zukunfts-Szenario zu einem Marsch von Menschen, die sich vor dem Hungertod retten wollen. Ein charismatischer Führer, Issa al Mahdi (Malik Bowens), bricht an der Spitze einer Gruppe verzweifelter Menschen aus dem Sudan auf, um nach Europa zu ziehen."


Wann: am  Samstag, den 11. Februar 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Marsch_%28Film%29
Delf Maria Hohmann - Folk-Musik

Songs of Hope and Resistance sind traditionelle und zeitgenössische Lieder. Sie erzählen von den Anliegen, Interessen, Erlebnissen, Freuden und Leid der Einwanderer, Fischer, Holzfäller und Ureinwohner Nordamerikas.

Zu seinem beachtlichen Repertoire dieser Lieder in Englisch, Französisch, Jiddisch, Deutsch, Inuktitut und Cree begleitet sich Delf Maria Hohmann auf Gitarre, Banjo, Dulcimer, Konzertina und Autoharp. Er hat ein besonderes Interesse an Neuer und Experimenteller Musik und an mikrotonalen Kompositionen für akustische Instrumente. 2004 kam es zur Welturaufführung zwei seiner Werke für Signalhörner von Schiffen, den sog. Harbour Symphonies - Music for Ships’ Horns,in St. John’s, Neufundland, Kanada.

Mit Pete Seeger, dem Vater des nordamerikanischen Folk Song Revivals, trat Delf für dessen Umweltschutzprojekt Clearwater entlang des Hudson River u.u.a. in der Carnegie Hall in New York und der Massey Hall in Toronto auf.
Er lebt und arbeitet in Kanada, Deutschland und den USA.

Foto: Ingo Nordhofen

Wann: am  Samstag, den 28. Januar 2012 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742-930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.2wp.ca/delf-maria-hohmann/
Seminar „Restaurator im Handwerk“fachspezifischer Teil Zimmerer

Seminar „Restaurator im Handwerk“ – fachspezifischer Teil Zimmerer vom 03.01.2012 – 24.02.2012

Exkursion Synagoge Heubach
In eindrucksvoller Weise können die Sanierungsschritte im Gebäude „abgelesen“ werden. Für angehende Restauratoren im Zimmererhandwerk eine einmalige Gelegenheit den Umgang mit historischer Bausubstanz zu erfahren, und die einzelnen Schritte bis zur Instandsetzung nachvollziehen zu können. Die Reparaturverbindungen sind zum großen Teil sichtbar, sowohl im Dachgeschoss als auch an den Fassaden und in der Frauenempore.

Dipl. Ing. Uli Thümmler
Arch. Jürgen Krieg

Wann: am  Freitag, den 13. Januar 2012 um 08:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach (8:00 - 11:00)
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: 09742 930631; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  www.propstei-johannesberg.de
„Erzählungen eines Wandergeigers“ mit Benedikt Bindewald

Aufgewachsen in Oberkalbach, hat Benedikt Bindewald in Berlin und Bremen Violine studiert und gibt erstmals ein Solokonzert in seiner Heimat.

Auf dem Programm finden sich wunderschöne, leider wenig bekannte Telemann-Fantasien, mit der Solosonate g-Moll von Bach ein Klassiker, vom großen Geigenvirtuosen Eugène Ysaÿe die 3. Solosonate, auch die Ballade genannt, und mit „Reise ins Hellschwarze“ eine Frucht des neu begonnenen Kompositionsstudiums Bindewalds in Berlin.

Außerdem wird Benedikt Bindewald über Wanderungen erzählen, die er - ohne Geld und nur mit seiner Geige unterwegs - in Deutschland und der Schweiz unternommen hat.


Wann: am  Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 20:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://benediktbindewald.blogspot.com
„Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist für die Bühne bearbeitet von Martin Menner

„Ich werde mir Recht zu verschaffen wissen!“ Dieses Zitat von Michael Kohlhaas ist Synonym für Kleists Erzählung, wie für den Charakter überhaupt. Was Recht ist muss Recht bleiben - auch wenn die angewendeten Mittel völlig unverhältnismäßig sind.
Wie auch bei Kleist geht es in dieser Bearbeitung um Recht und Unrecht und darum, wie durch eine einzige Person ein ganzer Staat in Frage gestellt werden kann. Martin Menner zeigt außerdem, wie nah beieinander Recht haben, Rechthaberei, Fanatismus, religiöse Verblendung und Amoklaufen liegen.
„Michael Kohlhaas“ – auch in kleistscher Sprache ein brandaktuelles Stück.


Wann: am  Samstag, den 17. Dezember 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Schattentheater junger Künstler "Jüdische Märchen" Inszeniert von Henrike Stuwe

Das Schattenspiel, auch Schattentheater, ist eine Form des Theaters, bei der eine Geschichte erzählt wird, indem Schatten auf eine beleuchtete Fläche geworfen werden. An diesem Abend wird diese Form des Theaters eingesetzt, um jüdische Märchen für große und kleine Zuhörer zu erzählen und darzustellen.
Interessierte "kleine" Schauspieler wenden sich bitte an Henrike.Stuwe@gmx.de


Wann: am  Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 18:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Jürgen Schwab: heute noch
Songs und Chansons mitten aus dem Leben - Lieder, die unter die Haut gehen

Wenn die ersten "Zipperlein" sich melden und das Gedächtnis sich ahnungslos stellt; wenn die Kinder aus dem Haus gehen und der Herbst den Sommer ablöst, dann öffnet mancher die nächste Flasche Rotwein und gibt sich ganz dem Selbstmitleid hin.
In der Tradition deutscher Liedermacher wie Reinhard Mey und amerikanischer Singer/Songwriter wie James Taylor, begleitet sich Jürgen Schwab bei seinen Live-Konzerten selbst mit seiner Gitarre. Auf dieser verfügt der studierte Jazzgitarrist allerdings über eine breitere musikalische Palette als die meisten Folksänger. Schwabs eigene Songs werden beim Konzert durch einige Jazzinstrumentals und Coverversionen von Songs anderer Künstler ergänzt. Zwischenmoderationen stellen Bezüge zwischen den Liedern und dem Leben her und bauen eine Brücke zwischen Künstler und Publikum.


Wann: am  Sonntag, den 20. November 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.juergenschwab.de/
Regine Beyer liest aus "Abendkleid und Filzstiefel"

Regine Beyer erzählt in ihrem Buch "Abendkleid und Filzstiefel" die facettenreiche Biografie der Jazzpianistin und Diseuse Peggy Stone (1907 – 2009).

In Berlin geboren, wuchs Peggy Stone in Białystok in einer gutbürgerlichen jüdischen Familie auf. In den 1920er- und 30er-Jahren wurde sie mit dem Jazz-Piano-Duo »Lil & Peggy Stone« berühmt. Vor den Nationalsozialisten floh Peggy Stone erst nach Schweden, bevor sie während des Zweiten Weltkrieges als Unterhaltungskünstlerin für die Rote Armee durch die Sowjetunion reiste. Ihre von Hunger und anderen Entbehrungen geprägte Odyssee führte Stone über Bukarest, Czernowitz und Tel Aviv schließlich nach New York, wo sie 1952 in der Modebranche noch einmal von vorne anfing.

Regine Beyer lässt Peggy Stone in Interviewauszügen ausführlich selbst zu Wort kommen und fängt mit ihrem Porträt die Atmosphäre und politischen Umwälzungen einer ganzen Epoche ein.

Regine Beyer geb. 1953 in Berlin, arbeitete nach einem Studium der Germanistik und Publizistik beim Sender Freies Berlin (SFB) und ging 1987 nach New York. Dort war sie als Featureautorin, Redakteurin, Assistant Professor sowie als Dozentin an der Columbia University tätig und arbeitete als freie Mitarbeiterin am Goethe Institut New York und im Holocaust Memorial Museum, Washington, DC. 2002 ging Regine Beyer zurück nach Berlin und lebt seit 2009 in Bremen. Sie produziert Radiosendungen und arbeitet beim PRIX EUROPA mit. 2008 erhielt sie den »Journalistenpreis für Bürgerschaftliches Engagement« der Robert-Bosch-Stiftung.


Wann: am  Freitag, den 4. November 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Sukkoth

Religiöse Juden bauen in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten, als die Israeliten in provisorischen Behausungen wohnten, jedes Jahr zu Sukkoth, dort wo sich Platz dafür bietet – im Garten, im Hof, auf dem Parkplatz, Balkon oder Dach – eine mit Ästen, Stroh oder Laub gedeckte Hütte, die Sukka, die unter freiem Himmel stehen muss. In ihr werden, wenn es das Wetter erlaubt, die Mahlzeiten während der siebentägigen Dauer des Festes eingenommen.
"Wie schon im letzten Jahr zu Chanukkah, so bemüht sich auch dieses Mal Frau Weiland mit einigen Freund/innen, Ihnen das Sukkothfest näher zu bringen mit Erklärungen, "Mejsselekh", also Geschichten und Liedern. Feiern Sie mit!"


Wann: am  Sonntag, den 9. Oktober 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://de.wikipedia.org/wiki/Israeliten
Alte Musik ganz jung - Im Schatten von Daniel und Henry Purcell - eine Gegenüberstellung

Drei junge Musiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, die geistliche und weltliche Musik von Henry (~1659-1695) und Daniel (~1664-1717) Purcell gegenüberzustellen und mit dem Publikum die Faszination zu teilen, die von den Stücken ausgeht. Sie fühlen sich der Historischen Aufführungspraxis verpflichtet und spielen auf Alten Instrumenten.
Die Sopranistin Regina Dahlen (auf dem Bild in der Mitte), der Cembalospieler Sebastian Bausch (links) und der Viola da Gamba Spieler Michael Lang-Alsvik (rechts) haben sich im Studium an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis in Basel, der bekannten Hochschule für Alte Musik und historische Aufführungspraxis, kennengelernt - wo sie bereits hervorragende Bachelor- oder Masterprüfungen abgelegt haben.
Das Auftreten auf der Bühne nimmt bei ihren Konzerten eine besondere Rolle ein – Bühnenpräsenz gilt ihnen neben der Beherrschung ihres Instruments als einer der wichtigsten Aspekte beim Konzertieren.
Lassen Sie sich von der Musik und den besonderen Texten mitreißen in eine andere Welt, werden Sie Zeuge von Liebesleid und Glück, religiöser Seligkeit und Wahn.


Wann: am  Sonntag, den 25. September 2011 um 16:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Bruno Landthaler spricht über das 3. Buch Moses

Im Rahmen der jüdisch-christlichen Bibelwoche der EKKW laden wir ein zu einem

Vortrag des jüdischen Theologen und Judaisten Bruno E. Landthaler aus Frankfurt/M. mit dem Thema

"Von Tempelpriestern und kultischer Reinheit: Das befremdliche 3. Buch Moses"

Im orthodoxen Judentum beginnen die Kleinen ihren Unterricht mit dem 3. Buch Moses, dem Buch Leviticus. Dabei ist eben dieses Buch in der Tora mit das Schwierigste überhaupt, was man zu lesen bekommt. Und auch das Christentum tat sich mit diesem Buch immer schwer, vor allem der Protestantismus, der mit seiner Idee von der Freiheit vom Gesetz bei diesem Buch besonders auf die Probe gestellt wird. Einige ungewöhnliche Blicke auf dieses befremdliche Buch sollen zeigen, dass auch dieses spröde Buch seine Reize haben kann.

Bruno E. Landthaler, Jahrgang 1957, studierte Theologie, Philosophie und Judaistik in Tübingen, Jerusalem, München und Berlin. Er lebt mit seiner Familie heute in Frankfurt am Main und ist dort Mitglied der Jüdischen Gemeinde. Während er sich zunächst hauptsächlich der Erziehung seiner drei Kinder gewidmet hat, begann er, die Tora für junge Erwachsene und später auch für Kindergarten- und Grundschulkinder zu übertragen und diese Übersetzung im Internet frei zugänglich zur Verfügung zu stellen. Er begann dieses Projekt, um eine Lücke zu schließen, die im deutschen Judentum schon lange vorherrschte: der Mangel an jüdischen Kinderbibeln. Seit mehreren Jahren erarbeitet er deshalb, zusammen mit seiner Frau, der Bibelwissenschaflerin Hanna Liss, einen fundierten Text der Tora, der mit Kommentaren versehen wird. Mit diesem Projekt sollen Kinder und junge Erwachsene an den Text der Tora herangeführt werden.


Wann: am  Mittwoch, den 31. August 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  www.juedische-bibel.de
Konzert mit dem „Playful Ensemble“

Das Playful Ensemble ist ein junges Klarinettenquartett, das sich mit abwechslungsreichen Programmen und Musik jenseits enger Stilgrenzen darum bemüht, die Vielfalt und Wandlungsfähigkeit der Klarinettenkammermusik darzustellen. Es entstehen abwechslungsreiche und unterhaltsame Konzerte, mit Musik aller musikalischen Epochen; von klassischen Kompositionen bis hin zu japanischen Kinderliedern und Jazz-Transkriptionen.

So wird natürlich auch an diesem Abend Klezmer Musik nicht fehlen.


Wann: am  Sonntag, den 14. August 2011 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Gereimtes - Ungereimtes Lyrik von Peter-Ulrich Schedensack

Peter-Ulrich Schedensack liest aus seinen Gedichtbänden "Aufstand der Möwen", "Geduldig die Glut" und unveröffentlichte Gedichte.

Worum geht es?

Mal gereimt in heiteren, skurrilen "Epigonautenversen" um Stolpersteine auf dem Weg zum großen und kleinen Glück, also z.B. den sehr verliebten Wasserhahn, die Wollmaus, einen gefallenen Engel...
Mal ungereimt um Fragen, die das Leben uns immer wieder stellt: Was zählt noch? Was ängstigt mich? Was macht uns Mut, gibt uns Hoffnung?
Alles in allem: Gedichte, die zu Herz und Verstand sprechen wollen.

Peter-Ulrich Schedensack, geboren 1938 in Nordhausen am Harz, Studium der Theologie und Germanistik, Lehrer, nach der Berufstätigkeit Ausbildung zum Clown


Wann: am  Freitag, den 29. Juli 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Christlicher Lehrhaustag "Wenn Dein Kind Dich morgen fragt..." (5. Mose 6, 20)

Der fünfte Lehrhaustag in der Synagoge Heubach mit Pfr. Dr. Manuel Goldmann ist Teil der diesjährigen interreligiösen Reihe. Er trägt als zweiten Titel:
"Ihr werdet meine Zeugen sein" (Apg. 1,8)

Die „Lehrhaus“-Methode ist inspiriert von klassischer jüdischer Lernkultur, zu deren Grundlage die Überzeugung gehört, dass die Wahrheit Gottes viele Facetten („Angesichter“) hat. „Lehrhaus“ heißt daher gerade nicht etwa, dass dort einer alle anderen darüber belehrt, wie ein Text richtig zu verstehen ist; sondern alle, die sich um das Verständnis mühen, lernen voneinander, sind mit ihren Fragen, Einfällen und Widersprüchen willkommen und wichtig. Wie das „geht“, ohne dass sich alles in Beliebigkeit verliert, das probieren wir am besten gemeinsam aus: Herzlich willkommen!

Zeit: Samstag, 18 .6., 10.00 – 15.30 Uhr (natürlich mit gemeinsamen Pausen, Imbiss oder Essengehen, Kaffee, Tee und allem, was dazugehört…)

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, bitte aber eine Bibel und Schreibzeug mitbringen!

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wir bitten um Voranmeldung.


Wann: am  Samstag, den 18. Juni 2011 um 10:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Muslimischer Abend "Wenn Dein Kind Dich morgen fragt..." (5. Mose 6, 20)

Referentin: Nergis Demirtas, Dipl. Sozialpädagogin aus Fulda


Wann: am  Freitag, den 17. Juni 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Bahá'í-Abend "Wenn Dein Kind Dich morgen fragt..." (5. Mose 6, 20)

Referentin: Karen Reitz-Koncebovski, Freiburg, Lehrerin und Montessori-Pädagogin, Autorin von "Edelsteine ans Licht bringen. Beitrag zur Pädagogik"


Wann: am  Dienstag, den 14. Juni 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.chimgan.net/kamni/index.php
Interreligiöse Reihe: "Wenn Dein Kind Dich morgen fragt..." (5. Mose 6, 20)

Religiöse Erziehung in den Religionen im Spannungsfeld von Gesellschaft, Tradition, Aufklärung und persönlicher/gesellschaftlicher Neuformulierung von Religiosität

Die Weitergabe religiöser Tradition in einer säkularen Umgebung ist für keine Religion mehr selbstverständlich und einfach. Das gilt für die Erziehung in den Familien genauso wie für die institutionalisierte Weitergabe in Schule oder religiöser Gemeinschaft. Im Spannungsfeld von Gesellschaft, insbesondere Schule, Tradition, Aufklärung und eigenen Fragestellungen ist religiöse Erziehung immer wieder neu zu formulieren.

Wir möchten an den Abenden und dem diesjährigen Lehrhaustag mehr darüber erfahren, wie die Referenten diesen Prozess empfinden und wie sie gestaltend an ihm teilhaben. Wir sind gespannt auf die spezifischen Herausforderungen, vor denen die verschiedenen Religionsgemeinschaften stehen, aber auch darauf, ob sich gemeinsame Themen und Fragestellungen herauskristallisieren werden.

Montag, 13. Juni, 19.30 Uhr
Jüdischer Abend mit Herrn Bruno E. Landthaler

Dienstag, 14. Juni, 19.30 Uhr
Bahá'í-Abend mit Frau Dr. Karen Reitz-Koncebovski

Freitag 17. Juni, 19.30 Uhr
Muslimischer Abend mit Frau Nergis Demirtas

Samstag, 18. Juni, 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Christlicher Lehrhaustag mit Herrn Pfr. Dr. Manuel Goldmann



Wann: am  Montag, den 13. Juni 2011 um 00:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Jüdischer Abend "Wenn Dein Kind Dich morgen fragt..." (5. Mose 6, 20)

Referent: Bruno E. Landthaler, Frankfurt am Main, Lehrbuchautor und Mit-Initiator des Internet-Projekts "Jüdische Bibel".


Wann: am  Montag, den 13. Juni 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://juedische-bibel.de
Die Loreleyas aah capella mit esprit

Fünf Frauen interpretieren gemeinsam Musik von Jazz bis Pop und Ethnolieder. Sie singen unter anderem Beatlessongs, Mozartlieder, Afrikanische Musik, Musik aus dem Balkan und schrecken auch vor Stücken aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht zurück.

Was Sie anspricht, was Sie berührt oder amüsiert, wird musikalisch aufgegriffen und dann auch mit Spaß und Esprit auf der Bühne präsentiert.


Wann: am  Samstag, den 11. Juni 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Friedensstraße 9; 36148 Kalbach – Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.loreleyas.de
Ausflug zur jüdischen Gemeinde Marburg und zur ehemaligen Synagoge in Roth

Am Samstag, den 28. Mai planen wir einen Ausflug nach Marburg und zur ehemaligen Synagoge in Weimar-Roth. Am Vormittag möchten wir am Gottesdienst der jüdischen Gemeinde in Marburg teilnehmen, evt. mit einer Führung dort im Anschluss. Am Nachmittag besuchen wir die ehemalige Synagoge in Roth, informieren uns über die Arbeit des dortigen Fördervereins und tauschen Erfahrungen aus. Außerdem besuchen wir dort die Ausstellung "Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum": Bilder über deutschsprachige Emigranten und Überlebende in Shavei Zion /Israel der Malerin Marlis Glaser. Die Künstlerin wird anwesend sein und wir werden Gelegenheit haben, mit ihr zu sprechen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 25. Mai unter info@synagoge-heubach.de an, wir werden versuchen, Fahrgemeinschaften zu organisieren.


Wann: am  Samstag, den 28. Mai 2011 um 10:00
Wo:  Roth
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Über den Gartenzaun hinweg erzählt... Märchen aus der Nachbarschaft
Märchenabend mit Ingeborg Hack

Ein vergnüglicher Abend mit Märchen und Schwänken über Arm und Reich, Mann und Frau, Kind und Kegel und alles, was man in einer Nachbarschaft erleben kann.

Erzählt von Ingeborg Hack, musikalisch untermalt mit Gong (ja, jetzt schlägt´s 13) von Sabine Rose.


Wann: am  Samstag, den 14. Mai 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Vortrag Israels Gegenwart und Zukunft

Dr. Post hielt sich im Herbst 2010 mit einer Reisegruppe der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung zu einer Studienfahrt in Israel auf. Die Gruppe begegnete auf ihrer Rundreise durch das Land unter anderem dem deutschen Botschafter Dr. Harald Kindermann, dem Journalisten Gil Yaron, dem Historiker Moshe Zimmermann und dem außenpolitischen Berater des palästinensischen Präsidenten. Die Reise führte die Gruppe von Tel Aviv über Haifa, die Golan-Höhen, den See Genezareth nach Jerusalem. In Ramallah befassten sich die Gruppe mit der palästinensischen Problematik. So entstand ein facettenreiches Bild eines Landes, das sich einerseits im Aufbruch und andererseits in ständiger Bedrohung befindet.

Zur Person: Der Historiker Dr. Oswald Post ist Leiter der Marienschule Fulda, einer privaten Mädchenschule in katholischer Trägerschaft.


Wann: am  Mittwoch, den 6. April 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Chornachmittag Mädchenchor Marianum

http://www.marianum-fulda.de/index.php?id=861
Der seit drei Jahren existierende Mädchenchor Marianum unter der Leitung von Meike Desoi möchte an diesem Abend auf eine musikalische Reise in die Welt jiddischer und hebräischer Musik einladen.

Es ist dies jedoch kein Konzert nur zum Zuhören! Auch wird der Zuhörer zum Mitsingen eingeladen werden!


Wann: am  Sonntag, den 27. März 2011 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Film Die Judenschublade

Junge Juden in Deutschland. Ein Dokumentarfilm von Margarethe Mehring-Fuchs und Stephan Laur

"Ich bin Jüdin, und wegen mir soll es jeder wissen, aber wenn es jemand nicht weiß, ist es auch egal. Ich bin Jüdin, aber ich heiße Sharons Politik nicht gut, mein Vater trägt keinen schwarzen Kaftan und ich mache meine Freunde, die so alt sind wie ich, nicht für den Holocaust verantwortlich. Stellt mir Fragen, aber hört nicht auf, über Michel Friedmann zu lästern, nur weil ich ins Zimmer komme. Man wird so oft in eine Schublade gesteckt. Die Judenschublade. Es gibt so viele junge Juden in Deutschland, die passen da nicht alle rein. Sie sind so anders als ich. Sie sind wie ihr: Unterschiedlich. Manche wählen SPD, andere FDP. Manche studieren Informatik, andere Philosophie. Manche trinken Kaffee, andere Bier. Manche gehen reglmäßig in die Synagoge, andere sind noch nie in einer gewesen. Manche sind junge Juden, aber andere würden sagen, sie sind junge Menschen, die zufällig noch jüdisch sind. Schubladen passen da nicht."

Mit diesen Worten der 24jährigen Schriftstellerin Lena Gorelik beginnt "Die Judenschublade", ein Dokumentarfilm über junge Juden in Deutschland. Die Jugendlichen äußern im Film ungeschminkt ihre Meinung und nehmen die ZuschauerInnen mit auf eine Reise in das vielfältige Leben junger Juden In Deutschland. Ein Leben, dass so anders ist, als die meisten es erwarten.


Wann: am  Samstag, den 5. März 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 05621 3234; E-Mail: Johanna.Rau@ekkw.de
Näheres:  http://www.judenschublade.de/
Lachen und Weinen - Jüdische Geschichten, erzählt von Sarah Stein

Sarah Stein, "storyteller" aus den USA, erzählt ausgewählte Geschichten aus der reichhaltigen jüdischen Tradition und Folklore: chassidische Geschichten, Geschichten aus Chelm u. a.

Die Musiker Julia und Deff Ballin (Saxophon und Klavier) aus Sinntal-Altengronau werden mit Klezmermusik und anderer jüdischer Musik das Programm mitgestalten.


Wann: am  Samstag, den 19. Februar 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661/402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.sarah-stein.com/
Texte über das Leben „Verzehl m'r nüscht“ - Rhöner Mundart mit Richard Müller

Der 1946 in Welkers geborene Schriftsteller, Schriftsetzer Grafiker und Maler hält nichts vom weichgespülten Dialekt. Das Leben in der Rhön ist rau, so auch seine Texte. Kurz, knapp, mitunter derb, aber immer prägnant – so schafft er es mit nur sechs Worten ein Rhöner Lebensgefühl zu vermitteln:
So semmer: Römgestanne / knegegange / ömgefalle / ufgestanne.

Wortgewandt mit viel Esprit schafft es, der nach fast vierzig Jahren in Köln – wo er für den WDR Thekenmonologe in Rhöner Platt produziert hat - wieder Heimgekehrte mit „konkreter Lyrik“, Limericks und selbst Haikus das Lebensgefühl in der der Rhön zu vermitteln. Ein echtes Urgestein.

(Wir freuen uns, diese Veranstaltung, die im November 2009 krankheitsbedingt abgesagt werden musste, nun für Januar ankündigen zu können!)


Wann: am  Samstag, den 29. Januar 2011 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Einführung in das Buch der Psalmen (2) durch Pfr. Karl-Josef Gruber

"Sing, bet und geh auf Gottes Wegen"
Eine Einführung in das Buch der Psalmen


An zwei Abenden bietet Pfr. Karl Josef Gruber, gebürtig aus Heubach, Gemeindepfarrer in Marburg, eine Einführung in den biblischen Psalter. Wie ist diese Sammlung entstanden? Wie können wir die Psalmenüberschriften verstehen? Welche Themen sprechen die Psalmen an? Darauf sollen die beiden Vorträge Antworten geben. Psalmvertonungen aus verschiedenen Jahrhunderten veranschaulichen die Wirkung der Psalmen in der Musik des Abendlandes. Der Gottesdienst am Sonntag zu einem Psalm bildet den Abschluss.


Wann: am  Samstag, den 6. November 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Einführung in das Buch der Psalmen (1) durch Pfr. Karl Josef Gruber

"Sing, bet und geh auf Gottes Wegen"
Eine Einführung in das Buch der Psalmen


An zwei Abenden bietet Pfr. Karl Josef Gruber, gebürtig aus Heubach, Gemeindepfarrer in Marburg, eine Einführung in den biblischen Psalter. Wie ist diese Sammlung entstanden? Wie können wir die Psalmenüberschriften verstehen? Welche Themen sprechen die Psalmen an? Darauf sollen die beiden Vorträge Antworten geben. Psalmvertonungen aus verschiedenen Jahrhunderten veranschaulichen die Wirkung der Psalmen in der Musik des Abendlandes. Der Gottesdienst am Sonntag zu einem Psalm bildet den Abschluss.


Wann: am  Freitag, den 5. November 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Vortrag von Landesrabbiner em. Dr. Henry G. Brandt

Mit Dr. Henry G. Brandt kommt eine Persönlichkeit nach Heubach, die in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht zuletzt das Verhältnis zwischen Juden und Christen in der Bundesrepublik geprägt hat. Der emeritierte Landesrabbiner wird in einem Vortrag zu aktuellen Entwicklungen im deutsch-jüdischen Verhältnis Stellung nehmen. Brandt, 1927 in München geboren, lebt jetzt in Augsburg. Er ist seit 1985 Vorsitzender des Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Einzelheiten zu der Veranstaltung werden in den örtlichen Medien angekündigt.




(Foto: Ralph Leupolt)


Wann: am  Mittwoch, den 3. November 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Lesung von Gudrun Pausewang

Gudrun Pausewang (Foto: Ralph Leupolt)
„Wenn ich später einmal Schriftstellerin werde, dann will ich die Leser ernst nehmen egal wie alt sie sind.“ Dieses Bekenntnis stammt von einem Mädchen namens Gudrun Wilcke. Unter ihrem Künstlernamen Gudrun Pausewang hat die inzwischen 82-Jährige gezeigt, dass sie Wort hält. Viele ihrer nahezu 90 Werke sind keine Kuschel-Lektüre, muten auch den jungen Lesern viel zu. Die Autorin von „Die letzten Kinder von Schewenborn“ und „Die Wolke“ lebt in Schlitz, wo sie lange Jahre als Lehrerin wirkte. In ihren Werken "Reise im August" und "Ich war dabei" macht sie die Zeit des Nationalsozialismus zum Thema, die sie selbst erlebt hat. Am Dienstag, 26. Oktober, wird sie in Heubach lesen. Details zum Programm werden in den Medien bekannt gemacht.


Wann: am  Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
"Rachel, die Frau des Rabbis", Lesung mit Silvia Tennenbaum

Eine Veranstaltung im Rahmen von "Leseland Hessen"

Silvia Tennenbaum war 35 Jahre lang die Frau eines Rabbiners. In ihrem autobiografisch gefärbten Roman gibt sie auf witzige und ironische Weise Einblicke in das Leben einer Rabbinersfrau und porträtiert eine jüdische Gemeinde in den amerikanischen Suburbs.

Rachel ist Ende 30, Mutter eines 16-jährigen Sohnes und seit 20 Jahren mit dem Vorstadtrabbiner Seymour Sonnshein verheiratet. Sie liebt Baseball, kleidet sich auffällig und hält ihre unorthodoxen Ansichten keinesfalls geheim. Statt sich den langweiligen Aufgaben einer Rabbinersfrau zu widmen, verbringt sie ihre Zeit in ihrem Atelier und strebt danach, ihre abgebrochene Karriere als Künstlerin fortzusetzen. Was für ihren Mann kein Problem ist, passt jedoch nicht in das Bild der Vorstädter von einer ordentlichen Rebbezin. Intrigen und Querelen in der Gemeinde und andere Krisen bringen das Leben der Sonnsheins durcheinander: Während Rachel ihrem Leben in New York nachtrauert und immer häufiger an eine vergangene Liebe denkt, beginnt ihr Mann eine Affäre mit der attraktiven Natalie Gould ...

Die Autorin wird erzählen, Ursula Illert ausgewählte Textstellen lesen.


Wann: am  Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
„Yoram“, Lesung mit Ulrike Kolb

Eine deutsch-israelische Liebesgeschichte
Ulrike Kolb erzählt die Geschichte einer jüdisch-deutschen Liebe, die sich immer wieder gegen die Nachwirkungen der Vergangenheit behauptet und am Ende doch an den ganz normalen Konflikten zu zerbrechen droht.
Zärtlich und melancholisch blickt Carla auf ihre Ehe zurück, die als amour fou in Israel beginnt. So stark und impulsiv die Gefühle Carla und Yoram verbinden, so schmerzhaft schlagen ihnen bald Skepsis und Zweifel entgegen. Kritisch beäugen seine israelischen Freunde die junge Deutsche, und auch Yorams Mutter Aliza ist wenig begeistert von der Wahl ihres Sohnes. In Deutschland geht es dem jungen Paar kaum anders: Die viel und stolz zitierte »Aufarbeitung der Vergangenheit« scheint an der polierten Oberfläche der Realität abgeperlt zu sein.
Aber die Gefährdungen des Glücks kommen nicht nur von außen. Yoram, dem leidenschaftlichen Architekten, gelingt es nicht immer, seine Gefühle von den Albträumen der Kindheit zu lösen. Und auch die drei Frauen in seinem Leben, Aliza, Carla und die Tochter Vered, haben ihre eigenen Erinnerungen, Ängste und Hoffnungen. Am Ende schlägt Vered entschieden den Bogen in die Zukunft.


Wann: am  Samstag, den 4. September 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Tovia ben Chorin spricht über die "jüdische Vision der Auferstehung"

Im Rahmen der jüdisch-christlichen Bibelwoche der EKKW laden wir ein zu einem

Vortrag von Rabbiner Tovia ben Chorin (Sohn von Schalom ben Chorin) mit dem Thema

"Der Prophet Ezechiel und die jüdische Vision der Auferstehung: Parabel oder Wahrheit?"



Wann: am  Mittwoch, den 1. September 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Literaturkonzert mit Barbara von Monkiewitsch

veranstaltet vom Literaturbüro Hessen in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Fulda.

Unter dem Titel "Seelenhüterinnen eines Zeitalters" werden jüdische Dichterinnen Anfang des 20. Jh. vorgestellt: Nelly Sachs, Gertrud Kolmar, Else Lasker-Schüler, Rose Ausländer, Claire Goll, Ilse Weber, Mascha Kaleko und Hilde Domin.

Eintritt 5,00 Euro


Wann: am  Sonntag, den 29. August 2010 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Literaturbüro Barbara von Monkiewitsch; Telefon: 06661-3845; E-Mail: monki@t-online.de
Näheres:  http://synagoge-heubach.de/events/Monkiewitsch_Einladung.pdf
Jazzabend mit Heiko Ommert, Götz Ommert und Stefan Randa

Heiko Ommert
Der Saxophonist Heiko Ommert wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. In der Besetzung „ The Ommert Familiy“, ist er bereits in den 80er Jahren im ZDF, dem Aktuellen Sportstudio aufgetreten.
Frühzeitig geprägt, erinnert sein in sich ruhender Stil an die frühen 50-er Jahre im Geiste eines John Coltrane.

Heiko Ommert wird in dieser Formation ergänzt durch seinen Bruder Götz Ommert am Kontrabass, der europaweit bekannt ist. Sein Stil erinnert an den legendären Ray Brown.
Professionell, mit über 25 Jahren Studio- und Bühnenerfahrung, rundet Stefan Randa am Keyboard das Trio ab.

Die Musiker spielen Standards, Balladen, Blues und eigene Stücke.


Wann: am  Freitag, den 27. August 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
"Ungeschriebene Briefe" - Szenischer Monolog von Peter-Ulrich Schedensack

Welche Spuren hat das Schweigen der Väter, die den Nationalsozialismus – und sei es lediglich als „kleines Rädchen“ mitgetragen haben, in ihrem und im Leben der Söhne und Töchter hinterlassen? Lässt sich eine Brücke schlagen zu Motiven und Erfahrungen, zur Schuld unserer Eltern, bzw. Großeltern? Wie bestimmen sie als verschwiegenes Erbe auch unser Leben mit?
Der Autor möchte herausfinden, ob Verständnis für die an den Verbrechen des 3. Reiches Beteiligten ohne die Verharmlosung ihrer Schuld möglich ist. In dem Monolog zeigt er, wie die Mauer des Verschweigens Risse bekommt, wie das vermeintlich in der Erinnerung Getilgte nach einem Ausdruck sucht.


Wann: am  Freitag, den 9. Juli 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Lesung mit Ulrike Kolb wird verschoben

Ulrike Kolb wird ihr Buch "Yoram" nicht am Mittwoch, 23. Juni, vorstellen. Der Termin wurde auf Samstag, 4. September, verlegt.

Wann: am  Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 00:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
"Nur_Männer_Stimmen" - A-cappella-Chor

Nur_Männer_Stimmen

Burkhard Merten
Hans-Hermann Hillenbrand
Hans Jürgen Steffenhagen
Mick Pickel
Uli Thümmler

Fünf Männer zeigen mit ihren Stimmen, dass man nicht nur als Zwanzigjähriger cool rüberkommen kann.
Musikalische Darbietung unter Abwesenheit von Instrumenten wird als „a-cappella“ bezeichnet, aber -hören wir genau hin- es fehlt tatsächlich nichts.
Ob romantischer Love-Song, Eigenkompositionen, Party-Kracher oder Hip-Hop: die fünf Individuen, die sich da als gesangliche Einheit zusammengefunden haben, schrecken vor nichts zurück. Sogar die Vocalpercussion haben sie im Gepäck.
So werden die Auftritte von Nur_Männer_Stimmen jedesmal wieder zu einer Gratwanderung zwischen Ernsthaftigkeit, Show, Slapstick und Gesangskunst. Solange die Stimmung stimmt und der Groove groovt, kann alles passieren...

Nur_Männer_Stimmen exisitieren seit Frühjahr 2008 und haben sich im Hünfelder Land schnell einen Namen gemacht.
Nach drei aufeinanderfolgenden ausverkauften Konzerten im Sommer 2009, die auch in der lokalen Presse bejubelt wurden, machen sie sich nun auf, die hessische Provinz zu erobern.
Lassen Sie sich diesen Konzertabend nicht entgehen, denn Nur_Männer_Stimmen!

Dies ist eine Veranstaltung des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda, gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen


Wann: am  Samstag, den 19. Juni 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Lehrhaustag unter der Leitung von Pfr. Dr. Manuel Goldmann (Predigerseminar Hofgeismar)

Dies ist der vierte Lehrhaustag in der Synagoge Heubach, an dem wir uns diesmal ausgewählten Themen der Bergpredigt zuwenden wollen.

Die „Lehrhaus“-Methode ist inspiriert von klassischer jüdischer Lernkultur, zu deren Grundlage die Überzeugung gehört, dass die Wahrheit Gottes viele Facetten („Angesichter“) hat. „Lehrhaus“ heißt daher gerade nicht etwa, dass dort einer alle anderen darüber belehrt, wie ein Text richtig zu verstehen ist; sondern alle, die sich um das Verständnis mühen, lernen voneinander, sind mit ihren Fragen, Einfällen und Widersprüchen willkommen und wichtig. Wie das „geht“, ohne dass sich alles in Beliebigkeit verliert, das probieren wir am besten gemeinsam aus: Herzlich willkommen!

Zeit: Samstag, 12 .6., 10.00 – 15.30 Uhr (natürlich mit gemeinsamen Pausen, Imbiss oder Essengehen, Kaffee, Tee und allem, was dazugehört…)

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, bitte aber eine Bibel und Schreibzeug mitbringen!

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wir bitten um Voranmeldung.


Wann: am  Samstag, den 12. Juni 2010 um 10:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Lesung "Haarige Geschichten" mit Jutta Sporer

An diesem Abend werden Sie mit allerlei haarigen Angelegenheiten konfrontiert: Die magischen drei Haare – die märchenhaften des Teufels - die letzten auf dem Kopf - oder ein paar mehr auf den Zähnen …. Auf jeden Fall präsentiert Ihnen Jutta Sporer Haarspaltereien und Haarsträubendes aus der Welt der Literatur.


Wann: am  Samstag, den 17. April 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Fahrt ins jüdische Museum Frankfurt

Jüdisches Leben in Frankfurt am Main hat eine lange Geschichte. Wir wollen in einer Exkursion auf Spurensuche gehen: durch eine Führung im Museum „Judengasse“, in der das mittelalterliche Leben der Juden in Frankfurt dokumentiert ist, und wollen den in der Nähe gelegenen jüdischen Friedhof und die Gedenkstätte für die deportierten Juden besuchen. Nach einer Mittagspause werden wir im jüdischen Museum eine weitere Führung zum Thema jüdisches Leben erhalten.

Um Anmeldung wird entweder unter info@synagoge-heubach.de oder unter Tel. 05621-3234 (Johanna Rau) gebeten.

Anfahrt: nach Absprache entweder mit Fahrgemeinschaften oder dem Zug. Beginn der Führung in Frankfurt um 11.00 Uhr, Rückkehr voraussichtlich gegen 18.00 Uhr.

Kosten: je 2,50 Euro pro Person und Führung, zuzüglich eigener Fahrt- und Verpflegungskosten


Wann: am  Sonntag, den 21. Februar 2010 um 11:00
Wo:  Jüdisches Museum Frankfurt
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 05621-3234; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Schicksal und Wahrheit - Märchen

"Schicksal und Wahrheit" - Märchen zum Jahresanfang
erzählt von Ingeborg Hack-Thümmler mit musikalischer Begleitung von Wolfgang Schoberth


Wer weiß, wie die Wahrheit aussieht? Was sagen die Schicksalsfrauen? Wer spinnt den Schicksalsfaden? Kann man sein Schicksal in den Sternen lesen? Und… kann man denn nicht doch sein Schicksal wecken?
Viele Fragen am Beginn eines neuen Jahres, Märchen geben Antwort, denn:
…„seitdem gehen Wahrheit und Märchen zusammen und sind gleichermaßen bei den Menschen beliebt“.

Flöten, Klarinetten und Saxophon, gespielt von Wolfgang Schoberth, nehmen die Stimmung der Märchen auf und geben Raum zum Weiterdenken, Weiterfühlen und Weiterspinnen.


Wann: am  Samstag, den 30. Januar 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Filmvorführung "Die Hetzjagd"

"Die Hetzjagd" basiert auf der wahren Geschichte der Klarsfelds, eines deutsch-französischen Paares, das es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Nazikriegsverbrecher vor Gericht zu bringen.
Ihre Jagd nach Klaus Barbie, dem "Schlächter von Lyon", führt sie nach Südamerika, wo dieser Zuflucht gefunden hat. Nach zwölf Jahren Nachforschungen, Untergrundarbeit und Behördenkämpfe sind sie am Ziel, Klaus Barbie wird gefangen genommen und vor Gericht gestellt.
Es ist 1971 und die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg verblassen, erschreckenderweise auch die an den Holocaust. Tausende von bekannten Nazikriegsverbrechern leben unbehelligt in Deutschland oder andernorts. In Frankreich ist ein Paar - der französische Jude Serge Klarsfeld und seine Frau Beate, eine deutsche Protestantin - entschlossen, für die Gerechtigkeit zu kämpfen und diese Kriminellen vor Gericht zu bringen.
Als das Münchener Gericht das Verfahren gegen Klaus Barbie, den "Schlächter von Lyon", aus Mangel an Beweisen einstellt, handeln Serge und Beate. Beeindruckt von ihrem Enthusiasmus deutet ein deutscher Staatsanwalt an, dass Barbie in Südamerika leben soll. Die Nachforschungen der Klarsfelds decken auf, dass Barbie dort tatsächlich unter dem Namen Klaus Altmann lebt. Barbie weiß, dass er dank seiner engen Beziehungen zu der rechtsstehenden bolivianischen Diktatur unantastbar ist. Aber die Klarsfelds geben nicht auf und riskieren ihr Leben bei den Versuchen, ihn zu finden oder gar zu entführen.
Auf die Frage: "Müssen wir vergessen? Müssen wir die Vergangenheit ruhen lassen?" geben die Klarsfelds eine klare Antwort: "Nein. Wir sind es den Opfern schuldig, die Wahrheit ans Licht zu bringen und Gerechtigkeit zu fordern."


Wann: am  Samstag, den 16. Januar 2010 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Chanukka – nes gadol haja poh: ein großes Wunder ist hier geschehen!

Chanukka, das jüdische Lichterfest, ist ein besonders für Kinder fröhliches Fest voller Lieder, Geschichten, Spiele und leckerer Speisen. Zusammen mit Linde Weiland, der ehemaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Fulda, laden wir insbesondere Kinder mit ihren Familien ein, diesen Nachmittag mit uns zu verleben und dem Geheimnis dieses großen Wunders auf die Spur zu kommen.


Wann: am  Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 15:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Chanukka – das Fest der Befreiung

Vortrag von Linde Weiland über die Geschichte, Hintergründe und Brauchtum dieses "Festes der Eigenständigkeit"

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten


Wann: am  Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Vortrag zum Thema Auferstehungshoffnung

fällt leider wegen Krankheit aus!

Der in Heubach aufgewachsene Pfarrer Karl Josef Gruber, Marburg kommt zu einem Vortrag. Was ist, wenn wir sterben? Was wird dann wichtig sein und was wird kommen? Die Vorstellungen davon sind so vielfältig wie das Leben der Menschen, die sie formulieren. Auf dem Hintergrund biblischer Aussagen gibt der Referent Impulse zum Beschreiben der eigenen Auferstehungshoffnung.


Wann: am  Samstag, den 21. November 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann;; E-Mail: E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Das Tagebuch der Anne Frank - Film- und Diskussionsabend

Von Juli 1942 bis 1944 versteckt sich eine Gruppe holländischer Juden vor der Verfolgung durch die Nazis im Hinterhaus eines Amsterdamer Geschäftshauses – zwei Familien und ein einzelner Mann. Von Freunden unter schwierigsten Bedingungen heimlich mit dem Notdürftigsten versorgt, leben sie auf engstem Raum miteinander. Die anfangs 13-jährige Anne Frank erlebt die Angst der Verfolgten, ihre verzweifelte Hoffnung auf das Kriegsende, ihre Schwächen und Streitigkeiten, aber auch ihre Zähigkeit und Solidarität. Das Tagebuch, das sie in fröhlicheren Zeiten von ihrem Vater geschenkt bekommen hat, ist engste Vertraute – sie schreibt einer imaginären Kitty – ihre Nöte und Sehnsüchte. Dann kommt es durch Denunziation zur Festnahme durch die Gestapo. Nur ihr Vater überlebt das KZ.

Aus Anlass des achtzigsten Geburtstages von Anne Frank am 12. Juni dieses Jahres schauen wir den Film Das Tagebuch der Anne Frank und diskutieren anschließend darüber. Das Tagebuch selbst zu kennen ist selbstverständlich keine Pflicht, aber eine schöne Vorbereitung auf den Abend.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten


Wann: am  Samstag, den 14. November 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Muslimischer Abend zum größten Gebot

Vortrag von Frau Nergis Demirtas, Dipl. Sozialpädagogin aus Fulda.
über die Liebe, wie sie im Koran vermittelt und wie sie in der Praxis (zum Beispiel des Sufismus) weiter belebt wird.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten


Wann: am  Donnerstag, den 5. November 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Das Leben jüdischer Händler und Krämer im Vogelsberg

"Sterben tu ich jeden Tag, denn zu essen hab ich nichts" endet das sarkastische jiddische Lied "Tsen brider", und beschreibt damit treffender als die gängigen Vorurteile das Schicksal der jüdischen Händler und somit auch fast aller Landjuden im Vogelsberg. Ob Jette Seligmann, die mit ihrem Hausierhandel bis nach Lauterbach kam oder die zahlreichen Viehhändler, aber auch der Spezereihändler Isaak Schwerin, der eigentlich die Buchbinderei erlernt hatte: fast allen ist gemeinsam, dass sie sich nicht ohne Mühe durchschlagen mussten, und dass ihnen das Leben durch zahlreiche gesetzliche Auflagen erschwert wurde.

Schicksale wie diese beschreibt Katharina Jacob, die nach ihrem ersten Vortrag Rosinchen mit Mandeln nun bereits zum zweiten Mal in Heubach zu Gast ist.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten


Wann: am  Samstag, den 10. Oktober 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Miriam Pressler liest aus ihrem Buch Nathan und seine Kinder - Vorankündigung

Im Rahmen der Leseland Hessen-Veranstaltungen zur Buchmesse wird die Autorin Miriam Pressler Ende September in einer Veranstaltung in der ehemaligen Synagoge Heubach aus ihrem Buch Nathan und seine Kinder lesen.
Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192. Die Christen haben die Heilige Stadt an Sultan Saladin verloren. Von den gefangenen Kreuzfahrern begnadigt er nur einen einzigen: den jungen Tempelritter Curd von Stauffen. Die gute Tat zieht eine weitere nach sich: Der Tempelritter rettet das Mädchen Recha aus den Flammen ihres Hauses. Sie ist die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, den man den Weisen nennt. Während Recha und ihr Lebensretter, die Jüdin und der Christ, einander zunächst verkennen und verfehlen, braut sich über Nathans Kopf Unheil zusammen. Sultan Saladin befiehlt ihn zu sich und stellt ihm die schwierigste aller Fragen: Welche Religion ist die einzig wahre?
Leider stand zur Drucklegung der Termin noch nicht fest, wir bitten Sie auf kurzfristige Ankündigungen in der Presse zu achten, sowie spätestens ab Mitte September auf unserer homepage nachzuschauen!

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Heute lebt sie als freie Autorin und Übersetzerin bei München.


Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten


Wann: am  Mittwoch, den 30. September 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Von der Torah zum Talmud – Gott redete mit Mose und die Rabbiner miteinander

Vortrag im Rahmen der 17. jüdischen Bibelwoche des Arbeitskreises Christen-Juden in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, in Kooperation mit der Kirchengemeinde und dem Förderverein Landsynagoge Heubach e.V.
Das andauernde Gespräch um Verständnis und Auslegung des in der „Torah des Mose“ geoffenbarten göttlichen Willens prägt das Judentum seit seinen Anfängen, und besonders seit der Zerstörung des zweiten Tempels im Jahre 70 nach Christus. Christen ist dieses durch die Jahrhunderte andauernde Gespräch oft nicht bekannt. Rabbiner Shlomo Freyshist aus Kassel erläutert Entstehung und Bedeutung der sogenannten „mündlichen Torah“ in Mischna und Gemara (zusammengefasst: dem Talmud) für das Judentum.
Mit Herrn Rabbiner Freyshist kommt ein Gemeinderabbiner aus unserer Landeskirche zu uns, der über das Thema hinaus bei Interesse auch über die Situation jüdischer Gemeinden in Deutschland heute berichten kann.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten


Wann: am  Mittwoch, den 2. September 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Feldenkrais - eine Lernmethode

mit Inge und Wolfgang Hielscher, Germerode, und Johanna Rau, Bad Wildungen.

Moshe Feldenkrais (1904-1984) beschäftigte sich sein Leben lang mit dem „organischen Lernen“ – Lernen verstanden als ein ständiger Prozess, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Dabei entwickelte er eine Methode, die es jedem durch Achtsamkeit und behutsame Bewegungen erlaubt, den für selbstverständlich gehaltenen Bewegungs“spielraum“ zu vergrößern und diesen Prozess auch noch zu genießen...
Das Seminar wird zum einen - vor allem praktisch, indem man es tut - den Charakter dieses organischen Lernens aufspüren und zum anderen der Frage nachgehen, inwieweit die Lernmethode Feldenkrais' in der Tradition jüdischen Lehrens und Lernens steht.

Da die Übungen am Boden gemacht werden, bitten wir darum, Gymnastikmatten oder breite Yogamatten, evt. auch Decken sowie ein kleines Kissen für den Kopf und warme Socken mitzubringen.
Wir werden den Tag gemeinsam verbringen, es besteht die Möglichkeit im örtlichen Gasthof zu Mittag zu essen. Schön wäre es trotzdem, wenn jeder und jede etwas zu einem „Büffet“ beitragen könnte.

Dauer: 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Anmeldung bei: info@synagoge-heubach.de Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten


Wann: am  Samstag, den 8. August 2009 um 10:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Baha'i Abend zum "größten Gebot"

Vortrag von Herrn Ulrich Gollmer, Lektor des Baha'i-Verlags aus Hofheim/Taunus

Liebe ist "das erste und größte Gebot jeder Religion". Liebe zu Gott drückt sich am besten aus in Nächstenliebe: "Der beste Gottesdienst ist, Liebe unter den Menschen zu entwickeln und zu fördern." In der Baha'i-Religion hat dies auch eine betont gesellschaftliche Dimension, als Liebe zur Menschheit, ohne Ansehen des Bekenntnisses oder der Herkunft: "Ihr seid die Blätter eines Baumes, die Tropfen eines Meeres"... "die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger".


Wann: am  Donnerstag, den 2. Juli 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Muslimischer Abend zum "größten Gebot"

Vortrag von Frau Nergis Demirtas, Dipl. Sozialpädagogin aus Fulda

über die Liebe, wie sie im Koran vermittelt und wie sie in der Praxis (zum Beispiel des Sufismus) weiterbelebt wird.


Wann: am  Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Christlicher Lehrhaustag zum "größten Gebot"

Leitung: Pfr. Dr. Manuel Goldmann (Kirchhain)

Dies ist der dritte Lehrhaustag in der Synagoge Heubach, dieses Jahr integriert in die Themenreihe zum "größten Gebot in den Weltreligionen".

Die „Lehrhaus“-Methode ist inspiriert von klassischer jüdischer Lernkultur, zu deren Grundlage die Überzeugung gehört, dass die Wahrheit Gottes viele Facetten („Angesichter“) hat. „Lehrhaus“ heißt daher gerade nicht etwa, dass dort einer alle anderen darüber belehrt, wie ein Text richtig zu verstehen ist; sondern alle, die sich um das Verständnis mühen, lernen voneinander, sind mit ihren Fragen, Einfällen und Widersprüchen willkommen und wichtig. Wie das „geht“, ohne dass sich alles in Beliebigkeit verliert, das probieren wir am besten gemeinsam aus: Herzlich willkommen!

Zeit: Samstag, 20.6., 10.00 – 15.30 Uhr (natürlich mit gemeinsamen Pausen, Imbiss oder Essengehen, Kaffee, Tee und allem, was dazugehört…)

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, bitte aber eine Bibel und Schreibzeug mitbringen!


Wann: am  Samstag, den 20. Juni 2009 um 10:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Themenreihe: Das „größte Gebot“ in den monotheistischen Weltreligionen

Sind alle Gebote Gottes „gleichgewichtig“? Ist es erlaubt, ja sogar notwendig, danach zu fragen, ob es grundlegende Gebote gibt, denen die anderen als Entfaltungen und Konkretisierungen zugeordnet werden können?

Im Neuen Testament wird Jesus von einem Schriftgelehrten gefragt: „Welches ist das größte Gebot von allen?“ und er antwortet darauf, indem er aus der Hebräischen Bibel das Gebot der Gottesliebe und das der Nächstenliebe zitiert um hinzuzufügen: „Es ist kein anderes Gebot größer als diese.“ Gibt es vergleichbare Versuche der Zusammenfassung eines „größten Gebotes“ im Judentum, im Islam und bei den Baha'i, wie sehen diese aus, oder gehen die anderen Weltreligionen vielleicht einen anderen Weg, um mit der Fülle des Willens Gottes zurecht zu kommen? Und was ist im Christentum überhaupt aus der gut jüdischen Zusammenfassung, die Jesus gibt, geworden?

Diesen Fragen möchten wir mit der Veranstaltungsreihe „Das größte Gebot in den Weltreligionen“ nachgehen, in die auch der diesjährige „Lehrhaustag“ integriert sein wird.
Wir freuen uns, für die Vorträge Frau Linde Weiland, ehemalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Fulda, Herrn Dr. Manuel Goldmann, Pfarrer aus Kirchhain, Frau Nergis Demirtas, Dipl. Sozialpädagogin aus Fulda, sowie Herrn Ulrich Gollmer, Lektor des Baha'i-Verlags aus Hofheim/Taunus, gewonnen zu haben. Termine:


Donnerstag, 11. Juni, 19.30 Uhr
Jüdischer Abend mit Frau Linde Weiland

Samstag, 20. Juni, 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Lehrhaustag mit Herrn Pfr. Dr. Manuel Goldmann

Donnerstag 25. Juni, 19.30 Uhr
Muslimischer Abend mit Frau Nergis Demirtas

Donnerstag, 2. Juli, 19.30 Uhr
Baha'i Abend mit Herrn Ulrich Gollmer



Wann: am  Donnerstag, den 11. Juni 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Jüdischer Abend zum "größten Gebot"

Vortrag von Frau Linde Weiland, der ehemaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Fulda

Achtung: geänderter Termin!


Wann: am  Donnerstag, den 11. Juni 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Bibelwoche in Heubach - muss leider verschoben werden !!!



Diese Vortragsreihe muss leider verschoben werden. Der neue Termin wird, sobald er steht, an dieser Stelle veröffentlicht!



Bibelwoche in Heubach: Vorträge über die biblischen Psalmen

"Die Welt vor Gott"
Die Psalmen als Ausdruck des Lebens und des Glaubens


Zu den intensivsten Texten der Bibel gehört die Sammlung der 150 Psalmen, die schon die frühe Christenheit für ihren Gottesdienst genutzt hat und die bis heute im Leben jüdischer und christlicher Menschen von herausragender Bedeutung sind. Keine Textsammlung der Bibel hält so viele Sätze bereit, die uns helfen, unser Leben zu formulieren. Doch gehen die Psalmen über einen persönlich-individuellen Gebrauch hinaus, sind sie doch für das Gebet der Gemeinschaft bearbeitet und gesammelt worden.

Der aus Heubach stammende Pfr. Karl Josef Gruber (Koarbalze Koarl), seit 2002 Gemeindepfarrer im Kirchspiel Marburg-Cappel, der zur Zeit am Marburger Bibelseminar das Fach "Auslegung des Alten Testamentes" unterrichtet, spricht zu folgenden Themen:

Die Welt in Bildern – Einführung in die Psalmen
Wieder zum Lob Gottes finden – Klage und Lobpreis in den Psalmen
Es wird regiert – Gott als König der Welt in den Psalmen
Wenn einen die Wut packt – Rachegedanken in den Psalmen
Gottesdienst in der Heubacher Kirche: Das Netz ist zerrissen und wir sind frei (Psalm 124)



Wann: am  Mittwoch, den 13. Mai 2009 um 20:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Konzert mit dem Klarinettenquartett "Windstärke 12"

"Was heut´ inszeniert wird hat höchstens Niveau,
doch wir machten damals die Menschen auch froh"
(Zitat aus "Cats")


Aus einer Laune heraus, trafen sich vier Klarinettistinnen im Sommer 2007 und beschlossen in dieser Formation weiterhin gemeinsam zu musizieren. Hieraus entstand das Klarinettenquartett: Windstärke 12.

Lassen Sie sich an diesem Abend zu einem Hörabenteuer einladen. Mit stilistischer Vielfalt von Klezmer über Schubert bis Vivaldi sowie einigen Eigenarrangements möchten wir Ihnen den Klarinettenklang näher bringen.








Wann: am  Samstag, den 2. Mai 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Pessach und das jüdische Festjahr

Vortrag von Linde Weiland, der ehem. langjährigen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Fulda
am Ostermontag


Wann: am  Montag, den 13. April 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Im Dienste der Entwicklungszusammenarbeit – von Oberkalbach nach Sam Neua (Laos). Entwicklungspolitischer Abend

Vortrag von Ehepaar Carmen Kugele und Werner Köhler aus Oberkalbach

Die Entwicklungspolitik der Bundesrepublik Deutschland ist immer wieder Gegenstand kontroverser Diskussionen. Gerade aktuell ist sie wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt – unter aktuellen, finanzpolitischen Gesichtspunkten. In Zeiten der Finanzkrise muss gespart werden. Die berechtigte Angst geht um, das die Gelder, die gerade für die armen Länder bereitgestellt werden, kurzfristig gestrichen, bzw. stark gekürzt werden sollen. So hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, in einem dramatischen Appell die Geberländer gebeten, ihre Entwicklungshilfefonds nicht einzufrieren. Den Geldhahn jetzt zuzudrehen, hätte für die Menschen in den Entwicklungsländern katastrophale Folgen. Im Moment muss eine Familie z.B. in Tanzania 82% ihres zur Verfügung stehenden Einkommens für Lebensmittel ausgeben, in Deutschland sind es gerade mal 12%.

Bei den Diskussionen werden immer wieder ähnliche Fragen gestellt und Standpunkte bekräftigt:

- Was passiert eigentlich mit „unserem“ Geld?
- Was bringt das denn?
- Da bereichern sich doch nur die Privilegierten!
- Wer kontrolliert denn die Projekte?
- Die sollen doch erst mal die Korruption in ihren Ländern beseitigen!
- Wie funktioniert eigentlich Entwicklungshilfe?

An diesem Abend wollen wir versuchen Antworten darauf zu geben, und Verständnis für Unzulänglichkeiten entwickeln.
Entwicklungszusammenarbeit im Großen – im Kleinen ein Projekt im äußersten Nordosten von Laos, einem stark unterentwickelten Land (Least Developed Countries (LLDC)). Ganz konkret: Aufbau eines Trainingzentrums für berufliche Bildung in der nordöstlichen Provinz Houaphan, einer Provinz, die durch verschiedene Faktoren, besonders benachteiligt ist.

Außerdem soll die Entsendeorganisation Deutscher Entwicklungsdienst (DED) vorgestellt und auf ein ganz neues Programm der deutschen Entwicklungszusammenarbeit hingewiesen werden: „weltwärts“ – ein speziell für junge Leute nach der Schulausbildung gedachtes Programm.


Wann: am  Sonntag, den 8. März 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Musikalischer Abend "Mir lejbn ejbik - wir leben ewig!"

Linde Weiland, ehem. langjährige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Fulda,
bietet zusammen mit den Sängern des Freundeskreises "Jediduth" (Freundschaft)
einen musikalischen Abend mit Legenden, Anekdoten und Liedern, teilweise zum Mitsingen.

Bittere Erinnerungen, Versöhnliches und Erzählendes folgen aufeinander; alles auf Jiddisch, der Sprache des osteuropäischen Judentums bis zur Schoa. Begleitet werden die SängerInnen von einem Kontrabassisten und einer Flötistin.


Wann: am  Sonntag, den 25. Januar 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Im Schatten von Auschwitz – Jüdische und christliche Theologie im Angesicht des Holocaust

Vortrag von Dr. Christoph Münz
Eine Veranstaltung zum Gedenktag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar

Der Holocaust, die Vernichtung von mehr als sechs Millionen Juden inmitten des "christlichen Abendlandes", stellt jeden Glauben und jede Theologie, in deren Mittelpunkt ein allmächtiger und allgütiger Gott steht, radikal in Frage. Während auf jüdischer Seite Rabbiner, Philosophen und Intellektuelle seit Mitte der 60er Jahre intensiv um eine Antwort auf die Frage nach Gott im Angesicht des Holocaust ringen, scheinen auf christlicher Seite kaum mehr als eine Handvoll von Theologen und Theologinnen die Herausforderung anzunehmen, mit der Christen und Christinnen nach Auschwitz konfrontiert sind. Der Vortrag führt in die Thematik der sogenannten "Holocaust-Theologie" ein, stellt jüdische Positionen und deren Anfragen an christliche Theologie sowie einige ausgewählte christliche Positionen vor.


Wann: am  Samstag, den 17. Januar 2009 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
"Rosinchen mit Mandeln". Jüdisches Familienleben im Vogelsberg

Nach dem Kestricher Erfolg ist dieser Vortrag über jüdisches Privatleben jetzt auch in Heubach zu hören. Hatten die Vogelsberger Geld für solche Leckereien? Wie lebten und liebten sie? Heirateten sie wirklich mit Hilfe des "Schadchen"? Wie feierten sie Bar Mitzwah? Jüdisches Privat- und Familienleben ist das Thema dieses Vortrages von Katharina Jacob.
Höhepunkte im Privatleben eines Juden des 19. Jahrhunderts, vom Hollegrasch über die Chupe bis hin zum Kaddisch werden hier mit Vogelsberger Schicksalen verknüpft.

Katharina Jacob hat im Auftrag des Fördervereins zur Geschichte des Judentums im Vogelsberg das jüdische Leben in und um Kestrich, Ulrichstein, Kirtorf, Ober-Gleen und Romrod erforscht.


Wann: am  Mittwoch, den 10. Dezember 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Filmabend zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 1938

Aus der "Movie Master" Film Info:

Der Film erzählt die wahre Geschichte von Oskar Schindler (Liam Neeson), einem Industriellen, der im Zweiten Weltkrieg zu einer elitären Klasse von einflussreichen Privatpersonen gehörte. Schindler zieht als NSDAP-Mitglied mit den deutschen Truppen in Krakau ein und erkauft sich durch Bestechung das Recht, jüdische Arbeiter für seine Emaillewaren-Fabrik auszusuchen. Seine Waren preist er, ebenfalls mittels sehr nahrhafter Bestechung bei der Wehrmacht an. So gewinnt er mehr und mehr an Ansehen und seine Produktion läuft bestens, was nicht zuletzt auch ein Verdienst seines Buchhalters Itzhak Stern (Ben Kingsley) ist.

Zunächst erkennt Schindler überhaupt nicht, dass seine Fabrik im Laufe der Kriegsereignisse zu einem rettenden Heim für die Juden wird: Wer bei Schindler angestellt ist, verrichtet kriegswichtige Arbeit und wird nicht deportiert. Erst die brutale Räumung des Krakauer Ghettos und die junge Jüdin Regina Perlman (Bettina Kupfer) bringen ihn auf neue Gedanken....


Wann: am  Samstag, den 8. November 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Verzichten fürs Klima – brauchen wir eine neue Ethik?

Kirche in Elektrenai (Litauen). Foto: Stane (c) 2008
Vortrag von Pfr. Stefan Weiß, Ökumenische Werkstatt, Arbeitsstelle Main-Kinzig, Langenselbold

Der Klimawandel und seine Folgen ist nicht nur für die Wissenschaftler seit langem Realität, sondern auch Politik und Wirtschaft stellen sich zunehmend ernsthafter dieser Entwicklung. Die christlichen Kirchen beschäftigen sich seit langem mit dieser Problematik und versuchen, zu einem Umdenken beizutragen.

Dieses Umdenken muss zum Ziel haben, den Klimawandel zu begrenzen und seine nicht mehr vermeidbaren Folgen für alle Menschen erträglich zu gestalten. Da keine Gruppe das moralische Recht hat, einen größeren Teil der Atmosphäre bzw. der Bewohnbarkeit der Erde zu nutzen als eine andere, sind wir Angehörigen des hoch entwickelten und besonders intensiv konsumierenden Teils der Menschheit besonders verpflichtet, unsere Inanspruchnahme der Kapazitäten dieser Erde zu reduzieren und zugleich den Bewohnern der Dritten Welt einen gerechten Anteil an der bisher von uns fast allein genutzten globalen Umwelt zu verschaffen.

Auch wenn eine solche gerechte Weltordnung bisher eine Utopie zu sein schien, wird letztlich auch das Überleben unserer eigenen Gesellschaft davon abhängen, dass wir heute damit beginnen, die Klimagerechtigkeit zu unserem Leitbild zu machen und unser Handeln daran auszurichten.

Flyer als pdf-Datei zum Herunterladen Bild: Kirche in Elektrenai (Litauen). Foto: Stane (c) 2008


Wann: am  Donnerstag, den 2. Oktober 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Studienabend mit Baha'i-Texten zum Thema Freude und Leid, wahres Glück

Dies ist der fünfte und letzte Abend einer fünfteiligen Reihe zum gemeinsamen Studium von Baha'i-Texten unter der Leitung von Marlies Reitz (Oberkalbach, Baha'i-Gemeinde Osthessen).


Wann: am  Dienstag, den 30. September 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Marlies Reitz; Telefon: 09742-496; E-Mail: joma.reitz@t-online.de
Näheres:  http://www.bahai.de/
Studienabend mit Baha'i-Texten zum Thema Leben und Tod - die Reise der Seele

Dies ist der vierte Abend einer fünfteiligen Reihe zum gemeinsamen Studium von Baha'i-Texten unter der Leitung von Marlies Reitz (Oberkalbach, Baha'i-Gemeinde Osthessen).


Wann: am  Dienstag, den 23. September 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Marlies Reitz; Telefon: 09742-496; E-Mail: joma.reitz@t-online.de
Näheres:  http://www.bahai.de/
Rabbiner W. Rothschild: Wie man mit Kindern umgehen soll? Abraham und die Bindung Isaaks

Warum sind Abrahams Eheprobleme noch immer relevant? Was hat er wirklich geglaubt? Viele nennen sich heute "Kinder Abrahams" - aber was für ein Vater war er? Was würde eine Sozialarbeiterin heute aus dieser Familie machen?
Die Bindung Isaaks: Was bedeutet es, ein "Gläubiger" zu sein? Ist das ein Kompliment oder eine Kritik, sogar eine Beleidigung? Abraham ist bereit alles zu tun. Sollen wir das loben oder kritisieren? Wo sind WIR gebunden?

Diese Begegnung mit Rabbiner Dr. Walter Rothschild, Berlin, findet statt im Rahmen der 16. jüdischen Bibelwoche des evangelischen Arbeitskreises Christen-Juden in der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen Waldeck. Seit vielen Jahren lädt der Arbeitskreis jüdische Referenten und Referentinnen ein, um in den Gemeinden wichtige Elemente jüdischen Lebens und Glaubens, sowie den jüdischen Umgang mit der Bibel bekanntzumachen und die Begegnung mit jüdischen Menschen und jüdischen Gelehrten zu ermöglichen.


Wann: am  Mittwoch, den 17. September 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Studienabend mit Baha'i-Texten zum Thema Gebet und Meditation

Dies ist der dritte Abend einer fünfteiligen Reihe zum gemeinsamen Studium von Baha'i-Texten unter der Leitung von Marlies Reitz (Oberkalbach, Baha'i-Gemeinde Osthessen).


Wann: am  Dienstag, den 16. September 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Marlies Reitz; Telefon: 09742-496; E-Mail: joma.reitz@t-online.de
Näheres:  http://www.bahai.de/
Konzert Quintessenz

Synagogale Musik und -- nach der Pause -- "Jazzigere" Töne der Comedian Harmonists und anderer.

Psalmvertonungen bilden den Schwerpunkt des ersten geistlichen Konzertteiles. Neben Komponisten wie Felix Mendelssohn-Bartholdy und Zoltán Gárdonyi kommt dabei Louis Lewandowski, einer der bekanntesten Verfasser synagogaler Musik, zur Geltung.

Der zweite weltliche Konzertteil knüpft daran an mit Werken der Comedian Harmonists, deren glänzende Karriere 1934/35 unter der Nazi-Herrschaft ein Ende fand, weil das Ensemble wegen seiner jüdischen Mitglieder keine Auftrittserlaubnis mehr erhielt. "Musik, Musik" leitet über zu Jazz-Standards aus dem letzten Jahrhundert, die als Vokal-Arrangements erklingen werden.

Das Vokalensemble "Quintessenz" entstand 1998, also vor etwa zehn Jahren: ursprünglich gründeten fünf befreundete Sängerinnen und Sänger -- daher rührt der Name des Ensembles -- "Quintessenz" mit der Idee, in einer kleinen Besetzung Werke quer durch die Chorliteratur singen zu wollen. Schon im Jahr 2001 hat sich "Quintessenz" auf acht Sängerinnen und Sänger erweitert, sodass jede Stimme doppelt besetzt und damit ein noch breiteres Repertoire zugänglich ist. Die Freude am Singen und die Freundschaft der Ensemblemitglieder untereinander haben jedoch ihren Platz von Anfang an bewahrt. Die Mitglieder des Ensembles, das zum Teil aus professionellen Musikern, zum Teil aus musikalisch engagierten Laien besteht, wählen ihr Repertoire frei von stilistischen oder geschmäcklerischen Schranken aus der vollen Bandbreite, die die Chorliteratur bietet.

Entsprechend vielfältig ist das Spektrum der Auftritte und Projekte, die "Quintessenz" seit Bestehen absolviert hat: neben geistlich-weltlichen Konzerten und Gottesdienstmitwirkungen stehen gemeinsame Konzerte mit einem Gospelchor, als Jazz-Ensemble a cappella oder zusammen mit einer Big Band oder im Rahmen eines Benefiz-Projektes mit orthodoxen Kirchensängern aus Moskau.

Quintessenz sind
Sylvia Müller und Kerstin Uffelmann, Sopran
Kirsten Bleek und Isabelle Schinzer, Alt
Stefan Schinzer und Jens Uffelmann, Tenor
Rainer Bleek und Johannes Michaelis-Braun, Bass
Frank Kleespies, Klavier


Wann: am  Samstag, den 13. September 2008 um 20:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661-402382; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Studienabend mit Baha'i-Texten zum Thema Einheit in der Vielfalt

Dies ist der zweite Abend einer fünfteiligen Reihe zum gemeinsamen Studium von Baha'i-Texten unter der Leitung von Marlies Reitz (Oberkalbach, Baha'i-Gemeinde Osthessen).

Außer den Teilnehmern des ersten Abends am 19. August unter dem Thema "Betrachte den Menschen als ein Bergwerk, reich an Edelsteinen..." sind auch neue Gäste herzlich willkommen.


Wann: am  Dienstag, den 9. September 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Marlies Reitz; Telefon: 09742-496; E-Mail: joma.reitz@t-online.de
Näheres:  http://www.bahai.de/
„Betrachte den Menschen als ein Bergwerk, reich an Edelsteinen...“ Studienabend mit Baha'i-Texten

Baha’i-Texte gemeinsam lesen und verstehen

Mit diesem Abend stellt sich eine junge, zahlenmäßig kleine und doch in Kalbach bereits „alteingesessene“ Religionsgemeinde in der Landsynagoge vor: die Baha’i-Gemeinde.

Die Baha’i-Religion ist eine Religion der Einheit: sie tritt ein für die Einheit der Menschheit und die Einheit der Religionen und fördert deshalb aktiv den interreligiösen Dialog. Und die Baha’i-Religion ist eine Religion des Lernens: die „selbständige Suche nach der Wahrheit“ ist das erste Prinzip der Lehre Baha’u’llahs, des Stifters der Baha’i-Religion, und das gemeinsame Studium der heiligen Schriften ist wichtiger Bestandteil des Baha’i-Gemeindelebens.

Dazu möchten wir an diesem Abend einladen: gemeinsam einige Texte aus den Baha’i-Schriften zum Thema „Wer ist der Mensch? Das Leben als geistiger Wachstumsprozess“ zu studieren. Dabei ist keiner der „Lehrer“, der schon alles weiß und verstanden hat, sondern jeder lernt von jedem und bereichert die Anderen durch sein persönliches Verständnis der Texte – und durch seine Fragen.

In das gemeinsame Studium der Baha’i-Texte führt Marlies Reitz (Oberkalbach, Baha’i-Gemeinde Osthessen) ein.

Das Programm dieses Abends ist entstanden als erster Teil eines fünfteiligen Kurses unter dem Titel „Entdecke, wer Du wirklich bist“. Wenn der Wunsch besteht, können sich an diesen Abend vier weitere Abende (jeweils Dienstag um 19.30 Uhr, beginnend am 9. September [Achtung: neue Termine!]) mit folgenden Themen anschließen: (9.9.) Liebe, Einheit in der Vielfalt, (16.9.) Gebet und Meditation, (23.9.) Leben und Tod – die Reise der Seele, (30.9.) Freude und Leid, wahres Glück.


Wann: am  Dienstag, den 19. August 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Marlies Reitz; Telefon: 09742-496; E-Mail: joma.reitz@t-online.de
Näheres:  http://www.bahai.de/
Die gegenwärtige Lage in Israel und Palästina. Vortrag von Aharon Shashar

Aharon Shashar (Jerusalem), Wissenschaftler, Pädagoge, und Journalist, ist ein Mitglied und Aktivist der Friedensbewegung »Israel Interfaith Association« (»Israelische Interkonfessionelle Vereinigung«), einer Vereinigung von Vertretern der muslimischen, jüdischen und christlichen Religion in Israel, die Veranstaltungen zum besseren Verständnis untereinander und Begegnungen von arabischen, jüdischen und christlichen Jugendlichen in Israel organisiert.

In den letzten Jahren hat Aharon Shashar Kurse zur Ausbildung von Theologen, Geistlichen und anderen Gelehrten über die Beziehungen von Judentum, Christentum und Islam und deren Stellung zum Heiligen Land ins Leben gerufen und geleitet. Er ist als zuverlässiger Kenner des Judentums und des Christentums tätig in der Leitung und Unterweisung von interessierten Menschen, die das Heilige Land vertieft kennenlehrnen wollen. Auch mit aktuellen Themen der Beziehungen zwischen den Religionen und Kulturen sowie mit dem Nahost-Konflikt ist Aharon Shashar gründlich vertraut.


Wann: am  Samstag, den 2. August 2008 um 20:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.uni-leipzig.de/~judaica/i-faith/index2.htm
Ein Prophet aus Deutschland in Jerusalem. Martin Buber, sein Kreis, seine Lehre und Tätigkeit. Vortrag von Aharon Shashar

Martin Buber, einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Judentums, ist bekannt als Religionsphilosoph ("Ich und DU") und Wiederentdecker der chassidischen Geschichten und Weisheit. Zusammen mit Franz Rosenzweig hat Martin Buber die Bibel aus dem Hebräischen ins Deutsche übersetzt. Nach seiner Auswanderung ins damalige Palästina war er einer der Gründungsväter der hebräischen Universität in Jerusalem.

Aharon Shashar hatte die Ehre und das Glück, Martin Buber und seinen Kreis, dem Persönlichkeiten wie Ernst Simon, Gershom Scholem, Hugo Bergman, S.J. Agnon, Max Brod, Schalom Ben-Chorin, David Flusser, Gabriel Stern und andere angehörten, noch persönlich kennen lernen zu können.

Aharon Shashar (Jerusalem) ist Wissenschaftler, Pädagoge, und Journalist. Er gehört zu einer Gruppe von Menschen, die sich in Israel für ein besseres Verständnis und Verhältnis zwischen Juden und Christen, aber auch Israelis und Palästinensern sowie Israelis und Deutschen einsetzt.


Wann: am  Freitag, den 1. August 2008 um 20:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Buber
Ein Tag im Lehrhaus: Die ‚Zehn Worte’ vom Sinai - Das Sabbatgebot

10 Gebote
Sie gehören zu den bekanntesten (Bibel-)Texten der Welt: die sogenannten „Zehn Gebote“. Kann daran noch etwas neu sein? Was soll’s daran noch zu entdecken geben?
In unserem diesjährigen Lehrhaustag wollen wir unser Augenmerk auf das Sabbatgebot richten: was bedeutet es eigentlich, einen Feiertag in der Woche geschenkt zu bekommen, und was bedeutet es, ihn zu heiligen?! Wie letztes Jahr werden wir mit unseren eigenen Erfahrungen eintreten in ein Gespräch mit Weisen und Auslegern aus der Geschichte. Diese Veranstaltung schließt sich zwar an den Lehrhaustag vom vergangenen Jahr an, ist aber inhaltlich von ihm unabhängig und kann daher auch von Ihnen besucht werden, wenn Sie im letzten Jahr nicht teilgenommen haben. Die „Lehrhaus“-Methode ist inspiriert von klassischer jüdischer Lernkultur, zu deren Grundlage die Überzeugung gehört, dass die Wahrheit Gottes viele Facetten („Angesichter“) hat. „Lehrhaus“ heißt daher gerade nicht etwa, dass dort einer alle anderen darüber belehrt, wie ein Text richtig zu verstehen ist; sondern alle, die sich um das Verständnis mühen, lernen voneinander, sind mit ihren Fragen, Einfällen und Widersprüchen willkommen und wichtig. Wie das „geht“, ohne dass sich alles in Beliebigkeit verliert, das probieren wir am besten gemeinsam aus: Herzlich willkommen!

Zeit: Samstag, 14.6., 10.30 – 15.30 Uhr (natürlich mit gemeinsamen Pausen, Imbiss oder Essengehen, Kaffee, Tee und allem, was dazugehört…)

Leitung: Pfr. Dr. Manuel Goldmann (Kirchhain)

Achtung! Da wir, um besser miteinander arbeiten zu können, die Teilnehmerzahl auf 12 Personen begrenzen möchten, bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 7. 6. unter Johanna.Rau@t-online.de oder 09742-221. Ihre Teilnahme gilt als bestätigt, wenn sie nicht wegen Überschreitung der Teilnehmerzahl abgesagt wird.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, bitte aber eine Bibel und Schreibzeug mitbringen!

Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings bitten wir um eine Spende zur Deckung der Unkosten und für die weitere Förderung von Veranstaltungen in der ehemaligen Synagoge!

Wann: am  Samstag, den 14. Juni 2008 um 10:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote
Fachseminar: Denkmal-Projekt Landsynagoge Heubach

Dem Engagement eines örtlichen Fördervereins ist es zu verdanken, dass sich die ehemalige Synagoge Heubach von einem langjährigen Problemfall zu einem „Vorzeige-Projekt“ wandelte, das 2007 sogar mit dem Hessischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet wurde. Anlass genug für ein vorläufiges Fazit.
Das Seminar ist zum Erwerb von Fortbildungspunkten durch die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und Architektenkammer Hessen anerkannt.

Leitung: Dipl.-Ing. Uli Thümmler
Seminargebühr: 150,-
Die Seminargebühren verstehen sich inklusive Seminarunterlagen, Mittagessen und Getränke. Mitglieder der Architektenkammer Hessen erhalten 10% Ermäßigung auf alle Fachseminare.


Wann: am  Freitag, den 30. Mai 2008 um 10:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Propstei Johannesberg gGmbH; Telefon: Fax-Nr: 0661 / 94 18 13 15
Näheres:  http://www.propstei.dyndns.org/content/seminare/SignIn.aspx?SeminarID=232
Erzählcafé - Erinnerungen an das ehemalige Rathaus und die ehemalige Synagoge, Menschen und ihre Geschichten

Rathaus
Das ehemalige Rathaus, die ehemalige Synagoge in Heubach ist vielen Menschen in Heubach noch aus eigener Erfahrung vertraut und lieb. Hier haben viele geheiratet, hier haben sie ihre Familienereignisse bekanntgegeben. Hier haben Familien gewohnt, sind anderen begegnet - wertvolle Geschichten, die es sich lohnt, miteinander zu teilen.

Wir laden Sie an diesem Samstagnachmittag ganz herzlich ein, sich zu erinnern, zu erzählen, zu berichten - aber auch zu hören, nachzufragen und sich überraschen zu lassen - all das gemütlich bei einer Tasse Kaffee und einem guten Stück Kuchen in der ehemaligen Synagoge. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Geschichten!



Wann: am  Samstag, den 17. Mai 2008 um 15:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Wilhelm Busch (1832-1908), Maler, Zeichner, Schriftsteller

Vortrag von Pfr. Karl Joseph Gruber, Marburg

(Eintritt frei - Spende für die Synagoge erbeten).

Wann: am  Montag, den 14. April 2008 um 20:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Wie mache ich eine Führung?

Was muss gesagt werden? Wie kann ich auf spezielle Bedürfnisse eingehen?
Ein Workshop für alle, die irgendwann einmal jemanden durch die Synagoge führen möchten. Oder die sich vorbereiten möchten, Gruppen von Interessierten zu führen.
Der Förderverein bittet all diejenigen, die sich schon einmal gedacht haben: das könnte etwas für mich sein, sich ein Herz zu fassen und sich anzumelden! Denn auf Dauer sind die Anfragen von unserer bisher SEHR kleinen Gruppe nicht allein zu bewältigen...

Wann: am  Samstag, den 5. April 2008 um 09:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Familienfilm Der Mann der tausend Wunder

Das kleine Mädchen Tamar stirbt an einer schweren Krankheit, wird jedoch von Jesus wiedererweckt. Die beiden werden Freunde und Tamar begleitet Jesus durch sein Leben. Sie ist Zeugin, wenn er seine Gleichnisse und Erzählungen zu den Menschen bringt, wenn er Kranke heilt, aber auch, wenn er von Judas verraten und in Folge dessen gekreuzigt wird. Doch nach drei Tagen können Tamar und die Jünger die Auferstehung miterleben. (ab 6 Jahren)

Wann: am  Samstag, den 22. März 2008 um 15:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?sucheNach=titel&wert=521532
Die Juden - Geschichte eines Volkes. Dritter Abend

Heimatsuche

Die fünfte Folge behandelt das Ostjudentum in Krakau, erklärt die Chassidim (Frommen), die Halacha, den Schtetl, den Davidstern, thematisiert den Kosakenaufstand in der Ukraine 1648, die neue Heimat Amsterdam, eine jüdische hochzeit und zeichnet das Porträt des jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn.

Überleben

Die letzte Folge stellt die schwierige Situation der Juden im Zarenreich dar, die Auswanderung in das neue gelobte Land USA, das Aufkommen des Zionismus, die Dreyfus-Affäre sowie die Gründung des Staates Israel. Außerdem werden die jiddische Sprache, die wilhelminische Synagoge, die Entstehung des reformierten Judentums in Europa, die Teilnahme der Juden als Soldaten im Ersten Weltkrieg, der Antisemitismus in der wilhelminischen Epoche und im Nationalsozialismus, der Holocaust sowie das Ewige Gedenken daran in Yad Vashem behandelt.


Wann: am  Mittwoch, den 19. März 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Die Juden - Geschichte eines Volkes. Zweiter Abend

Halbmond und Kreuz

Von sephardischen Juden (Maimonides), den Conversos und Kryptojuden über die Reconquista und die Vertreibung aus Spanien, die Inquisition, die Odyssee der Dona Gracia Mendez, den Begriff "Ghetto" und Luthers Verhältnis zum Judentum erstreckt sich die dritte Folge.

Tod oder Taufe

Vom ashkenasischen Judentum, über jüdische Reinigungsrituale, die Stellung der Frau, die Kreuzzüge und Pogrome, z.B. in Mainz, bis zu den Legenden vom rituellen Kindermord und vom jüdischen Brunnenvergifter während der Pest sowie der Herkunft des Wortes "Judensau" handelt die vierte Folge.


Wann: am  Dienstag, den 18. März 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Drei Filmabende: Die Juden - Geschichte eines Volkes. Erster Abend

Eine mehrteilige Dokumentationsreihe von Nina Koshofer, Uwe Kersken und Sabine Klauser ARTE/WDR, Deutschland 2007
Film mit anschließender Diskussion und Zusammensein

Die Dokumentationsreihe folgt den Spuren historischer Figuren, die Zeugen wichtiger Ereignisse der jüdischen Geschichte waren - von der Antike bis in die Gegenwart. Sie forscht in der Bibel und an archäologischen Stätten nach den Wurzeln des Judentums und zeigt die kulturellen Zentren und schriftlichen Zeugnisse, die das jüdische Volk in der Diaspora hervorgebracht hat. Außerdem geht sie der Rivalität zwischen Christen und Juden im mittelalterlichen Europa nach, erzählt vom blühenden kulturellen Austausch im muslimischen Spanien und lässt die Goldenen Zeitalter der Juden in Venedig, Amsterdam, Krakau, Prag und Istanbul wieder aufleben. Flucht und Vertreibung und die Suche nach einer neuen Heimat prägen die Geschichte des jüdischen Volkes bis in die Gegenwart.
"Die Juden - Geschichte eines Volkes" begibt sich auf eine beispiellose Reise durch unzählige Länder auf mehreren Kontinenten, in denen die jüdische Kultur einen prägenden Eindruck hinterlassen hat. Mit Hilfe von Spielszenen, gedreht in Marokko, Tschechien und Deutschland, werden wichtige historische Ereignisse, aber auch der Alltag der Juden dargestellt. Computeranimationen und Modellbauten erwecken antike Gebäude und Städte wie den legendären Tempel Salomos, Jerusalem oder Babylon zu neuem Leben. Neben den dokumentarischen Abschnitten erzählen episodenhafte Szenen von wichtigen Ereignissen der jüdischen Geschichte und dem Schicksal historischer Figuren des Judentums.
Es sind insgesamt 6 Folgen, jeweils 29 Minuten lang. Wir zeigen jeweils zwei pro Abend. Heute abend:

Gelobtes Land
Die erste Folge erstreckt sich vom Exodus, den Zehn Geboten und der Geburt des Monotheismus über die Könige David und Salomo, den Bau des Tempels, das Babylonische Exil bis zur Entstehung und Bedeutung der Tora.

Fall des Tempels
Die zweite Folge handelt vom Makkabäer-Aufstand, von einem jüdischen Wanderprediger namens Jesus Christus, von der Zerstörung Jerusalems und Masadas und der Bedeutung der Synagoge bis zum Aufkommen des Islam. Dabei werden die Mischna, der Talmud und die Regeln zum koscheren Essen erläutert.


Wann: am  Montag, den 17. März 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Ein Jahr am anderen Ende der Welt. Vortrag von Anna Zimmermann

Für ein Jahr hat Anna Zimmermann aus Johannesberg nach dem Abitur in einem Projekt in West-Papua, der östlichen Provinz Indonesiens gearbeitet.
Sie war dort auf Vermittlung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) tätig. Dort hat sie in einem Frauenförderungszentrum der evangelischen Kirche vor Ort gewohnt und mitgearbeitet.
Von ihrer Begegnung mit einer völlig anderen Kultur, ihr Leben in West-Papua und wie sie dieses Jahr geprägt hat wird sie in ihrem Vortrag berichten.

Wann: am  Samstag, den 15. März 2008 um 19:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://de.wikipedia.org/wiki/West-Papua
Jüdische Heubacher, die Opfer des Holocaust wurden
Vortrag von Monica Kingreen

Den einzelnen Schicksalen der Heubacher Holocaust-Opfer wird Monica Kingreen in ihrem Vortrag nachgehen. Viele von ihnen wurden aus Fulda deportiert.

In drei Massendeportationen verschleppte die Gestapo Kassel in nur neun Monaten 1941/42 aus fast einhundert Dörfern und Städten des Regierungsbezirkes Kassel insgesamt 2.380 jüdische Menschen in Ghettos und Vernichtungslager.

Monica Kingreen vermittelt konkrete Vorstellungen über Vorbereitung und Ablauf der Deportationen in den hessischen Ortschaften und geht dem Schicksal der Deportierten nach, von denen viele oft noch Monate und Jahre nach ihrer Verschleppung aus ihren Heimatorten lebten, bevor sie starben oder ermordet worden. Nur 150 dieser verschleppten Menschen erlebten 1945 die Befreiung.

Monica Kingreen hat intensiv über die Deportationen aus Hessen geforscht. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fritz Bauer Instituts, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, in Frankfurt am Main.


Wann: am  Mittwoch, den 12. März 2008 um 20:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Die Synagoge erkunden - mit Unterrichtsmaterial für die Grundschule

Eine erste Grundschulklasse hat ihn bereits ausprobiert und bei drei Lehrerfortbildungen wurde er vorgestellt: der Unterrichtsentwurf für die Grundschule von Frau Stuwe.
Interessierten Erwachsenen wird am Samstag, den 8. März, von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr Frau Rau den Unterrichtsentwurf vorstellen und auch die Möglichkeit geben, ihn selber auszuprobieren.
Um 9.00 Uhr werden wir gemeinsam mit dem zum Entwurf gehörigen Kurzfilm beginnen, danach werden Sie, wie eine Schulklasse, die Einführung bekommen, wie Sie dann selbstständig, mit der Hilfe eines mp3 players, die Stationen bearbeiten und die Ergebnisse in einem Arbeitsheft festhalten können. Sie werden lernen, was eine Synagoge ist, und Sie werden die Haupteinrichtungsgegenstände einer Synagoge kennen lernen. Sie sind ganz herzlich eingeladen, den Entwurf auszuprobieren!

Für das Arbeitsmaterial bitten wir Sie, 2.00 Euro mitzubringen, sowie eine Schere, Prittstift und ein Federmäppchen (Stift und Buntstifte...:-)

Wann: am  Samstag, den 8. März 2008 um 09:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
60 Jahre Staat Israel. Veranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit mit Stef Wertheimer

"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist"
David ben Gurion

Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Fulda e.V.
Stef Wertheimer ist Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille 2008, Gestalter von Industrieparks als Friedensparks.


Wann: am  Donnerstag, den 6. März 2008 um 18:00
Wo:  Lutherkirche Fulda, Martin-Luther-Platz 3
Kontakt:  H.Strupp; Telefon: 0661-52722; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.deutscher-koordinierungsrat.de
Wie mache ich eine Führung?

Was muss gesagt werden? Wie kann ich auf spezielle Bedürfnisse eingehen?
Ein Workshop für alle, die irgendwann einmal jemanden durch die Synagoge führen möchten. Oder die sich vorbereiten möchten, Gruppen von Interessierten zu führen.
Der Förderverein bittet all diejenigen, die sich schon einmal gedacht haben: das könnte etwas für mich sein, sich ein Herz zu fassen und sich anzumelden! Denn auf Dauer sind die Anfragen von unserer bisher SEHR kleinen Gruppe nicht allein zu bewältigen...

Wann: am  Samstag, den 1. März 2008 um 09:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Lehrerfortbildung: Zeugnisse jüdischen Lebens. Kinder der Primarstufe entdecken die Landsynagoge Heubach
Termin 2

Sowohl der katholische als auch der evangelische Religionsunterricht der Grundschule sehen vor, sich mit unterschiedlichen Religionen auseinanderzusetzen, um auf diesem Wege ein gegenseitiges Verständnis zu fördern. Dies beinhaltet nicht nur die Auseinandersetzung mit anderen Religionen im persönlichen Umfeld der Kinder, sondern auch die Suche nach Spuren vergangener Zeiten, um Zeugnisse anderer Religionen, hier speziell des Judentums, in unserer Heimat kennen zu lernen.

Die Landsynagoge in Heubach ist ein solches historisches und somit höchst authentisches Zeugnis jüdischen Lebens, bzw. jüdischer Religion in der Region Fulda.

Wie zu den Zeiten der Nutzung durch die jüdische Gemeinde, so soll auch heute die restaurierte Synagoge als ein Ort des gemeinsamen Lernens genutzt werden. Aus diesem Grund wurde eigens für die Heubacher Synagoge ein Unterrichtskonzept für den Religionsunterricht der Klassen 4 (evtl. auch 5 und 6) entworfen, das Sie und Ihre Klasse auf eine Entdeckungsreise durch diese Synagoge einladen will. Nach dem Prinzip des „Angeleiteten Entdeckens“ und eines „Lernens mit allen Sinnen“, wird mit Hilfe einer großen Methodenvielfalt nicht nur Wissen bezüglich des Gebäudes, sondern auch der Einrichtungsgegenstände einer Synagoge, sowie deren archetektonische Besonderheiten und der Gebetsbekleidung von Juden in einer Synagoge vermittelt.

Am Tag der Fortbildung soll Ihnen dieses Unterrichtskonzept vorgestellt und notwendiges thematisches Wissen vermittelt werden. Zuvor erhalten Sie Informationen über die Geschichte der Synagoge, das Gebäude und seine Besonderheiten und die ehemals ansässige jüdische Gemeinde.

Referentinnen: Pfarrerin Johanna Rau und Henrike Stuwe

Die Teilnahme ist auf ca. 12 Personen begrenzt. Anmeldung bei Henrike Stuwe


Wann: am  Montag, den 11. Februar 2008 um 15:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Henrike Stuwe; E-Mail: shenrike@web.de
Verleihung des German Jewish History Award

In diesem Jahr erhalten sechs Deutsche den renommierten German Jewish History Award der Obermayer Foundation. Sie bekommen diese Auszeichnung für Ihre Arbeit zur Bewahrung der jüdischen Kultur in Deutschland.

Darunter ist Pfarrerin Johanna Rau, Kalbach, Hessen, für ihr langjähriges Engagement zur Dokumentation der jüdischen Geschichte und zum Wiederaufbau der Synagoge in Heubach.

Wann: am  Mittwoch, den 23. Januar 2008 um 12:00
Wo:  Raum 190 des Abgeordnetenhauses von Berlin (Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin-Mitte)
Kontakt:  Arthur Obermayer, President; Telefon: +001-617-244-0180; E-Mail: obermayer@alum.mit.edu
Näheres:  http://www.obermayer.us/award/
Lehrerfortbildung : Zeugnisse jüdischen Lebens.Kinder der Primarstufe entdecken die Landsynagoge Heubach
Termin 1

Sowohl der katholische als auch der evangelische Religionsunterricht der Grundschule sehen vor, sich mit unterschiedlichen Religionen auseinanderzusetzen, um auf diesem Wege ein gegenseitiges Verständnis zu fördern. Dies beinhaltet nicht nur die Auseinandersetzung mit anderen Religionen im persönlichen Umfeld der Kinder, sondern auch die Suche nach Spuren vergangener Zeiten, um Zeugnisse anderer Religionen, hier speziell des Judentums, in unserer Heimat kennen zu lernen.

Die Landsynagoge in Heubach ist ein solches historisches und somit höchst authentisches Zeugnis jüdischen Lebens, bzw. jüdischer Religion in der Region Fulda.

Wie zu den Zeiten der Nutzung durch die jüdische Gemeinde, so soll auch heute die restaurierte Synagoge als ein Ort des gemeinsamen Lernens genutzt werden. Aus diesem Grund wurde eigens für die Heubacher Synagoge ein Unterrichtskonzept für den Religionsunterricht der Klassen 4 (evtl. auch 5 und 6) entworfen, das Sie und Ihre Klasse auf eine Entdeckungsreise durch diese Synagoge einladen will. Nach dem Prinzip des „Angeleiteten Entdeckens“ und eines „Lernens mit allen Sinnen“, wird mit Hilfe einer großen Methodenvielfalt nicht nur Wissen bezüglich des Gebäudes, sondern auch der Einrichtungsgegenstände einer Synagoge, sowie deren archetektonische Besonderheiten und der Gebetsbekleidung von Juden in einer Synagoge vermittelt.

Am Tag der Fortbildung soll Ihnen dieses Unterrichtskonzept vorgestellt und notwendiges thematisches Wissen vermittelt werden. Zuvor erhalten Sie Informationen über die Geschichte der Synagoge, das Gebäude und seine Besonderheiten und die ehemals ansässige jüdische Gemeinde.

Referentinnen: Pfarrerin Johanna Rau und Henrike Stuwe

Die Teilnahme ist auf ca. 12 Personen begrenzt. Anmeldung bei Henrike Stuwe


Wann: am  Montag, den 21. Januar 2008 um 15:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Henrike Stuwe; E-Mail: shenrike@web.de
Filmabend „GEH UND LEBE“

von Radu Mihaileanu
Eine Mutter trennt sich von ihrem neunjährigen Sohn, damit er überleben kann. Sie - eine äthiopische Christin - gibt ihn als Juden aus und schickt ihn nach Israel. Eine Rettungsaktion jüdischer Äthiopier soll auch ihn vor dem sicheren Hungertod bewahren. In Tel Aviv muss er seine Wurzeln verleugnen und eine neue Identität annehmen. Ab jetzt wird er Salomon heißen, Schlomo genannt.
In der fremden Umgebung ist er zunächst sehr allein. Eine jüdische Familie adoptiert ihn und bemüht sich um sein Vertrauen. Schließlich lässt er sich auf diese Menschen ein, sein Geheimnis behält er jedoch für sich. Er wächst auf mit der Angst, das Land verlassen zu müssen, wenn jemand erfährt, dass er kein Jude ist.
Schlomo lernt leben und lieben. Doch die Last seines Geheimnisses begleitet ihn. Immer wieder schreibt er seiner Mutter. Der Tag rückt näher, an dem er sein Schweigen brechen muss, denn auch seine Frau ahnt nicht, wer er wirklich ist.

Wann: am  Mittwoch, den 16. Januar 2008 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Ein Jahr in Israel: Eine Freiwillige berichtet

Als Freiwilllige hat Hannah Lutat über die "Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste" nach ihrem Abitur ein Jahr in Israel verbracht und in einem jüdischen Altenheim gearbeitet.
Die junge Frau aus Uttrichshausen berichtet über ihre Eindrücke und Erfahrungen aus einem spannungsreichen Land.

Wann: am  Freitag, den 28. Dezember 2007 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: (0661) 402382; E-Mail: info(.at.)synagoge-heubach.de
Filmabend "Yentl"

1904 in einem polnischen "Schtetl": Die junge Jüdin Yentl will lieber den Talmud studieren als in Kochtöpfen rühren. Doch das Studium der heiligen Schrift ist den Männern vorbehalten. Kurzentschlossen schneidet Yentl sich die Haare kurz, zieht Hosen an und besteht unter dem Namen Anshel die Aufnahmeprüfung zu einer Talmudschule. Dort verliebt sie sich in den Mitstudenten Avigdor, der freilich nichts von ihrem Geheimnis ahnt. Avigdor, in eigene Herzensangelegenheit verstrickt, bittet Freund Anshel um einen Gefallen, der Yentel in Verlegenheit bringt...

Wann: am  Mittwoch, den 19. Dezember 2007 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
"Zug der Erinnerung" macht in Fulda halt (FZ vom 4.12.2007)
Rollendes Museum zeigt Schicksale deportierter Kinder

Auf Gleis 36 im Fuldaer Bahnhof fährt normalerweise die Vogelsbergbahn ein und aus. Am Sonntag, 9. Dezember, hält dort ein anderer Zug. Einer, dessen Passagiere nur noch auf Fotografien und langen Deportationslisten existieren.Hunderttausende Kinder von Juden, Sinti und Roma sowie politischen Gegnern wurden europaweit zwischen 1941 und 1944 in Zügen der Reichsbahn abtransportiert. Das Ziel war meistens Auschwitz. Der Verein „Zug der Erinnerung“ will dafür sorgen, dass diese jungen Opfer des Nationalsozialismus nicht vergessen werden. Die Mitglieder haben eine Ausstellung in zwei Eisenbahnwaggons konzipiert. Gezogen von einer alten Dampflok, macht das rollende Museum in über 40deutschen Bahnhöfen Halt. In Fulda sind die Texte und Bilder bis Dienstag, 11. Dezember zu sehen.

Wann: am  Sonntag, den 9. Dezember 2007 um 00:00
Wo:  Bahnhof Fulda, Gleis 36
Kontakt:  Dr. Peter Krahulec; E-Mail: peterkrahulec@web.de
Näheres:  http://www.zug-der-erinnerung.eu
Der Maler des jüdischen Lebens Moritz Daniel Oppenheim

- einst weltberühmt – heute (fast) vergessen

Vortrag mit Dias von Monica Kingreen

Der Maler Moritz Daniel Oppenheim, im Jahre 1800 in Hanau geboren, ist der Maler des jüdischen Lebens. Weltweit bekannt wurde Oppenheim mit seinem Zyklus „Bilder aus dem altjüdischen Familienleben“, in dem er liebevoll harmonische Szenen aus dem häuslichen Bereich und aus der Synagoge zeigt. Diese Bilder eignen sich vorzüglich zu einem ersten Kennenlernen jüdischer Feste und Feiertage. Der Zyklus erschien ab 1866 in ständig erweiterten Ausgaben und wurde so zum meistverkauften deutsch-jüdischen Buch. 1913 wurde er zum letzten Mal in Deutschland veröffentlicht.
Monica Kingreen ist Mitherausgeberin der vor einigen Jahren erschienen ersten umfassenden Darstellung des künstlerischen Werkes und des Lebens dieses Malers.


Wann: am  Mittwoch, den 26. September 2007 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Daniel_Oppenheim
Tag des offenen Denkmals in und um die ehemalige Landsynagoge Heubach (10 bis 18 Uhr)

Programm als pdf-Datei zum Herunterladen

10.30 Uhr:Architekt Jürgen Krieg (Architekturbüro Krieg + Warth, Eichenzell) gibt eine Einführung zum architektonischen und denkmalpflegerischen Konzept und erläutert die Instandsetzung.

11.00 Uhr und 12.00 Uhr: Führungen zur Instandsetzung durch Architekt Jürgen Krieg und Ingenieur Uli Thümmler (Ingenieurbüro Thümmler, Mackenzell)

15.30 Uhr und 16.30 Uhr: Henrike Stuwe (Pädagogikstudentin): Erläuterungen zu einem Unterrichtsentwurf für die Grundschule zur Erkundung der ehemaligen Synagoge in Heubach, zum Mitmachen!

In den Pausen zwischen den thematischen Führungen erläutern Mitglieder des Fördervereins das Gebäude und seine Geschichte. Für das leibliche Wohl ist gesorgt!


Wann: am  Sonntag, den 9. September 2007 um 10:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach, Heubach, Friedensstraße 9
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.tag-des-offenen-denkmals.de/
Ein musikalisch – lyrisches Mosaik mit Lilli Schwethelm und Georg Crostewitz

Schauspiel, Rezitation, Musik

Tiefgründig und leidenschaftlich – mystisch, naturverliebt und stolz sind viele Gedichte von Gertrud Kolmar und Hilda Stern Cohen.

Die Künstler entführen das Publikum in die lyrische Welt der beiden deutsch-jüdischen Dichterinnen. In der düsteren Zeit der Bedrohung gelingt es den Autorinnen ein "inneres Licht" anzuzünden und die Weite ihrer inneren Welten zu beleuchten.

Hier feiern die scheinbar Hässlichen ihre versteckte Schönheit.
Mystische Charaktere der Einsamkeit begegnen sich.
Die Stummen erheben das Wort und haben Erstaunliches zu sagen........

Lilli Schwethelm rezitiert und erzählt aus dem Werk von Hilda Stern Cohen. Als Schauspielerin verwandelt sie sich in Geschöpfe aus Gertrud Kolmars Gedichten und gibt ihnen eine sichtbare Gestalt.
Mit sensiblem Gespür lässt Georg Crostewitz seine Gitarrenmusik in die Verse hineinfließen.
Seine Kompositionen sind musikalische Kommentare, Melodien des Mitgefühls und der Ermutigung.


Wann: am  Sonntag, den 9. September 2007 um 19:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.holocaustliteratur.de/index.php?content=10&category=10
Elfriede Kleinhans erzählt jüdische Märchen

Jüdische Märchen und Erzählungen haben ihre Quellen in der Bibel, im Talmud, in den Midraschim (Auslegungen der Bibel), den Erzählungen der Chassidim und in neuzeitlichen Erzählungen. Im Hebräischen gibt es kein eigenes, alleiniges Wort für „Märchen“, dafür stehen „Aggadah“ (Erzählung) und Ma'asija (Tatsache). Aus dem, was jüdische Märchen erzählen, soll man lernen und sich erbauen, sie wollen mit ihrer Lebensweisheit bilden und erziehen.

Elfriede Kleinhans aus Steinau, Pädagogin und Erzählerin, bekannt durch ihre Vortragstätigkeit vor unterschiedlichen Zuhörerkreisen, hat sich lange und intensiv mit den jüdischen Märchen beschäftigt. Sie freut sich darauf, Sie in diese fremde, interessante Welt einzuführen!

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit des Fördervereins "Landsynagoge Heubach" e.V. wird gebeten.


Wann: am  Samstag, den 8. September 2007 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.kulturpreis-mkk.de/index.html?content/portraet/2001_01.htm
Denkmalpreisverleihung an Landsynagoge Heubach e. V.

Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, hat heute in Rüdesheim gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen, Dr. Heinz-Georg Sundermann, die Gewinner des Hessischen Denkmalschutzpreises 2007 ausgezeichnet.
Die Jury wählte in diesem Jahr zehn Preisträger aus: Privatpersonen, bürgerschaftliche Initiativen und Gruppen sowie die Städte Bad Arolsen, Bad Karlshafen und Großalmerode sowie den Landeswohlfahrtsverband.
Fünf Preisträger wurden für ihre außerordentlichen Verdienste mit Urkunden geehrt, darunter der Förderverein der Landsynagoge Heubach e. V. für die Restaurierung der ehemaligen Landsynagoge in Heubach (Landkreis Fulda).

Die 1843 gebaute ehemalige Synagoge in Kalbach-Heubach stand jahrelang leer, bevor sie von 2003 bis 2006 saniert wurde, um hier eine kulturelle Begegnungsstätte einzurichten. An dem Projekt hat sich der "Förderverein der Landsynagoge Heubach e.V." mit seiner Vorsitzenden, Pfarrerin Johanna Rau, mit beispielhaftem Engagement beteiligt.


Wann: am  Freitag, den 6. Juli 2007 um 09:00
Wo:  Rüdesheim
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.synagoge-heubach.de/events/ruedesheim_20070607.html
Ein Tag im Lehrhaus: „Die ‚Zehn Worte’ vom Sinai“

10 Gebote
Sie gehören zu den bekanntesten (Bibel-)Texten der Welt: die sogenannten „Zehn Gebote“.
Kann daran noch etwas neu sein? Was soll’s daran noch zu entdecken geben? - Lassen wir uns überraschen, was im Gespräch miteinander und mit den Auslegern der Vergangenheit an neuem Sinn in den alten Texten aufleuchtet! Die „Lehrhaus“-Methode ist inspiriert von klassischer jüdischer Lernkultur, zu deren Grundlage die Überzeugung gehört, dass die Wahrheit Gottes viele Facetten („Angesichter“) hat. „Lehrhaus“ heißt daher gerade nicht etwa, dass dort einer alle anderen darüber belehrt, wie ein Text richtig zu verstehen ist; sondern alle, die sich um das Verständnis mühen, lernen voneinander, sind mit ihren Fragen, Einfällen und Widersprüchen willkommen und wichtig. Wie das „geht“, ohne dass sich alles in Beliebigkeit verliert, das probieren wir am besten gemeinsam aus: Herzlich willkommen!

Zeit: Samstag, 23.6., 11 – 17 Uhr (natürlich mit gemeinsamen Pausen, Imbiss oder Essengehen, Kaffee, Tee und allem, was dazugehört…)

Leitung: Pfr. Dr. Manuel Goldmann (Kirchhain)

Achtung!
Da wir, um besser miteinander arbeiten zu können, die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzen möchten, bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 21. 6. unter Johanna.Rau@t-online.de oder 09742-221. Ihre Teilnahme gilt als bestätigt, wenn sie nicht wegen Überschreitung der Teilnehmerzahl abgesagt wird.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, bitte aber eine Bibel und Schreibzeug mitbringen!

Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings bitten wir um eine Spende zur Deckung der Unkosten und für die weitere Förderung von Veranstaltungen in der ehemaligen Synagoge!


Wann: am  Samstag, den 23. Juni 2007 um 11:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote
BlBELWOCHE IN HEUBACH

In der Woche vor Pfingsten, vom 23.-27. Mai 2007, laden wir zu einer Vortragsreihe zur biblischen Prophetie unter der Überschrift "Zeitansage im Namen Gottes - Israels Propheten" ein.

Die Vorträge finden in der ehemaligen Synagoge in Heubach statt und beginnen um 20.00 Uhr; Dauer: ca. 60 Minuten.
Anschließend ist Gelegenheit zum Austausch bei Tee und Gebäck.
Den Abschluss der Bibelwoche bildet am Pfingstsonntag der Gottesdienst in der Heubacher Kirche.

Geplant sind folgende Themen:
Mittwoch, 23.5. Warten auf den Messias? Israels Prophetinnen und Propheten - ein Überblick
Donnerstag, 24.5. Glauben und soziaie Gerechtigkeit Der Prophet Amos und seine Zeitgenossen
Freitag, 25.5. Leiden an Gott. Der Prophet Jeremia
Samstag, 26.5. Wenn Neues herausfordert... Die Botschaft des zweiten Jesaja
Pfingstsonntag, 27.5., um 11:15 Uhr Gott setzt auf Geist Die Botschaft der späten Prophetie

Die Vorträge hält der aus Heubach stammende Pfr. Karl Josef Gruber (Koarbalze Koarl), der seit 2002 Gemeindepfarrer im Kirchspiel Marburg-Cappel ist. Zurzeit unterrichtet er am Marburger Bibelseminar das Fach "Auslegung des Alten Testamentes".

Es wird kein Eintritt genommen, aber Spenden für die Synagoge sind willkommen.


Wann: am  Mittwoch, den 23. Mai 2007 um 20:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
„Als Großvater auf Skiern nach Finnland kam“

Martin Menner
„Als Großvater auf Skiern nach Finnland kam“ – eine ganz andere Lesung über jüdisches Leben mit Martin Menner.

Das jüdische Leben ist seit Jahrtausenden von der Geburt bis zum Tod bestimmt durch strenge religiöse Gesetze, Riten und Feiertage. Und als ob das nicht gelegentlich schon anstrengend genug ist, kommen auch noch Ressentiments, Antisemitismus, Pogrome und Verfolgung dazu. Und doch schildert der Roman von Daniel Katz das Leben einer jüdischen Familie im Europa des 20. Jahrhundert in einer heiteren Grundstimmung – so heiter wie eben möglich.

Der Schauspieler Martin Menner, vielen ist er bekannt durch seine anderen Lesungen und sein Ein-Mann-Theater, liest einige Kapitel, erweitert um interessante Informationen und die Lebensweisheiten ausgewählter jüdischer Witze.

Eintritt: 6 € an der Abendkasse


Wann: am  Donnerstag, den 17. Mai 2007 um 20:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Näheres:  http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Katz
Gemeindeabend "Stufen des Lebens"

Unser Lebensweg verläuft in Stufen. Manche Stufen nehmen wir leicht, andere fallen uns schwer. Da gibt es Stufen, die wir gehen müssen, aber eigentlich nicht wollen. Auf der anderen Seite gibt es Stufen, die wir nicht vorsehen können und uns herausfordern.
Im Kurs "Stufen des Lebens" wollen wir auf kreative Weise entdecken, wie biblische Texte für unsere Lebensstufen Bedeutung gewinnen können.
Referentin: Rosemarie Wagner, Schlüchtern


Wann: am  Mittwoch, den 25. April 2007 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Pfr. Hubertus Marpe; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Liederabend mit Esther Lorenz

Esther Lorenz
"Laila, Laila" - "Nacht, Nacht"

Hebräische Lieder mit Esther Lorenz, Gesang + Rezitation und Thomas Schmidt, Gitarre.

Mit dem Konzertprogramm "Laila, Laila", benannt nach dem israelischen Schlaflied, präsentiert die Sängerin Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei von dem Gitarristen Thomas Schmidt.

Diese musikalische Reise durch das Judentum führt in alte Königsstädte im Jemen, das früher von Juden bewohnt war, erzählt von dem "Hemd mit goldenen Blumen", (Hayu leiloth), das sie ihm stickte, ihm, der so schön war, wie Musik. Sie beinhaltet aber auch Texte aus der Tora, der Liturgie, ein Liebeslied der israelischen Komponistin Naomi Shemer ("Od lo ahavti dai") und eine kleine Hommage an sephardische Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten.

Gedichte, Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor im Judentum vervollständigen dieses musikalische Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten beleuchten möchte.

Eintritt: 8 € an der Abendkasse.

Wann: am  Samstag, den 14. April 2007 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Jahreshauptversammlung des Fördervereins

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Landsynagoge Heubach e.V. mit Vorstandsneuwahlen

Wann: am  Montag, den 26. März 2007 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Johanna Rau; Telefon: 09742-221; E-Mail: info@synagoge-heubach.de
Israelische Tänze

Mitmach-Tanzen.
Meditative und schwungvolle Tänze aus Israel

Wann: am  Montag, den 0. September 1912 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Carmen Kugele; Telefon: (0 64 26) 14 68; E-Mail: info (at) synagoge-heubach.de
"Jona bekommt eine schwere Aufgabe" Mitmach-Musical für Kinder

[[Geplant, hat bisher nicht stattgefunden...]]

Jona sitzt gerade vor seinem Haus, als er die Stimme Gottes hört. Dieser gibt Jona den Auftrag in die Stadt Ninive zu gehen und die Menschen zu warnen. Sie haben Gott in ihrem Leben scheinbar ganz vergessen. Jona flieht zuerst vor seiner Aufgabe, begibt sich aber dann doch auf eine spannende Reise ...

In der letzten Sommerferienwoche wollen wir gemeinsam mit Kindern aus Heubach und Uttrichshausen dieses Mitmach-Musical einstudieren. Hierzu treffen wir uns in der Woche vom 1.8- 5.8.2011 jeden Tag und werden gemeinsam singen, schauspielern und Freude haben.

Unser großer Auftritt ist dann am 4. September um 15 Uhr.

Hast auch du Lust Sänger oder Darsteller in diesem Mitmach-Musical zu werden, dann melde dich bei Henrike Stuwe.


Wann: am  Dienstag, den 4. September 1900 um 15:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Henrike Stuwe; Telefon: 06655/911673; E-Mail: Henrike.Stuwe@gmx.de