Die Gibsies – Musik zum Mitschwingen

In Heubachs Synagoge hatten sie ihren ersten abendfüllenden Aufritt. Nun machen Die Gibsies wieder mal „Musik für Herz und Bauch". Die fünf graumelierten Herren aus Schlüchtern und dem Fuldaer Land laden ein, für einen Abend die Seele baumeln zu lassen. Denn es geht auf eine musikalische Reise mit Jazz-, Blues- und Folk-Rhythmen, und es wird auch schon mal ein Walzertakt und ein Volkslied eingestreut. Zwei Gitarren, Flügelhorn, Trompete, Cello, Cachon, Ukulele, Steeldrum, Mandoline, Blockflöte und zwei Sänger sind die Reisebegleiter. Und für angenehme Überraschungs-Ausflüge sind die Gibsies sowieso gut.

Wann: am  Samstag, den 24. Februar 2018 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: (0661) 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Mahlzeit: Koscher Kochen in Theorie und Praxis

Heute geht es um koscheres Essen - in Theorie und Praxis. Fotos: Andrea Damm/Pixelio
Wenn von "koscherer Küche" die Rede ist,fällt uns meist außer dem Unterscheiden von "Fleischigem" und "Milchigem" nicht mehr viel ein. Linde Weiland, die langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Fulda, innformiert gemeinsam mit Inge Hohmann nicht nur theoretisch über die jüdischen Speiseregeln, sondern wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch koscheres Essen zubereiten. Mahlzeit!

Wann: am  Sonntag, den 11. März 2018 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: (0661) 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Was wir über die religiöse Identität der Juden (nicht) wissen (wollen)

Im Sommer 2017 wollte ein jüdischer Autor auf Lesereise mit den Besuchern über die religiösen Entwicklungen in der Judenheit Deutschlands reden. Damit kam er gar nicht gut an. Zuvor hatten die Zuhörer durchaus angetan über das kauzige Verhalten des Autoren-Vaters lachen und sprechen mögen. Oder über die Art, wie dessen Freund seinen Lebensstandard sicherte, diskutieren. Nun aber betonten sie mit scharrenden Füßen und beredtem Schweigen ihr Desinteresse. Gabriel Moeller aus Fulda war dabei und erzählt, welche grundlegend unterschiedlichen Sichtweisen auf den jeweils anderen da plötzlich (?) zu Tage traten.

Wann: am  Sonntag, den 15. April 2018 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Klangwelten, die direkt ins Herz gehen

Tauchen Sie ein in die keltische Anderswelt und lassen Sie sich mit den Melodien von Carina Harbich auf eine keltisch inspirierte Reise entführen. Mit Gesang, Gitarre und Harfe erweckt sie die Jahreszeiten und mystische Wesen zum Leben. Mal verträumt, mal mitreißend entwirft sie Klangwelten, die direkt ins Herz gehen. Mit einem Mix aus eigenen Kompositionen, Traditionellem und akustischen Harfenstücken spielt die 36-Jährige musikbegeistert auf Wohnzimmerkonzerten und nun zum ersten mal in der Landsynagoge Heubach.

Wann: am  Samstag, den 26. Mai 2018 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
"Jerusalem" - Bericht aus Israel

Seit 40 Jahren besteht in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein Zusammenschluss der "Arbeitskreise Christen-Juden" der verschiedenen Landeskirchen. Aus Anlass dieses Jubiläums haben die Delegierten im Januar Israel besucht. Die Konferenz stand unter dem Motto „Über deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt“ (Jes 62,6) und bestand in einem umfangreichen Begegnungsprogramm mit jüdischen, christlichen und muslimischen GesprächspartnerInnnen, die Einblicke in die Bedeutung dieser Stadt für ihre jeweiligen Gemeinschaften gaben. Pfarrerin Johanna Rau (Bad Wildungen, früher Oberkalbach/Heubach/Uttrichshausen), eine der drei Delegierten der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, berichtet von ihren Eindrücken.

Wann: am  Sonntag, den 17. Juni 2018 um 18:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
"Musik der Empfindsamkeit" für Barockoboe und Orgel

"Musik der Empfindsamkeit" - so überschreibt die Oboistin Karla Schröter das Programm, das sie in Heubach gemeinsam mit dem Organisten Willi Kronenberg spielen wird. Auf dem Programm stehen Werke der ausgehenden Barockzeit, vom Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Gottfried August Homilius, Johann Wilhelm Hertel und Georg Friedrich Kauffmann. Die Oboistin und Cembalistin Karla Schröter (Köln) ist Expertin für Bläsermusik der Barockzeit. Einer ihrer Lehrer ist Ton Koopman. Mehrere CD-Einspielungen wurden mit dem begehrten "Echo Klassik" ausgezeichnet. Sowohl in kammermusikalischer Besetzung als auch mit dem von ihr ins Leben gerufenen Orchester "Concert Royal" widmet sie sich besonders dem Entdecken weitgehend unbekannter Komponisten. Mit ihrem Orgelpartner Willi Kronenberg, der mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen hat, musiziert sie seit rund zehn Jahren.

Wann: am  Sonntag, den 15. Juli 2018 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Näheres:  http://www.concert-royal.info/karla_schroeter.html
Rhina ist Ziel einer Exkursion

Der Förderverein lädt zu einer Exkursion nach Rhina ein. Besonders die jüdische Geschichte des Dorfs, das heute zur Marktgemeinde Haunetal gehört, ist ebenso interessant wie wechselhaft. Juden haben dort den Akten zufolge erstmals im Dreißigjährigen Krieg gelebt. Insbesondere seit dem 18. Jahrhundert nahm die jüdische Gemeinde beständig zu. 1782 wurde die erste Synagoge errichtet. 1837 wurde ein eigener jüdischer Friedhof im Haunetal angelegt. Für mehr als vier Jahrzehnte – bis 1923 - war der Ort der einzige in Preußen, in dem die Mehrheit der Bevölkerung jüdisch war.
Doch in der Pogromnacht von 1938 wurden die Synagoge und die räumlich integrierte jüdische Schule niedergebrannt. Am 1. März 1939 meldete der Bürgermeister den Ort als „judenfrei“. Bei einer Führung erfahren wir Einzelheiten zu diesem Tel der Rhinaer Geschichte. Die Exkursion beginnt um 13.30 Uhr an der Brücke über den Rhinabach und dauert ca. zwei Stunden.
Zum Verabreden von Fahrgemeinschaften (ab Fulda oder Heubach) bitte bis zum 2. August anmelden unter info@synagoge-heubach.de

Wann: am  Samstag, den 4. August 2018 um 13:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: 0661 / 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de