Songs aus Jazz und Pop mit den „Sunny Vibes“ feat. Gordon Tama

Die „Sunny Vibes“, Besetzung: Pia-Maria Sauer (Saxophon/Gesang) Wolfgang Harling (Bass/Piano) Gordon Tama (Gitarre/Gesang) präsentieren Songs aus Pop und Jazz - akustisch, intensiv, dynamisch und mit viel Raum für Improvisation.
Der aus Neuseeland stammende Gordon Tama bringt durch seine sensible Spielart und seinen Einfallsreichtum ein besonderes Flair in das Duo Sunny Vibes.

Wann: am  Sonntag, den 24. November 2019 um 19:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: (0661) 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Hartmut Volle liest aus Härtlings „Nachgetragene Liebe“

Das Buch Peter Härtlings ist eine besondere Form der Autobiografie: ein Werk über die spannungsreiche Vater-Sohn-Beziehung des 1933 geborenen Erzählers. Die Erinnerung wird zur Brücke zwischen Vater und Sohn und bringt sie einander näher. Die Liebe zum Vater ist nicht plötzlich da- sie entsteht erst im Prozess des Erinnerns und des Erzählens- so dass der Sohn sie dem Vater schließlich „nachtragen“ kann.
Es liest: Hartmut Volle, Schauspieler und Sprecher. Er lebt mit Familie in Frankfurt. Er arbeitet sowohl bei Film, Fernsehen und Theater. Bekannt wurde er dem Fernsehpublikum durch die Rolle des KTU-Chefs im Saarbrücker Tatort-Team. Volle war bereits mehrfach in Heubachs Synagoge zu Gast - zuletzt mit „Alte Liebe“ von Elke Heidenreich. Musikalisch wird der Abend von der Akkordeonistin Almut Schwab gestaltet, die unter anderem als Mitglied des Ensembles „Klezmers Techter“ ebenfalls Heubach-erfahren ist. Das Foto zeigt Volle und Schwab bei einem gemeinsamen Rezitationsabend in Heubach.

Wann: am  Sonntag, den 15. Dezember 2019 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: (0661) 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
„Jetzt, nach so viel‘ Jahren“ Dokumentation zum jüdischen Leben in Rhina

1981 drehte ein Filmteam des Hessischen Rundfunks eine Dokumentation über das einst stark jüdisch geprägten Dorf im Haunetal.
Befragt nach den früheren Nachbarn, erzählten die Rhinaer vom friedlichen Miteinander damals. Die Filmautoren Pavel Schnabel und Harald Lüders suchten aber auch nach überlebenden jüdischen Rhinaern. Einige trafen sie in New York. Auch sie sind anfänglich zögerlich, wollen nicht gern über die Vergangenheit reden. Doch schnell wird klar, dass sie aus anderen Gründen schweigen. Die Überlebenden schildern ganz andere Ereignisse. Der Film wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Jetzt wurde das historische Filmdokument digitalisiert. Diese überarbeitete Version werden wir präsentieren.
Dabei geht es auch darum, dass den Filmemachern auch kritisch vorgehalten wird, ihre Interviewpartner in dem Dorf, ein Stück weit überrumpelt zu haben.
Rhina war Ausgangs des 19. Jahrhunderts bis 1923 der einzige Ort in Preußen, in dem die Mehrheit der Bevölkerung jüdisch gewesen war. Heute steht am Platz der 1938 in der Pogromnacht vernichteten Schule und Synagoge das Dorfgemeinschaftshaus.

Wann: am  Sonntag, den 19. Januar 2020 um 17:00
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: (0661) 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de
Sophia Mott liest aus „Dem Paradies so fern“

„Dem Paradies so fern“ – das ist der Titel einer Romanbiografie von Martha Liebermann. Die Autorin Sophia Mott – sie lebt in Fulda - schildert darin den Kampf um die Möglichkeit einer Ausreise aus Nazi-Deutschland. Denn Martha, die Witwe des Malers Max Liebermann, war als Jüdin und Ehefrau des Malers, dessen Werk die Nationalsozialisten als „entartet“ eingestuft hatten, von Deportation und Vernichtung bedroht. Von Freunden im Ausland unterstützt, versucht sie, den Repressionen des Nazi-Regimes zu entkommen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
Musikalisch wird das Ensemble „Lilienfeld“ den Abend mit passenden Stücken gestalten.

Wann: am  Samstag, den 8. Februar 2020 um 19:30
Wo:  Ehemalige Synagoge Heubach
Kontakt:  Hartmut Zimmermann; Telefon: (0661) 402382; E-Mail: info(at)synagoge-heubach.de